The Portrait of a Pregnant Bumblebee Lada Obradovic Project

Album info

Album-Release:
2018

HRA-Release:
20.09.2018

Label: Neuklang

Genre: Jazz

Subgenre: Modern Jazz

Album including Album cover

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Formats & Prices

FormatPriceIn CartBuy
FLAC 48 $ 15.30
  • 1Scream08:20
  • 2Lying Stone03:45
  • 3Guilty as Charged04:20
  • 4Flying Home05:13
  • 5L.E.A.07:06
  • 6Young Girls Dream03:24
  • 7Kids of Glue04:02
  • 8Million Dollar Smile07:15
  • 9Awkward World03:56
  • Total Runtime47:21

Info for The Portrait of a Pregnant Bumblebee

"The Portrait of a Pregnant Bumblebee" erforscht die vielseitigen Grenzen von Wahrheit, Lügen, Schmerz, Freude, Inspiration, Schwäche sowie eine Vielzahl anderer menschlichen Emotionen, eingekapselt in einem Wort: Musik. Die Gefühle eines Menschen zeigen sich in unterschiedlichen Weisen und werden nicht nur durch verschiedene Mittel ausgedrückt, sondern auch durch unterschiedliche Interpretationen gedeutet. Auch wenn man die komplexe menschliche Wahrnehmung und die sich ständig verändernde Gemütsverfassung in jedem Menschen individuell finden kann, so werden wahre Gefühle doch nur durch einen Wert festgehalten und ausgedrückt: Ehrlichkeit.

„Teile dieses Projektes begann ich bereits vor einer langen Zeit zu sammeln, indem ich nach Spuren getrennter Motive suchte, die nach einer Zeit als Rahmen derselben Idee erschienen, die sich immer wieder wiederholte. Ich wurde mir dessen bewusst, dass sie einen klaren Weg wies, welcher auf der Beobachtung von sozio-problematischen Aspekten unserer Gesellschaft beruht. Nach Sammlung, Erinnerung und letztendlich Niederschreiben aller Teile, die dieselbe Nachricht herausschrien, verstand ich, dass sie bis zu diesem Punkt gereift waren, von dem aus das Projekt seine Wurzeln lassen konnte..." THE PORTRAIT OF A PREGNANT BUMBLEBEE kann also mit einer „musikalischen Schwangerschaft" verglichen werden. Neun Stücke für neun Monate Schwangerschaft. Das Ergebnis ist eine aufregende musikalische Reise auf dem langen Weg der Erwartung.

Die erste Komposition "Scream" legt den Fokus sowohl auf die vielfältige Auffassung von menschlicher Erscheinung als auch auf die Sinne, die unsere Überzeugungen von Perfektion, Unvollkommenheit in Frage stellen. Außerdem beschäftigt sich „Scream" mit dem Sichtbaren, das uns am lebendigsten fühlen lässt. „Lying Stone" bezieht sich auf das wohl bekannte Gefühl, in einer Beziehung gefangen zu sein, die nirgends hinführt; eine Liebe, welche von einer kalten Leidenschaft geblendet und manipuliert wird und uns am Ende wieder enttäuscht und alleine zurück lässt. Das dritte Stück „Kids of Glue" ist den Kindern gewidmet, welche in Hunger und Armut leben; den Kindern, welche ohne die beschützende Hand der Eltern aufwachsen. „Young Girls Dream" ist das am meisten „verdorbene" Stück des Albums. Voller Aufgewühltheit des Bewusstseins, voll von unerwarteten Veränderungen, voll von unverbundenen Teilen. Diese Komposition ist ein Stück, das junge Frauen mit ernstzunehmender Erkrankung der Selbstwahrnehmung repräsentiert. Junge Menschen, die die Vorstellung, was lebenswert ist, verloren haben und sich unter einem durch einen schrecklichen Verlust entstandenen Umhang der Selbstzerstörung verstecken. „Guilty as Charged" ist durch eine der jüngsten Erfahrungen von Lada Obradovic entstanden, in welcher sie einem Vorurteil ausgesetzt war, das ihr das Gefühl der Gefangenschaft und Einengung vermittelte. „In einem Gefühl von Schwäche, hervorgerufen durch Ermüdung von aggressiven Gedanken, die in meinem Kopf herumschreien „Ich bin unschuldig", dann aber langsam durch böse Gedanken anderer an Bedeutung verlieren und in neue, aufgezwungene Ideen der Meinungsänderung verschwinden, und dann wieder neue Konzepte der Frage „Wer bin ich?" entstehen." Obwohl „L.E.A." eines der neueren Stücke ist, führen seine Melodiefragmente lange zurück in Lada Obradovic's Kindheit. „Flying Home" beschreibt die Vergänglichkeit und die Erschöpfung, welche durch Umzüge durch verschiedene Länder hervorgerufen wird und Lada das Gefühl des Verloren seins gegeben hat. „Awkward World" umfasst die Terminologie des Bürokratismus. „Mit unrealistischen Konzepten einer Staatsführung und Administration konfrontiert, begriff ich das Chaos, in dem wir gezwungen sind, zu leben. Ein grundloser Stolz, Aggression und Abscheu gegen jeden und alles, das anders und unbekannt ist, wird stark in Frage gestellt - wie soll man in dieser scheußlichen Welt leben?". „Million Dollar Smile" ist mit anderen Worten ein „Stück in Bildern"... ein Herzensbrecher. Das Stück ist mit einer Sprachen von unterbrochenen Phrasen geschrieben, die durch quälende Versuche, nach einer einfachen Lebensmöglichkeit zu suchen, umrissen werden. Das Stück hatte ursprünglich den Titel „Immigrant Song", bevor es dann in das unermessliche „Million Dollar Smile" umbenannt worden ist.

„Die Musik ist das Abbild des Lebens, die Vision der Welt, der Schrei, der die Töne des Weltalls überträgt." So beschreibt die kroatische Schlagzeugerin, Komponistin und Bandleaderin Lada Obradović ihr neues Projekt.

Lada Obradović, Schlagzeug, Percussion
Maxime Berton, Tenor- und Sopransaxophon
Matthias Legner, Vibrafon, Marimba
David Tixier, Klavier
Miha Koren, Kontrabass, E-Bass




Lada Obradović
ist eine kroatische Jazz-Schlagzeugerin, Komponistin, Arrangeurin, Bandleaderin und Gastmusikerin. Von dem Instrument von Anfang an vollkommen fasziniert, begann sie, Schlagzeugunterricht bei ihren ersten zwei Schlagzeugprofessoren Robert Jambrusic und Branimir Njikos an der Musikschule “Rock Akademie” in Zagreb, Kroatien zu nehmen. Nach der Absolvierung der Musikschule bestand sie im Jahr 2010 die Zulassungsprüfung für das Jazz Bachelor Studium in Graz, Österreich, in der Klasse von Howard Curtis. Innerhalb der vier Jahre ihres Studiums bekam sie die Möglichkeit, viele gute Musiker, wie Billy Hart, Jeff Ballard, Bill Stewart, Jimmy Cobb, Don Menza, Fay Claase, Curtis Fuller, John Hollenbeck, Benny Golson, Carla Bley, Steve Swallow, und Joe LaBarbera kennenzulernen und mit ihnen zu arbeiten oder aufzutreten. Nach vier Jahren des Bachelorstudiums in Jazz-Schlagzeug an der Universität in Graz, zog sie nach Bern in der Schweiz, um das Masterstudium in Jazz-Schlagzeug-Performance an der Universität in Bern zu beenden. 2016 ging sie einen Endorsement-Vertrag mit dem britischen “Bay Custom Drums” ein, das handgefertigte Becken herstellt, sowie mit dem amerikanischen Unternehmen “TRX Cymbals”, welches handgefertigte türkische Becken herstellt. Sie leitet die zwei Musikprojekte „Lada Obradovic Project“ und „Obradovic-Tixier Duo“ und ist Mitglied des „David Tixier Trios“. Das “Lada Obradovic Project” nahm im Dezember 2017 unter der Produktionsleitung vom Radio und Fernsehen Schweiz sein erstes Album auf. Mit diesen drei Projekten hat sie regelmäßig Konzerte und Tourneen in ganz Europa und nimmt an vielen internationalen Wettbewerben teil.

Lada Obradovic Project: Das Ensemble hatte seinen ersten Live-Auftritt 2016 auf dem Festival „Les Créatives“ in Versoix, in der Schweiz. Die Band gab Konzerte in Grenoble, Lyon, London und war Headliner auf dem griechischen Festival „Syros Jazz Festival“. Ebenfalls wurde sie von dem Onassis Kulturcenter Athen gesponsert. Im Mai 2017 erreichten sie das Finale des Schweizer Wettbewerbs „ZKB Jazzpreis“ und hatten einen Auftritt im „Moods“ in Zürich. Mittlerweile spielten sie im Finale zweier internationaler amerikanischer Wettbewerbe: „Made In New York Competition“ und „Hit Like A Girl“. Im Dezember 2017 wurde ihr Album unter der Produktion des Schweizer Radios und Fernsehen mit der großzügigen Hilfe der „Fondation ABPI“ und „Die Mobiliar“ aufgenommen. Editiert, gemischt und gemastert wurde das Album von dem Schlagzeuger Ziv Ravitz. 2018 hatte das Ensemble Konzerte im „Fondation ABP“ und „Gambrinus Jazz Plus“ und bereiten sich momentan auf Auftritte in St Gallen und im „Musius Jazz Club“ in Delémont, in der Schweiz vor.



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