Cover Lehár: Die lustige Witwe (Live)

Album Info

Album Veröffentlichung:
2019

HRA-Veröffentlichung:
14.06.2019

Label: Oehms Classics

Genre: Classical

Subgenre: Opera

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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FLAC 96 $ 14,00
  • Franz Lehár (1870 - 1948): Die lustige Witwe, Act I:
  • 1Die lustige Witwe, Act I: Verehrteste Damen und Herren (Live)03:32
  • 2Die lustige Witwe, Act I: Valencienne... Ich muss mit Ihnen sprechen (Live)00:30
  • 3Die lustige Witwe, Act I: So kommen Sie! (Live)05:03
  • 4Die lustige Witwe, Act I: Bitte, meine Herr’n! (Live)04:49
  • 5Die lustige Witwe, Act I: Ja was? Ein trautes Zimmerlein (Live)02:45
  • 6Die lustige Witwe, Act I: O Vaterland (Live)04:46
  • 7Die lustige Witwe, Act I: Damenwahl! (Live)02:51
  • 8Die lustige Witwe, Act I: Kommet doch, ihr Ballsirenen (Live)08:06
  • Die lustige Witwe, Act II:
  • 9Die lustige Witwe, Act II: Ich bitte hier jetzt zu verweilen (Live)03:18
  • 10Die lustige Witwe, Act II: Nun lasst uns aber wie daheim (Live)08:43
  • 11Die lustige Witwe, Act II: Graf Danilo! Ja? (Live)00:48
  • 12Die lustige Witwe, Act II: Heia, Mädel, aufgeschaut (Live)03:10
  • 13Die lustige Witwe, Act II: Wie die Weiber man behandelt (Live)03:25
  • 14Die lustige Witwe, Act II: Also, ich möchte Pariserin werden (Live)06:22
  • 15Die lustige Witwe, Act II: Mein Freund, Vernunft! (Live)07:45
  • 16Die lustige Witwe, Act II: Ha! Ha! Wir fragen, was man von uns will?! (Live)08:54
  • 17Die lustige Witwe, Act II: Es waren zwei Königskinder (Live)03:45
  • 18Die lustige Witwe, Act II: Vilja-Lied (Live)02:51
  • Die lustige Witwe, Act III:
  • 19Die lustige Witwe, Act III: Also, also, also (Live)01:07
  • 20Die lustige Witwe, Act III: Also, los! Los! (Live)00:52
  • 21Die lustige Witwe, Act III: Ja, wir sind es, die Grisetten (Live)04:42
  • 22Die lustige Witwe, Act III: Tra la la la la la (Live)00:48
  • 23Die lustige Witwe, Act III: Lippen schweigen (Live)05:47
  • 24Die lustige Witwe, Act III: Ja, das Studium der Männer ist schwer (Live)01:38
  • Total Runtime01:36:17

Info zu Lehár: Die lustige Witwe (Live)

Die Premiere im Mai 2018 von Franz Lehárs Lustiger Witwe schlug in Frankfurt ein wie eine Bombe. Gelobt wurde nicht nur die raffinierte und kluge Inszenierung von Claus Guth, sondern vor allem auch die musikalische Seite. Äußerst schwungvoll dirigiert von Joana Mallwitz, begeistert Marlis Petersen in der Titelpartie, ihr Danilo ist Iurii Samoilov, und als Valencienne und Camille de Rosillon sind Kateryna Kasper und Martin Mitterrutzner ein ideales Paar.

Der Welterfolg der Lustigen Witwe kam für ihren Schöpfer Franz Lehár bei der Uraufführung 1905 in Wien durchaus überraschend. Schon damals hatte man die Operette, diese fünfzig Jahre zuvor in Paris entstandene Spielart des Musiktheaters, zum ersten Mal totgesagt. Doch Totgesagte leben bekanntlich länger, und so nahm das Genre mit diesem Startschuss in die sogenannte »silberne Epoche« erst so richtig Fahrt auf. Unwiderstehlich ist die Mischung aus hinreißender Musik, witzigen Dialogen, ernstzunehmenden Emotionen und allen möglichen Tanzformen. Die Gefühlslagen der Figuren drücken sich unverstellt im Tanz aus, gipfelnd im Walzer »Lippen schweigen«. Im Zentrum stehen zwei Menschen, die vor Jahren ein Paar waren, aber aus Standesrücksicht nicht heiraten durften: die Pächterstochter Hanna und Graf Danilo. Eitelkeiten, alte Verletzungen und Brüche in ihren Biografien verhindern zunächst, dass sie bei ihrer erneuten Begegnung zusammenkommen — bis sie sich am Ende doch finden. Claus Guth lässt die turbulente Handlung als Spiel im Spiel doppelbödig schillern. Der Tanz kommt dabei ebenso zu seinem Recht wie die Partitur Lehárs, in der eine Glanznummer auf die nächste folgt.

"Die Wiederaufnahme der melancholischen Lustigen Witwe von Claus Guth gelingt temperamentvoll und reibungslos. (…) [Es gibt] ein Wiedersehen mit dem wunderbar wuseligen Österreicher Klaus Haderer, der als Botschaftsfaktotum Njegus und enervierter Filmregisseur in Personalunion überzeugt und diesmal auch blendend zu verstehen ist. So dass keine seiner überkandidelt kredenzten „olde G’schicht“ und „Goscherl“-Schimpftiraden in Franz Lehár-Musikseligkeiten untergehen.

Noch überzeugender als in der Premierenserie malt Elizabeth Reiter ihre zickige Valencienne aus. Gerade ihre akrobatischen Sanges- und Tanzeinlagen als plüschige Grisette macht ihr so schnell keine nach. (…) Großes Lob den Leitern der komplizierten Wiederaufnahme Nina Brazier und Axel Weidauer, dem mitreißenden Chor und den perfekten Tänzern und Pariser Grisetten. Hartmut Keils Dirigat steht dem von Joana Mallwitz in nichts nach.

Einer fehlte beim frenetischen Schlussapplaus: Regisseur Claus Guth. Erst beim zweiten Besuch lassen sich all die kunstvoll verschachtelten Ebenen seiner klugen Kaleidoskop-Sicht auf Lehárs Operetten-Evergreen in ihrer ganzen Raffinesse erfassen." (Bettina Boyens, Frankfurter Neue Presse)

Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Chor der Oper Frankfurt
Joana Mallwitz, Dirigent




Joana Mallwitz
ist seit Beginn der Spielzeit 2018/19 Generalmusikdirektorin des Staatstheaters in Nürnberg, wo sie in der laufenden Saison die Neuproduktionen von Prokofjews „Krieg und Frieden“ und Wagners „Lohengrin“ dirigieren wird. Zudem wird sie ihr Debüt an der Bayerischen Staatsoper mit „Eugen Onegin“ und „L’elisir d’amore” geben und eine Neuproduktion von „Der Rosenkavalier“ an der Den Norske Opera Oslo leiten.

Von 2014/15 bis Ende der Saison 2017/18 war sie Generalmusikdirektorin des Theaters Erfurt. Dort leitete sie u.a. die Neuproduktionen von „Wozzeck“, „Die Meistersinger von Nürnberg“, „Tosca“, „Così fan tutte“, „Madama Butterfly“, „Don Giovanni“, „Die Zauberflöte“ und „Die lustige Witwe“. Auf ihre Initiative wurde die Orchester-Akademie des Philharmonischen Orchesters Erfurt ins Leben gerufen, sie begründete das Composer in Residence-Programm „Erfurts Neue Noten“ und konzipierte das erfolgreiche Konzertformat der „Expeditionskonzerte“.

In der vergangenen Spielzeit dirigierte sie eine Neuproduktion der „Lustigen Witwe“ an der Oper Frankfurt, wo sie im Frühjahr 2017 bereits erfolgreich mit Debussys „Pelléas et Mélisande“ debütierte. Zudem kehrte sie nach ihren Erfolgen mit „Cavalleria rusticana“/“Pagliacci“, „Der fliegende Holländer“, „Madama Butterfly“ und „Macbeth“ ein weiteres Mal für eine Aufführungsserie der „Zauberflöte“ an die Königliche Oper Kopenhagen zurück.

Joana Mallwitz gastierte bereits am Opernhaus Zürich („Macbeth“), an der Hamburgischen Staatsoper („Elisir d’amore“) sowie mit Wagners „Rheingold“ und „Götterdämmerung“ an der Lettischen Nationaloper in Riga. Konzerte führten sie u.a. mit dem Royal Danish Orchestra, den Dresdner Philharmonikern, den Göteborger Symphonikern, dem HR Sinfonieorchester, dem Philharmonia Orchestra London, dem City of Birmingham Symphony Orchestra und mit der Kremerata Baltica zusammen. In der Saison 18/19 sind u.a. Konzerte mit dem SWR Symphonieorchester Stuttgart, dem Frankfurter Museumsorchester und den Stuttgarter Philharmonikern geplant.

Ihre Karriere begann Joana Mallwitz als Kapellmeisterin am Theater Heidelberg, wo sie bereits früh ein breites Repertoire dirigierte, so zum Beispiel Beethovens „Fidelio“, Mozarts „Idomeneo“, „Le nozze di Figaro“, „La clemenza di Tito“, Rossinis „Il barbiere di Siviglia“, Strauss‘ „Salome“, Tschaikowskys „Eugen Onegin“ sowie Verdis „Aida“ und „Rigoletto“. Sie studierte Dirigieren bei Martin Brauß und Eiji Oue sowie Klavier bei Karl-Heinz Kämmerling und Bernd Goetzke an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. 2009 wurde sie mit dem »Praetorius Musik-Förderpreis 2009« des Landes Niedersachsen ausgezeichnet.



Booklet für Lehár: Die lustige Witwe (Live)

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