Orgelpunkt: Villanueva de Huerva Anna Pikulska

Cover Orgelpunkt: Villanueva de Huerva

Album Info

Album Veröffentlichung:
2026

HRA-Veröffentlichung:
10.04.2026

Label: Musikproduktion Dabringhaus und Grimm

Genre: Classical

Subgenre: Chamber Music

Interpret: Anna Pikulska

Komponist: Jan Pieterszoon Sweelinck (1562-1621), Sebastián Durón (1660-1716), Bernardo Storace (1637-1707), Sebastián Aguilera de Heredia (1561-1627), Girolamo Frescobaldi (1583-1643), Francisco Correa de Arauxo (1584-1654), Jose de Nebra (1702-1768)

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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FLAC 96 $ 14,00
  • Pedro de Araújo (? – ca. 1704): Batalha de Sexto Tom:
  • 1 Araújo: Batalha de Sexto Tom 06:32
  • Jan Pieterszoon Sweelinck (1562 - 1621): Variations on "Mein junges Leben hat ein End", SwWV 324:
  • 2 Sweelinck: Variations on "Mein junges Leben hat ein End", SwWV 324: 07:36
  • Sebastián Durón (1660 - 1716): Gaitilla de Mano Izquierda:
  • 3 Durón: Gaitilla de Mano Izquierda 03:15
  • Bernardo Storace (ca. 1637 - ca. 1707): Ballo della Battaglia:
  • 4 Storace: Ballo della Battaglia 02:54
  • Manuel Narro (1729 - 1776): Batalla:
  • 5 Narro: Batalla 05:25
  • Jan Pieterszoon Sweelinck: Variations on "Unter der Linden grüne", SwWV 325:
  • 6 Sweenlinck: Variations on "Unter der Linden grüne", SwWV 325 05:34
  • Sebastián Aguilera de Heredia (1561 - 1627): Obra de Octavo Tono Alto "Ensalada":
  • 7 Heredia: Obra de Octavo Tono Alto "Ensalada" 05:46
  • Jan Pieterszoon Sweelinck: Variations on "Est-ce Mars", SwWV 321:
  • 8 Sweenlinck: Variations on "Est-ce Mars", SwWV 321 05:01
  • Jusepe Ximénez (ca. 1600 - 1672): Batalla de Sexto Tono:
  • 9 Ximénez: Batalla de Sexto Tono 06:07
  • Girolamo Frescobaldi (1583 - 1643): Canzona Quarta, F 3.16:
  • 10 Frescobaldi: Canzona Quarta, F 3.16 03:52
  • Francisco Correa de Arauxo (1584 - 1654): Tiento de medio registro de tiple de Octavo Tono:
  • 11 Arauxo: Tiento de medio registro de tiple de Octavo Tono 05:26
  • Jan Pieterszoon Sweelinck: Toccata, SwWV 288:
  • 12 Sweenlinck: Toccata, SwWV 288 05:35
  • José de Nebra (1702 - 1768): Tocata para Órgano:
  • 13 Nebra: Tocata para Órgano 05:48
  • Total Runtime 01:08:51

Info zu Orgelpunkt: Villanueva de Huerva

Anna Pikulska entfesselt die ganze Kraft der historischen Orgel von Villanueva de Huerva aus dem Jahr 1607 und offenbart deren klangvolle Tiefe und dramatischen Charakter. Donnende „Batallas“, lodernde Trompeten in Chamade und sogar Trommeleffekte, die direkt im Instrument erzeugt werden, machen diese Aufnahme zu einem mitreißenden Erlebnis.

Dieses farbenfrohe Programm spannt einen Bogen über Spaniens goldene Orgeltradition mit inspirierten Ausflügen nach Italien und in die Niederlande. Werke von Correa de Arauxo, Aguilera de Heredia, Sweelinck und Frescobaldi unter anderem glänzen in Interpretationen, die reich an Kontrasten, Virtuosität und stilistischem Flair sind.

Zarte Flötenregister, fein nuancierte Stimmen und raffinierte Klangfarben schweben durch die wunderbare Akustik der Nuestra Señora de los Ángeles in Aragón. Die eingebauten Echoeffekte fesseln den Zuhörer mit einem Gefühl von Weite und Gelassenheit.

Mit neuen Ergänzungen des Repertoires und unzähligen klanglichen Überraschungen zelebriert diese Aufnahme die lange, unverwechselbare Tradition der spanischen Orgelmusik. Pikulska lässt diese selten zu hörenden Meisterwerke mit ihrem feinen Gespür für Details und ihrer fröhlichen Musikalität in ihrer ganzen Pracht lebendig werden."

Anna Pikulska, Orgel




Anna Pikulska
geboren in Oppeln, studierte von 2004 bis 2009 an der Musikakademie Karol Szymanowski in Kattowitz Orgel bei Julian Gembalski. Es folgte ein Aufbaustudium in der Solistenklasse von Gerhard Gnann an der Hochschule für Musik Mainz, einem Fachbereich der Johannes Gutenberg-Universität (JGU) Mainz, welches sie 2012 mit dem Konzertexamen abschloss. Sie war Stipendiatin der Walter und Sibylle Kalkhof-Rose-Stiftung Mainz sowie der Paul und Maria Kremer-Stiftung Köln. 2011 wurde sie mit dem Preis für besonders begabte Nachwuchskünstlerinnen der JGU ausgezeichnet, verbunden mit einer Dozentenstelle in der Abteilung Kirchenmusik/Orgel der Hochschule für Musik Mainz. Von 2013 bis 2015 war sie Juniormitglied der Gutenberg-Akademie der JGU. Im Rahmen von Studien bei Jacques van Oortmerssen sowie Meisterkursen bei Christoph Bossert, Bernhard Haas und Daniel Roth erhielt sie wertvolle künstlerische Impulse.

Anna Pikulska wurde mehrfach mit Stipendien des Kultusministers, des Ministerpräsidenten sowie der Stiftung für junge Talente des Präsidenten der Republik Polen ausgezeichnet. Sie hat bei Konzerten im In- und Ausland sowie als Preisträgerin mehrerer Orgelwettbewerbe auf sich aufmerksam gemacht. So errang sie beispielsweise 2007 den 2. Preis und einen Sonderpreis beim Internationalen Orgelwettbewerb Brünn, 2009 eine Auszeichnung für die beste Aufführung des Werkes von J. P. Sweelinck beim Internationalen J.P. Sweelinck-Orgelwettbewerb Danzig, 2012 den 1. Preis beim Internationalen Orgelwettbewerb FUGATO Bad Homburg sowie 2014 den 2. Preis und einen Publikumspreis beim VII. Internationalen Orgelwettbewerb um den Hermann Schroeder-Preis Trier.

Seit Oktober 2016 ist Anna Pikulska im Rahmen einer Post-Doc-Stelle an der Hochschule für Musik Mainz als wissenschaftliche und künstlerische Mitarbeiterin in der Abteilung Kirchenmusik/Orgel tätig.

2016 wurde die erste CD-Einspielung Die Orgelmusik aus der Wieskirche der Künstlerin an der neuen Orgel in der weltberühmten Wieskirche veröffentlicht.

Ein Universitäts-Förderpreis ermöglichte Anna Pikulska die Produktion einer Doppel-CD, bei welcher sie 2016 im Rahmen ihres Forschungsprojektes an der großen historischen Barockorgel in Waltershausen und an der Gottfried Silbermann-Orgel im Freiberger Dom Werke von Johann Sebastian Bach einspielte. Für diese CD wurde Anna Pikulska 2018 mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.



Booklet für Orgelpunkt: Villanueva de Huerva

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