Album Info
Album Veröffentlichung:
2026
HRA-Veröffentlichung:
23.10.2026
Label: Deutsche Grammophon (DG)
Genre: Classical
Subgenre: Orchestral
Interpret: Hildur Guðnadóttir, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin & Robert Ames
Komponist: Hildur Guðnadóttir (1982)
Das Album enthält Albumcover
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- Hildur Guðnadóttir (b. 1982):
- 1 Guðnadóttir: Overcast (Version for Orchestra) 03:26
- 2 Guðnadóttir: Birting (Version for Orchestra) 02:58
- 3 Guðnadóttir: Bær (Version for Orchestra) 03:40
- 4 Guðnadóttir: Opaque (Version for Orchestra) 03:51
- 5 Guðnadóttir: In Gray (Version for Orchestra) 03:17
- 6 Guðnadóttir: The Song That Never Was 05:03
- 7 Guðnadóttir: Blind Sarabande 04:40
- 8 Guðnadóttir: Ascent (Version for Orchestra) 04:35
- 9 Guðnadóttir: Erupting Light (Version for Orchestra) 03:13
- 10 Guðnadóttir: Unveiled (Version for Orchestra) 08:40
Info zu This Will Be Us
Zwanzig Jahre nach der Veröffentlichung ihres Debütalbums „Mount A“ greift Hildur Guðnadóttir auf „This Will Be Us“ die Musik wieder auf, die ihren frühen künstlerischen Werdegang geprägt hat. Zusammen mit dem Dirigenten Robert Ames und dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin interpretiert sie Titel aus „Mount A“, „Without Sinking“ und „Saman“ neu und präsentiert zudem zwei neu komponierte Werke. Auf „This Will Be Us“ ist Hildur als Solocellistin und Produzentin zu hören. Das Album vereint Musik aus ihrem frühen Schaffen und präsentiert diese zutiefst persönlichen Kompositionen in neuen Orchesterarrangements.
Für das Album greift Guðnadóttir Musik aus verschiedenen Stationen ihres bisherigen Schaffens auf und ergänzt sie um zwei neue Kompositionen. Werke, die einst in der Einsamkeit entstanden und aufgenommen wurden, werden hier durch den kraftvollen Klang eines Orchesters neu interpretiert. Unterstützt wird sie dabei vom Dirigenten und langjährigen Kollaborateur Robert Ames sowie dem DSO Berlin. Das Albumcover stammt vom renommierten isländisch-dänischen Künstler Ólafur Elíasson; die Linernotes wurden von Hildur selbst und der Filmemacherin Sarah Polley verfasst.
„Als ich damals aufnahm und versuchte, allein ein Streichorchester zu sein, habe ich immer davon geträumt, mehr Menschen mit mir spielen zu hören. Nun, zwanzig Jahre später, habe ich beschlossen, diesen Traum wahr werden zu lassen – jener jungen Person zum Jubiläum das Geschenk zu machen, ihre Musik von einem Orchester gespielt zu hören“, sagt Guðnadóttir.
Im Kern ist This Will Be Us ein Album über gegenseitige Abhängigkeit – über Freundschaften, Familie und kreative Wahlverwandtschaften, die Kunst erst möglich machen. In leuchtenden Arrangements und stiller, eindringlicher Klangsprache erkundet Guðnadóttir den Raum zwischen Dunkelheit und Licht, Einsamkeit und Gemeinschaft, Suche und Zugehörigkeit. Das Ergebnis ist zugleich rückblickend und zukunftsgewandt: Musik, die ihren bisherigen Weg würdigt und zugleich die gemeinsame Menschlichkeit umarmt, die ihr Schaffen weiterhin prägt.
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Robert Ames, Dirigent
The Deutsches Symphonie-Orchester Berlin (DSO)
wurde von der Süddeutschen Zeitung als »orchestraler Think Tank« unter den hauptstädtischen Klangkörpern hervorgehoben. Durch die beziehungsreiche Dramaturgie seiner Programme, den Einsatz für Musik der Gegenwart und regelmäßige Repertoireentdeckungen zeichnet es sich ebenso aus wie durch den Mut zu ungewöhnlichen Konzertformaten und Präsentationsformen. Innovative Impulse setzte das DSO etwa mit Elektro-Projekten, der Produktion aufsehenerregender Musikfilme sowie durch interdisziplinäre Kooperationen und die Zusammenarbeit mit Ensembles der freien Szene. Seit über 15 Jahren schlägt es mit seinen moderierten Casual Concerts samt Lounge und Live Act erfolgreich die Brücke zwischen Club und Klassik und erreicht damit ein diverses Publikum. Seit 2014 bringt es Laien- mit Profimusiker*innen zu Berlins größtem Spontanorchester, dem ›Symphonic Mob‹, zusammen – ein Konzept, das mittlerweile auch europaweit lizenziert wird.
In der Saison 2023/2024 sorgte das DSO mit einer Initiative feministischer Musikpolitik unter dem Motto ›Kein Konzert ohne Komponistin!‹ weltweit für Furore; 2024/2025 unterstrich es mit der Kampagne ›Orchester für die Demokratie‹ seine Positionierung für eine offene Gesellschaft und das Eintreten für marginalisierte Gruppen in verschiedenen Konzertprogrammen. Diesem Selbstverständnis blieb sich das DSO auch in der Spielzeit 2025/2026 treu: Unter dem Titel ›Afrodiaspora – Composing While Black‹ rückte es als weltweit erstes Orchester Musik Schwarzer Komponist*innen ins Zentrum, vergab Auftragskompositionen und präsentierte Cellist Abel Selaocoe als »Artist in Focus«.
Durch zahlreiche Gastspiele ist das DSO als Kulturbotschafter Berlins und Deutschlands im nationalen und internationalen Musikleben präsent. In den letzten Jahren konzertierte es in Brasilien und Argentinien, in Japan, China, Malaysia, Abu Dhabi und in Osteuropa, außerdem bei bedeutenden Festivals wie den Salzburger Festspielen oder den BBC Proms. Auch mit vielfach ausgezeichneten CD-Produktionen ist das DSO weltweit gefragt. 2011 erhielt es für die Weltersteinspielung von Kaija Saariahos ›L’amour de loin‹ unter Kent Naganos Leitung den Grammy Award für die beste Opernaufnahme.
Gegründet 1946 als RIAS-Symphonie-Orchester, wurde es 1956 in Radio-Symphonie-Orchester Berlin umbenannt. Den heutigen Namen trägt es seit 1993. Seit seiner Gründung hat es das DSO verstanden, herausragende Künstlerpersönlichkeiten an sich zu binden. Ferenc Fricsay definierte als erster Chefdirigent Maßstäbe im Repertoire, im Klangideal und in der Medienpräsenz. 1964 übernahm der junge Lorin Maazel die künstlerische Verantwortung, 1982 folgte Riccardo Chailly und 1989 Vladimir Ashkenazy. Kent Nagano wurde 2000 zum Chefdirigenten berufen. Seit seinem Abschied 2006 ist er dem Orchester als Ehrendirigent eng verbunden. Von 2007 bis 2010 setzte Ingo Metzmacher, von 2012 bis 2016 Tugan Sokhiev und von 2017 bis 2024 Robin Ticciati mit dem Orchester entscheidende Akzente im hauptstädtischen Musikleben. Ihnen folgt der Japaner Kazuki Yamada, der mit Beginn der Spielzeit 2026/2027 als Chefdirigent an der Spitze des DSO steht.
Robert Ames
ist Dirigent, Komponist, Kurator und Mitbegründer des London Contemporary Orchestra.
In den letzten 15 Jahren hat Ames einen genreübergreifenden Ansatz der Zusammenarbeit geprägt, der die Grenzen zwischen elektronischer Produktion und klassischer Tradition verwischt und dabei neue Horizonte für instrumentale Musik eröffnet.
Mit zwei Soloalben und umfassender Erfahrung im Bereich Soundtracks – von Independent-Filmen bis hin zu Oscar-prämierten Mainstream-Produktionen – ist Ames’ Arbeit bei den BBC Proms ebenso zu Hause wie im Sydney Opera House oder bei einer Übertragung von Boiler Room.
Ames hat maßgeblich dazu beigetragen, die heute fest etablierte Ambient- und Neoklassik-Szene zu formen – eine Szene, die sich von den Zwängen befreit hat, denen orchestrale Musik früher unterlag. Seine Erfahrung macht ihn zu einem der spannendsten und einflussreichsten Künstler der heutigen Zeit.
Dieses Album enthält kein Booklet
