On Fire: Live At The Bowl (Remastered) Queen
Album Info
Album Veröffentlichung:
2004
HRA-Veröffentlichung:
30.06.2026
Das Album enthält Albumcover
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- 1 Flash (Live At Milton Keynes Bowl / June 1982) 01:54
- 2 The Hero (Live At Milton Keynes Bowl / June 1982) 01:45
- 3 We Will Rock You (Fast) (Live At Milton Keynes Bowl / June 1982) 03:18
- 4 Action This Day (Live At Milton Keynes Bowl / June 1982) 04:53
- 5 Play The Game (Live At Milton Keynes Bowl / June 1982) 04:31
- 6 Staying Power (Live At Milton Keynes Bowl / June 1982) 04:03
- 7 Somebody To Love (Live At Milton Keynes Bowl / June 1982) 07:53
- 8 Now I'm Here (Live At Milton Keynes Bowl / June 1982) 06:18
- 9 Dragon Attack (Live At Milton Keynes Bowl / June 1982) 04:16
- 10 Now I'm Here (Reprise) (Live At Milton Keynes Bowl / June 1982) 02:21
- 11 Love Of My Life (Live At Milton Keynes Bowl / June 1982) 04:22
- 12 Save Me (Live At Milton Keynes Bowl / June 1982) 04:01
- 13 Back Chat (Live At Milton Keynes Bowl / June 1982) 05:01
- 14 Get Down, Make Love (Live At Milton Keynes Bowl / June 1982) 03:40
- 15 Guitar Solo (Live At Milton Keynes Bowl / June 1982) 06:22
- 16 Under Pressure (Live At Milton Keynes Bowl / June 1982) 03:47
- 17 Fat Bottomed Girls (Live At Milton Keynes Bowl / June 1982) 05:25
- 18 Crazy Little Thing Called Love (Live At Milton Keynes Bowl / June 1982) 04:15
- 19 Bohemian Rhapsody (Live At Milton Keynes Bowl / June 1982) 05:38
- 20 Tie Your Mother Down (Live At Milton Keynes Bowl / June 1982) 04:10
- 21 Another One Bites The Dust (Live At Milton Keynes Bowl / June 1982) 03:49
- 22 Sheer Heart Attack (Live At Milton Keynes Bowl / June 1982) 03:26
- 23 We Will Rock You (Live At Milton Keynes Bowl / June 1982) 02:08
- 24 We Are The Champions (Live At Milton Keynes Bowl / June 1982) 03:29
- 25 God Save the Queen (Live At Milton Keynes Bowl / June 1982) 01:24
Info zu On Fire: Live At The Bowl (Remastered)
Unglaublich aber wahr, eine unveröffentlichte Live-Perle von Queen: ´Queen On Fire Live At The Bowl´, das 1982er-Mega-Event der Hot Space-Tour vor über 40.000 Zuschauern in der ausverkauften Milton Keanes Bowl, eine der besten Live-Bühnen der Welt!
Wer Queen jemals live erleben durfte oder zumindest alle Live-Platten konsumiert hat, weiß, dass kein Konzert wie das andere war. Das einzige was wohl allen gemein ist, ist eine Wahnsinns-Show mit Licht- und Sound-Gewitter und Entertainment-Gott Freddy Mercury, mal am Klavier, mal als tanzender, rockender, überirdischer Derwisch. Auf dass das Adrenalin kocht!
1982 waren Queen, was Tourneen und Veröffentlichungen anbetraf, am Zenit ihres Schaffens angekommen. Bestärkt durch zwei ihrer erfolgreichsten Singles – "Another One Bites The Dust" und "Under Pressure" – spielten sie damals mehr als 60 Konzerte pro Jahr in den größten Stadien der Welt. Sie waren die erste ausländische Band, die Lateinamerika eroberte und auf dem dortigen Kontinent tourte. 1981 traten sie in Argentinien und Brasilien in großen Fußballstadien auf, darunter auch zwei ausverkaufte Konzerte im Morumbi Stadion von Sao Paulo.
Die Nachfrage nach der Band, in Arenen und Stadien in aller Welt zu spielen, war damals so groß, dass Queen zwischen 1981 und 1983 gerade mal vier Konzerte in Großbritannien organisiert bekamen. Das Milton Keynes Konzert war eines davon und dasjenige, das in den drei Jahren am nahesten an London lag. Eigentlich sollte das Konzert im Stadion von Arsenal London stattfinden, aber da es für dort keine Genehmigung gab, wurde es nach Milton Keynes verlegt.
Es ist also kein Wunder, dass im Juni 1982, zu der Zeit, als das Konzert stattfand, die Queen-Tourmaschine in bester Verfassung war. "Wir stürmten mit Volldampf durch das Konzert", so Roger Taylor. "Ich hatte schon vergessen, wie scharf die Band damals war." "Queen On Fire – Live At The Bowl" präsentiert tatsächlich eine Band unter Hochspannung: 25 Songs von den größten Hits bis zu den beliebtesten Live-Songs – "Dragon Attack", "Now I’m Here", "Tie Your Mother Down", "Sheer Heart Attack" und gleich zwei Versionen von "We Will Rock You" – darunter auch die rare ’schnelle’ Version – insgesamt 110 Minuten voller Queen Live-Klassiker.
Das Konzert wurde seinerzeit unter der Regie von Gavin Taylor gefilmt und in einer edierten Version von Channel Four auf "The Tube" im Fernsehen ausgestrahlt. Die vorliegende restaurierte Fassung zeigt das Konzert in seiner vollen Länge, ergänzt um 47 zusätzliche Minuten bislang unveröffentlichter Filmaufnahmen. Da es auch nie auf Video veröffentlicht wurde, markiert "Queen On Fire – Live At The Bowl" das erste Mal, dass die Aufnahmen dieses Konzerts offiziell veröffentlicht werden.
"Ich glaube, die Leute werden genauso überrascht sein, wie ich es selbst nach all den Jahren war, wie sehr sich doch diese Show vom bekannten Queen 86er Wembley Auftritt unterscheidet", so Brian May. "Ein großer Teil der Songs klingt einfach anders…Es geht gleich los mit dem explosiven ’Flash’ und danach brennt’s nur noch! Das ganze Set hält die Spannung und Freddies Improvisationen sind atemberaubend…die andere Sache, die ich vergessen hatte, war, wie viel Freiheit wir hatten, uns gehen zu lassen und manchmal einfach den Moment zu genießen."
Wie man es bei Queen nicht anders erwartet hätte, ist der Veröffentlichung eine aufwendige Restaurierung des Filmmaterials und des Sounds vorausgegangen. Die für den Klang verantwortlichen Produzenten Justin Shirley-Smith und Kris Fredriksson griffen auf die originalen 24-Spur-Analogaufnahmen zurück.
Freddie Mercury, Leadgesang, Klavier, akustische Rhythmusgitarre
Brian May, Harmonie- und Begleitgesang, Gitarren, Klavier
Roger Taylor, Harmonie- und Begleitgesang, Schlagzeug, Perkussion, Co-Leadgesang
John Deacon, Bass, Rhythmusgitarre, zusätzlicher Begleitgesang
Weitere Musiker:
Morgan Fisher, Keyboards, Klavier
Digital remastert
Queen
40 Jahre nach Bandgründung und zwanzig Jahre nach dem Tod von Freddie Mercury sind Queen in England erfolgreicher als die Beatles und Elvis. An die 1400 Wochen haben sie bisher in den britischen Charts verbracht. Vom titellosen Debüt über Queens erstes #1-Album 'A Night At The Opera' bis hin zu 'Made In Heaven' von 1995 - dem letzten Album, auf dem Mercury zu hören ist - spannt sich eine Karriere der Superlative, gehighlightet von zwei Best Of-Alben, die im Januar 2011 neu aufgelegt worden sind, neben dem gesamten Backkatalog von Queen, der nun in neuer Auflage bei Island Records erscheint.
Kann sich heute noch jemand eine Sportveranstaltung ohne 'We Will Rock You', 'We Are The Champions' oder 'Another One Bites The Dust' vorstellen? Legionen Bands und Künstler späterer Dekaden verneigen sich vor Queen: Metallica, Nirvana und Anthrax genau so wie wie Lady Gaga, Mika, Muse, Radiohead, Trent Reznor oder Robbie Williams (die Liste ist lang). Neben ihren stilistischen Erben hält seit 2002 das Queen-Musical 'We Will Rock' den Sound der Londoner im kollektiven Gedächtnis, gerade hat eine neue Spielzeit von 'We Will Rock You' am Berliner Theater des Westens begonnen. In London begeht man Ende Februar das 40jährige Queen-Jubiläum mit der Ausstellung 'Stormtroopers in Stilettos', die voraussichtlich danach auch in Berlin zu sehen sein wird.
Anders als ihre Zeitgenossen der Glamrock-Ära verbindet man Queen heute nicht mehr mit der popmusikalischen (von Punk ikonoklastisch eliminierten) Dekadenz der 70er. Stadionhymnen und Musical-Mehrwert haben Queen eine zeitlose Aura beschert. Wäre es bei ihrem frühen Hit 'Seven Seas Of Rhye' geblieben, dann würde man Queen heute zwischen Status Quo und Yes verorten. Dadurch, dass immer neue Basketball- und Eishockey-Athleten zu 'We Will Rock You' et cetera ins Stadion schreiten, haben Queen gut drei Dekaden Popkultur mühelos überbrückt. Nichtzuletzt hebt ihr Sinn für Humor Queen vom Retro-Stigma der Glam-Bands entscheidend ab. Was bei anderen pompös und pathetisch anmutete, kompensierten Queen mit einer konsenstiftenden Schlitzohrigkeit. Die Doors begruben sich unter düsteren ödipalen Geschichten. Queens seifenoperige 'Bohemian Rhapsody', ihre barock abrockende 'Killer Queen' bringen einen dagegen zum Grinsen. Wegweisend: ihre Kombination von theatralischem Pomp mit dröhnendem Heavy Metal, die ihnen Fans sowohl im Pop- als auch im Lager der Metaller beschert hat. Als eine der wenigen Rockbands der frühen 70er brachten Queen auch R&B-Einflüsse in ihre Songs. In seinem Bombast verfolgte das Quartett immer einen ehrlichen Rocker-Anspruch, mit Live-Aufnahmen ohne nennenswerte Nachbearbeitung, als roter Faden zieht sich die Pose durch den Plot von 'We Will Rock You', dem Musical.
Eindeutig beruht ihre Legende auf dem Charisma ihres Leadsängers Freddie Mercury, neben Mick Jagger der größte Rampen-Pfau der Rockgeschichte. Respekt vor Paul Rodgers, Ex-Sänger von Free und Bad Company, der vor einigen Jahren mit Brian May und Drummer Roger Taylor auf Tour ging, sich dabei jedoch jeden Vergleich mit Mercury verbat, dementsprechend nannte man sich Queen + Paul Rodgers. Adam Lambert, Gewinner der achten Staffel von 'American Idol', fiel 2009 als potentieller nächster Queen-Frontmann durch. Zu groß die Plateau-Schuhe Freddie Mercurys, auf dessen Grab 1991 David Bowie, Elton John oder U2 Blumen ablegten. 'Von allen theatralischen Rock-Performern ging Freddie am weitesten', sagte Bowie (der 1981 mit Queen den Song 'Under Pressure' einspielte) in einem späteren Interview. 'Er ging über die Grenze.' Immer habe er Männer bewundert, die auf der Bühne Strumpfhosen tragen können, so Bowie. 'Mercury hatte das Publikum auf seiner Handfläche, er konnte jedes Klischee zu seinen Gunsten überhöhen.' 'Freddie war irgendwo da draußen im Left-Field', sagte Joe Smith, der Präsident von Capitol/EMI, der Queen auf ihrem Zenith betreute. 'Er war zügellos, außergewöhnlich, wahnsinnig, sowohl auf der Bühne als auch dahinter, ein unglaublich kreativer Mensch.' Für seinen 41. Geburtstag ließ Mercury achtzig Freunde nach Ibiza einfliegen, bot ihnen ein Schauspiel mit Feuerwerk, Flamenco und einer überdimensionalen, rund sechs Meter langen Torte, die weißgold-livrierte Kellner servierten. 'Es war alles eine nicht aufhörende Party', erinnert sich der Produzent Roy Thomas Baker, der auf 5 Queen-Alben mitgewirkt hat, darunter ihrem Debüt und ihrem epochalen 'A Night At The Opera'. Mercury ist der erste asiatische Rockstar Englands. 'Time Asia' hat ihn zum 'einflussreichsten asiatischen Helden der letzten 60 Jahre' gekürt. Das Musikmagazin Blender, MTV und das Classic Rock Magazin wählten Mercury zum größten Rocksänger aller Zeiten; der 'Rolling Stone' listet ihn auf Platz 18 der 100 größten Sänger aller Zeiten. AllMusic nennt ihn einen der dynamischsten und charismatischsten Frontmänner der Rockgeschichte.
Sacha Baron Cohen, das Gesicht von Bruno und Borat, wird in einem von Robert de Niro produziertem Freddie Mercury-Biopic die Hauptrolle spielen, das die Bandgeschichte Queens von der Bandgründung bis zu ihrem fulminanten Comeback-Auftritt 1985 bei Live-Aid nachzeichnet. Als Frederick Bulsara kam Freddie Mercury 1946 in Sansibar zur Welt, er wuchs dort und in Indien auf. Seine Eltern waren Parsis, gehörten zur persischen Minderheit, die die indische Kultur, namentlich Bollywood stark geprägt hat. 1959 zog die Familie nach London. Von seiner ersten Band Wreckage wechselte Mercury 1970 zu Queen, während er noch Design studierte und einen Stand im Kensington Market betrieb. Seine musikalischen Vorbilder waren Jimi Hendrix und Liza Minnelli. In den drei Jahren zwischen der Bandgründung von Queen und ihrem Debütalbum verfolgte Mercury verschiedene Soloprojekte, nahm als Larry Lurex den Beach Boys-Song 'I Can Hear Music' auf, später sollte Mercury mit Dave Clark und Montserrat Caballé kollaborieren. Hinter der Wimperntusche, unter den Ballett-Leggins oder der Sturm-Uniform war er das außergewöhnlichste musikalische Talent Englands. Bereits 1975 gewann Mercury für 'Killer Queen' einen Ivor Novello-Award, im Folgejahr noch einen, für die semi-symphonische 'Bohemian Rhapsody'. 1990, ein Jahr vor Mercurys von AIDS-verursachtem Tod, holten Queen sich den Award des britischen Phonoverbands ab, für 18 Alben, die die Rockgeschichte verändert haben. (Quelle: Universal Music)
Dieses Album enthält kein Booklet
