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Elinor Frey & Accademia de Dissonanti


Biography Elinor Frey & Accademia de Dissonanti


Elinor Frey
Die in Seattle geborene und in Montreal lebende Elinor Frey ist eine führende kanadisch-amerikanische Cellistin, Gambistin und Forscherin. Zu ihren Alben bei den Labels Passacaille Records, Channel Classics und Analekta – von denen viele Weltersteinspielungen darstellen – gehören die Cellosonaten von Giuseppe Clemente Dall’Abaco (ausgezeichnet mit einem Diapason d’Or) sowie *Early Italian Cello Concertos* (Gewinner des JUNO Award 2023 für das klassische Album des Jahres in der Kategorie „Small Ensemble“). Ihre kritischen Ausgaben der Cellomusik von Dall’Abaco erscheinen in Zusammenarbeit mit Walhall Editions.

Elinor Frey ist künstlerische Leiterin der *Accademia de’ Dissonanti*, einer Organisation für Aufführungspraxis und Forschung. Sie trat als Solistin in ganz Amerika und Europa auf – sowohl in Solo-Rezitalen als auch mit zahlreichen Kammermusikensembles und Orchestern, darunter das Australian Brandenburg Orchestra, London Symphonia (ON), das Orchestre Symphonique de Québec, die Asheville Symphony, das Mercury Chamber Orchestra, Symphony Nova Scotia, Rosa Barocca, Il Gardellino und das Pacific Baroque Orchestra.

Sie erhielt zahlreiche Stipendien und Preise zur Förderung ihrer künstlerischen und wissenschaftlichen Arbeit, darunter das US-Italy Fulbright Fellowship. Zudem absolvierte sie einen Forschungsaufenthalt am Orpheus Institute in Gent und arbeitet 2025 im Rahmen eines gemeinsamen Forschungsprojekts mit dem Musikwissenschaftler Nicholas Baragwanath an der praktischen Anwendung des Hexachord-Solfeggio. Elinor Frey absolvierte ihr Studium an der McGill University, der Mannes School of Music und der Juilliard School. Sie unterrichtet Barockcello und Aufführungspraxis an der McGill University sowie der Université de Montréal und war von 2020 bis 2023 „Visiting Fellow in Music“ am Lady Margaret Hall der Universität Oxford. Im Jahr 2021 wurde sie mit dem Opus-Preis von Québec als „Interpretin des Jahres“ ausgezeichnet; 2026 erhielt sie die Auszeichnung in der Kategorie „Einfluss im Ausland“ (Influence Abroad).



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