Foreign Tongues The Rolling Stones

Album info

Album-Release:
2026

HRA-Release:
10.07.2026

Label: Polydor Records

Genre: Rock

Subgenre: Modern Rock

Artist: The Rolling Stones

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  • 1 Rough And Twisted 04:40
  • 2 In The Stars 04:13
  • 3 Jealous Lover 03:50
  • 4 Mr Charm 04:34
  • 5 Divine Intervention 04:46
  • 6 Ringing Hollow 05:18
  • 7 Never Wanna Lose You 04:31
  • 8 Hit Me In The Head 02:57
  • 9 You Know I'm No Good 04:54
  • 10 Some Of Us 04:01
  • 11 Covered In You 04:32
  • 12 Side Effects 04:35
  • 13 Back In Your Life 06:13
  • 14 Beautiful Delilah 03:29
  • Total Runtime 01:02:33

Info for Foreign Tongues

Die Rolling Stones veröffentlichen heute ihr mit Spannung erwartetes neues Studioalbum „Foreign Tongues“. Die unglaublich mitreißende Sammlung mit 14 Titeln erscheint weniger als drei Jahre nach dem von der Kritik weltweit gefeierten und mit einem Grammy ausgezeichneten Album „Hackney Diamonds“, das weltweit die Charts anführte und mehrfach mit Platin ausgezeichnet wurde.

„Foreign Tongues“ entstand in einer außergewöhnlich kreativen Phase und wurde in weniger als einem Monat in den Metropolis Studios in West-London aufgenommen, wobei Mick Jagger, Keith Richards und Ronnie Wood erneut mit dem Grammy-gekrönten Produzenten Andrew Watt zusammenarbeiteten, der auch bei „Hackney Diamonds“ das Ruder in der Hand hatte. Das Ergebnis ist ein dynamisches und zukunftsweisendes Album, das den unverwechselbaren Sound der Band einfängt und gleichzeitig neue klangliche und textliche Wege beschreitet, wodurch ihr beispielloses Vermächtnis weiter gefestigt wird.

Das Album besticht durch herausragende Leistungen von Jagger, Richards und Wood sowie ihrer wichtigsten Mitstreiter, darunter Darryl Jones, Matt Clifford und Steve Jordan. Es enthält zudem einen besonderen Gastauftritt von Charlie Watts, der während einer seiner letzten Aufnahmesessions vor seinem Tod im Jahr 2021 eingefangen wurde. Weitere Beiträge stammen von einer beeindruckenden Riege von Gastkünstlern, darunter Steve Winwood, Paul McCartney, Robert Smith von The Cure und Chad Smith von den Red Hot Chili Peppers.

„Ich liebe es, diese Aufnahmesessions in London bei Metropolis zu machen. Es waren ein paar sehr intensive Wochen bei den Aufnahmen zu ‚Foreign Tongues‘. Wir hatten 14 großartige Titel und haben so schnell gearbeitet, wie wir konnten. Ich mag den Raum dort, weil er nicht zu groß ist, sodass man die Leidenschaft aller Beteiligten im Raum spüren kann.“ (Mick Jagger)

„Das Album ‚Foreign Tongues‘ knüpft an ‚Hackney Diamonds‘ an, und es war großartig, wieder in London zu arbeiten und diese Londoner Atmosphäre um uns herum zu spüren. Es war ein Monat voller konzentrierter Energie. Für mich geht es vor allem um den Spaß daran. Ich bin gesegnet, dass ich das tun kann, und möge es noch lange so bleiben.“ (Keith Richards)

Mick Jagger, Gesang, Mundharmonika
Keith Richards, Gitarre, Hintergrundgesang
Ronnie Wood, Gitarre
Charlie Watts, Schlagzeug
Weitere Musiker:
Darryl Jones, Bass
Matt Clifford, Keyboards
Steve Jordan, Schlagzeug
Paul McCartney, Bass
Steve Winwood, Keyboards
Robert Smith, Hintergrundgesang
Chad Smith, Perkussion




Die Rolling Stones
untergruben die Moral. Sie transformierten eine Generation. Sie waren so unbequem, dass man sie zeitweise wie Staatsfeinde verfolgte. Ihren Bandnamen entlehnten sie einem Song von Muddy Waters.

Brian Jones und Co. ließen die Monster hinter den kruden Anspielungen amerikanischer Bluessongs los. Die Stones machten explizit, was der Blues nur andeutete, sie konnten es sich leisten.

Ihre Chemie blieb unerreicht: Mick Jagger, dieser exaltierte Gockel, er änderte für immer die Regeln der Bühnenperformance im Rock. Angeschoben von Keith Richards, dessen Gitarrensound jeden Stones-Song nach Sekunden erkennbar macht. Charlie Watts wurde der Zen-Meister des Rocks – keine überflüssige Handbewegung, jede Geste perfekte Eleganz.

Als ihr erster Manager Andrew Loog Oldham sie am 28. April 1963 zum ersten Mal live auf der Bühne sah, da waren die Rolling Stones ein charismatischer Haufen innerhalb des braven britischen Blues-Revivals um Alexis Korner. Oldham wurde schnell klar, dass die Stones zu den Anti-Beatles werden mussten. Zu einer Band, die Jugendliche für sich selbst behalten konnten, wo die Eltern nicht mehr milde lächelten.

In der Tat brach ein Krieg zwischen den Beatles und den Stones um die Spitze der britischen Charts aus: „With The Beatles“ wurde abgeschossen vom titellosen Debütalbum der Rolling Stones, nach 12 Wochen fiel dieses dort gegen „A Hard Days Night“.

Bis zu ihrem „Aftermath“-Album sollten die Stones vorwiegend Songs anderer berühmt machen: Buddy Hollys „Not Fade Away“, das sie á la Bo Diddley interpretierten, oder „It´s All Over Now“ von Bobby Womack.

Nachdem Oldham Jagger und Richards dazu zwang, eigene Songs zu schreiben, lieferten die Stones 1965 mit „(I Can´t Get No) Satisfaction“ den klassischsten aller klassischen Rocksongs ab, artikulierten den Frust der Jugend im Großbritannien der Nachkriegszeit. Den Stones-Frontmann und seine Freundin Marianne Faithfull rief man zum It-Paar des „Swinging London“ aus.

Mit „Street Fighting Man“ schrieben die Stones den Soundtrack der 1968er-Studentenrevolte. Von Anfang an Anti-Hippies, setzten sie dem „Let It Be“ der Beatles ihr eigenes „Let It Bleed“ entgegen. Während der Aufnahmen von „Let It Bleed“ ertrank der Stones-Mitbegründer Brian Jones in seinem Swimming-Pool, nachdem er zuvor aus der Band gedriftet war.

Die Stones ersetzten Jones mit Mick Taylor und danach Ron Wood. Das melodische Gitarrenspiel beider sollte einen perfekten Gegenpol zum unaufhaltsamen rhythmischen Drive von Keith Richards bilden.

Die kreative Phase der Stones zwischen den späten 1960ern und den frühen 70ern ist unübertroffen. Routiniert tauchen ihre damaligen Alben in den Listen der besten LPs aller Zeiten auf: „Beggar´s Banquet“, „Sticky Fingers“, „Exile On Main Street“, „Goats Head Soup“ – alle damals produziert vom „unglaublichen Rhythmustypen“ Jimmy Miller.

1978 reagierten die Stones mit „Some Girls“ ganz gelassen auf die musikalischen Umwälzungen von Disco und Punk.

„Tattoo You“ von 1981 führt die Bestenlisten ihrer Spätwerk-Alben an. Im Alleingang schob damals die Turbo-#1-Single „Start Me Up“ – ein jahrelang zurückgehaltener Song – das Album ins Rampenlicht.

Stark unterschätzt, steht das 24. Studioalbum „Dirty Work“ im Schatten von „Tattoo You“, gilt aber bei Stones-Fans und -Experten als immer wieder neu zu entdeckendes Highlight. Dort spannten 1986 die Stones Steve Lillywhite vor ihren Karren, den Produzenten der ersten drei Alben von U2.

Er habe von ihm jedes Gitarrenriff kopiert, gab Keith Richards öffentlich zu, als er 1986 Chuck Berry in die Rock´n´Roll Hall of Fame einweihte. „Sie nahmen mir meine Musik, aber sie gaben mir meinen Namen“, sagte Chuck Berry über die Stones.

Nach Erscheinen ihres 1989er-Albums „Steel Wheels“ kehrten die Stones nach sieben Jahren Live-Auszeit wieder auf die Bühne zurück, um ihren Titel der „größten Rock´n´Roll-Band der Welt“ zu verteidigen, den ihnen die Rockpresse zwanzig Jahre zuvor vergeben hatte.

Flankiert von ihren starken Studioalben der 1990er: „Voodoo Lounge“ und „Bridges To Babylon“ – aufgenommen mit dem Miles Davis-Bassisten Darryl Jones, der mit Charlie Watts dort ein formidabel-kongeniales Rhythmus-Gespann bildet.

Die bisherige Studio-Diskografie der Stones schließt das Urknall-Album „A Bigger Bang“ von 2005 ab.

Die Metamorphose des Rocks – von Muddy Waters und Chuck Berry zu AC/DC, Guns´N´Roses, Oasis oder den White Stripes – ohne die Rolling Stones hätte das alles womöglich nicht stattgefunden.

This album contains no booklet.

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