Misterio: Biber & Piazzolla Lautten Compagney

Cover Misterio: Biber & Piazzolla

Album info

Album-Release:
2018

HRA-Release:
23.03.2018

Album including Album cover Booklet (PDF)

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  • Heinrich Ignaz Franz Biber
  • 1Rosary Sonata No. 1, C. 90, "The Annunciation"05:32
  • Astor Piazzolla (1921 - 1992):
  • 2Histoire du Tango: II. Cafe 193007:24
  • Heinrich Ignaz Franz Biber
  • 3Rosary Sonata No. 2, C. 91, "Mary's Visit to Elizabeth"04:44
  • Astor Piazzolla (1921 - 1992):
  • 4Oblivion04:30
  • Heinrich Ignaz Franz Biber
  • 5Rosary Sonata No. 3, C. 92, "The Nativity"06:11
  • Astor Piazzolla (1921 - 1992):
  • 6Fuga y Misterio05:26
  • Heinrich Ignaz Franz Biber
  • 7Rosary Sonata No. 9, C. 98, "Carrying the Cross"06:32
  • Astor Piazzolla (1921 - 1992):
  • 8Jeanne y Paul04:46
  • Heinrich Ignaz Franz Biber
  • 9Rosary Sonata No. 10, C. 99, "The Crucifixion"09:22
  • 10Harmonia Artificioso Ariosa, Partia V in G Minor, C. 66: Passacaglia04:20
  • Astor Piazzolla (1921 - 1992):
  • 11La Muerte del Angel03:58
  • Heinrich Ignaz Franz Biber
  • 12Rosary Sonata No. 14, C. 103, "The Assumption of Mary"07:58
  • Total Runtime01:10:43

Info for Misterio: Biber & Piazzolla



Für ihr gerade bei dhm erschienenes Monteverdi-Album mit Dorothee Mields erhält die Lautten Compagney fantastische Rezensionen. Jetzt präsentiert sie ihre neue Aufnahme, die ähnlich wie die hochgelobte »Timeless« mit Musik von Merula und Philipp Glass Werke zweier unterschiedlicher Epochen genial kombiniert. »Eine spannende Zeitreise, eine faszinierende Idee!« (NDR Kultur). Das gilt auch für das neue Album »Misterio«: Wolfgang Katschner hat eine Auswahl der berühmten 15 »Rosenkranz-Sonaten« des Barockkomponisten Heinrich Ignaz Franz Biber (1644–1704) geschickt mit Tango-Musik von Astor Piazzolla zu einer aufregenden Klangreise verwoben. Biber war einer der größten Violinmeister des 17. Jahrhunderts, weshalb die gewählten »Rosenkranz-Sonaten« für Violine und Basso continuo höchst virtuose, tänzerische Stücke sind. Astor Piazzollas Tangos, u. a. »Fuga y Misterio« und »Oblivión«, klingen auf historischen Instrumenten aufregend neu, und obwohl auf den ersten Blick die barocken Sonaten mit der Tango-Musik des 20. Jahrhunderts nichts zu tun haben, ergeben sie wie bei »Timeless« ein durchgehendes spannendes Hörvergnügen.

Lautten Compagney


Lautten Compagney Die Lautten Compagney Berlin ist eines der renommiertesten und kreativsten deutschen Barockensembles. Seit fast drei Jahrzehnten faszinieren die Konzerte unter der künstlerischen Leitung von Wolfgang Katschner ihre Zuhörer. Mit ansteckender Spielfreude und innovativen Konzepten übersetzen die ‘Alten Musiker' die Musiksprache des Barock immer wieder mühelos ins Heute. Ganz gleich, ob als solistisches Kammerensemble oder als Opernorchester, stets überwindet das Ensemble dabei Grenzen und sucht die Begegnung mit anderen Künsten: so z.B. im Tanzoratorium Maria XXX, das in Zusammenarbeit mit der Choreographin Heike Hennig entstand. Mit dem Mundorgel-Virtuosen Wu Wei reisen die Musiker Auf den Spuren Marco Polos - eine fesselnde Fusion aus traditioneller chinesischer Musik und europäischer Barockmusik.

Für ihre aufregenden musikalischen Brückenschläge wurde das Ensemble mehrfach ausgezeichnet. Die CD-Einspielung des Programms Timeless, das Musik des Frühbarock mit Werken von Philip Glass vereint, erhielt 2010 den ECHO Klassik. Auch mit dem Gewinn des Rheingau Musik Preises 2012 verbindet sich insbesondere eine Auszeichnung für die innovativen Konzertprogramme der Lautten Compagney.

Mit individuellen Konzepten präsentiert sie die Musik des Barock zudem als lebendige Kulturgeschichte, so z.B. im Theaterprojekt Landscape im Gartenreich Dessau-Wörlitz (Anhaltisches Theater Dessau, 2011) oder im Rahmen der Archäomusica - Barocke Leidenschaften in der lebhaften Verbindung von Ausstellung und Musik (Archäologisches Landesmuseum Brandenburg, 2012).

Eine große Leidenschaft des Ensembles gilt dem Musiktheater und besonders den Werken Georg Friedrich Händels. Dessen Opern liegen bei Wolfgang Katschner, Träger des Händelpreises der Stadt Halle, ohnehin in den besten Händen. So eroberte Händels Serse auf einer Neuseeland-Tournee 2011 Publikum und Presse gleichermaßen im Sturm. Begeisterung bei Jung und Alt entfachte die gemeinsame Rinaldo-Produktion mit der Mailänder Marionetten-Compagnie Carlo Colla e Figli. Sie ist 2014 u.a. bei den Händel-Festspielen in Karlsruhe erneut auf Tournee zu erleben.

Große Werke der geistlichen Vokalmusik erarbeitet die Lautten Compagney mit international renommierten Vokalensembles, die ihre musikalische Entdeckungsfreude teilen. Zusammen mit amarcord entstand eine Einspielung der Bach-Motetten in einem ungewöhnlich farbigen Klangbild (J.S. Bach - Die Motetten, dhm/Sony 2012). Mit dem Calmus Ensemble Leipzig gelang ein frischer Blick auf Bachs Choräle (Bacharkaden, CD bei Carus ab Oktober 2013).

Wolfgang Katschner Von Haus aus Lautenist, gründete Wolfgang Katschner 1984 zusammen mit Hans-Werner Apel die Lautten Compagney, Herzstück seines vielfältigen Wirkens als Musiker, Organisator und Forscher in den Klangwelten des Barock.

In den letzten Jahren trat Wolfgang Katschner auch erfolgreich als Gastdirigent an deutschen Opernhäusern hervor. Hoch gelobt von Kritik und Publikum wurde sein 3-Jahres-Zyklus mit Monteverdi-Opern am Landestheater Niederbayern. Am Opernhaus Halle dirigierte er in der Spielzeit 2012/13 die Aufführungen von Georg Philipp Telemanns Der geduldige Socrates. Als musikalischer Leiter des ‚Winter in Schwetzingen‘ (2012-2015) präsentiert er mit dem Theater und Orchester Heidelberg u.a. die deutschen Erstaufführungen von Nicola Porporas Polifemo (Spielzeit 2012/13) und Tommaso Traettas Ifigenia in Tauride (2013/14).

Verstärkt engagiert sich Wolfgang Katschner auch in der Ausbildung des künstlerischen Nachwuchses. Im Rahmen einer Gastprofessur leitete er 2009 zusammen mit Musikern der Lautten Compagney eine Produktion von Monteverdis L'incoronazione di Poppea an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. 2011 und 2012 war er Artist in Residence bei „Barock vokal', dem künstlerischen Exzellenzprogramm der Hochschule für Musik Mainz.

Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet Wolfgang Katschner mit der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar und dem Regisseur Elmar Fulda. Gemeinsam gelang ihnen 2010 die erfolgreiche Ausgrabung der lange verschollen geglaubten Scarlatti-Oper Didone delirante. 2012 und 2013 folgten Einladungen mit der Lautten Compagney zu den Weimarer Meisterkursen. Als Gastprofessor arbeitete er hierbei mit führenden Sängern auf dem Gebiet der Alten Musik zusammen.

Wolfgang Katschners leidenschaftliches Engagement für eine lebendige Alte Musik wurde mit dem Preis der Dresdner Musikfestspiele 2000 und dem Händel-Preis der Stadt Halle 2004 gewürdigt.

Booklet for Misterio: Biber & Piazzolla

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