Album Info

Album Veröffentlichung:
2026

HRA-Veröffentlichung:
24.07.2026

Label: Deutsche Grammophon (DG)

Genre: Classical

Subgenre: Vocal

Interpret: Matthias Goerne & Markus Hinterhäuser

Komponist: Robert Schumann (1810-1856)

Das Album enthält Albumcover

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  • Robert Schumann (1810 - 1856): Liederkreis, Op. 39:
  • 1 Schumann: Liederkreis, Op. 39: No. 1, In der Fremde 01:47
  • 2 Schumann: Liederkreis, Op. 39: No. 2, Intermezzo 01:40
  • 3 Schumann: Liederkreis, Op. 39: No. 3, Waldesgespräch 01:59
  • 4 Schumann: Liederkreis, Op. 39: No. 4, Die Stille 01:35
  • 5 Schumann: Liederkreis, Op. 39: No. 5, Mondnacht 04:15
  • 6 Schumann: Liederkreis, Op. 39: No. 6, Schöne Fremde 01:19
  • 7 Schumann: Liederkreis, Op. 39: No. 7, Auf einer Burg 03:03
  • 8 Schumann: Liederkreis, Op. 39: No. 8, In der Fremde "Ich hör die Bachlein rauschen" 01:23
  • 9 Schumann: Liederkreis, Op. 39: No. 9, Wehmut 02:21
  • 10 Schumann: Liederkreis, Op. 39: No. 10, Zwielicht 02:39
  • 11 Schumann: Liederkreis, Op. 39: No. 11, Im Walde 01:10
  • 12 Schumann: Liederkreis, Op. 39: No. 12, Frühlingsnacht 01:20
  • Lieder und Gesänge aus Wilhelm Meister, Op. 98a:
  • 13 Schumann: Lieder und Gesänge aus Wilhelm Meister, Op. 98a: No. 6, Wer sich der Einsamkeit ergibt 03:36
  • 14 Schumann: Lieder und Gesänge aus Wilhelm Meister, Op. 98a: No. 8, An die Türen will ich schleichen 01:57
  • 15 Schumann: Lieder und Gesänge aus Wilhelm Meister, Op. 98a: No. 4, Wer nie sein Brot mit Tränen aß 02:27
  • 16 Schumann: Gedichte der Königin Maria Stuart, Op. 135: No. 1, Abschied von Frankreich 01:40
  • Gedichte der Königin Maria Stuart, Op. 135:
  • 17 Schumann: Gedichte der Königin Maria Stuart, Op. 135: No. 2, Nach der Geburt ihres Sohnes 01:23
  • 18 Schumann: Gedichte der Königin Maria Stuart, Op. 135: No. 3, An die Königin Elisabeth 01:36
  • 19 Schumann: Gedichte der Königin Maria Stuart, Op. 135: No. 4, Abschied von der Welt 02:56
  • 20 Schumann: Gedichte der Königin Maria Stuart, Op. 135: No. 5, Gebet 01:04
  • Total Runtime 41:10

Info zu Schumann: Zwielicht

Matthias Goerne, einer der weltweit führenden Liedinterpreten, legt mit Zwielicht sein neues Album bei Deutsche Grammophon vor. Gemeinsam mit dem Pianisten Markus Hinterhäuser hat er Schumanns Liederkreis op. 39 nach Gedichten von Joseph von Eichendorff, drei der vier Gesänge des Harfners aus op. 98a (Lieder und Gesänge aus ›Wilhelm Meister‹) und die fünf Gedichte der Königin Maria Stuart op. 135 eingespielt.

Die Werke auf Zwielicht spannen einen Bogen über zwölf Jahre Schumann’schen Liedschaffens – vom strahlenden »Liederjahr« 1840 bis zum Zusammenbruch des Komponisten. Den Eichendorff-Liederkreis notierte Schumann in nur drei Maiwochen 1840, im Jahr seiner Hochzeit mit Clara Wieck, als rund 140 Lieder entstanden. Wo Heinrich Heine den Komponisten in fiebrige Selbstbetrachtung treibt, findet er bei Eichendorff den Sänger romantischer Naturbilder – Stoff für Lieder wie »Mondnacht«, »Auf einer Burg« und das titelgebende »Zwielicht«.

1849 vertont Schumann die Gesänge des Harfners aus Goethes Wilhelm Meister – parallel zu seiner Arbeit an den Faust-Szenen. Die Tonsprache ist nun eine andere: An die Stelle lyrischer Eingebung tritt ein fragender, sezierender Blick; aus den Liedern des umherwandernden Harfners werden Selbstgespräche schmerzhafter Innerlichkeit.

Noch karger ist Schumanns letzter Liederzyklus, die Gedichte der Königin Maria Stuart, geschrieben im Dezember 1852. Die fünf Gedichte begleiten Maria Stuart vom »Abschied von Frankreich« bis zum »Gebet« vor der Hinrichtung. Schumann setzt die Verse beinahe rezitativisch – eine äußerst reduzierte Musik, die dem Tod ins Auge sieht.

Zwielicht setzt Goernes Lied-Reihe bei Deutsche Grammophon fort. Sie ist in den vergangenen Jahren mit Beethoven Lieder (mit Jan Lisiecki, 2020), Im Abendrot (mit Seong-Jin Cho, 2021), Lieder (mit Daniil Trifonov, 2022) und Schubert Revisited (mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, 2023) zu einem der bemerkenswertesten Lied-Projekte unserer Zeit gewachsen.

"In diesem Liederkreis-Zyklus, op. 39, versenken sich Hinterhäuser und Goerne ganz und gar in eine Welt." (Süddeutsche Zeitung)

Matthias Goerne, Bariton
Markus Hinterhäuser, Klavier




Matthias Goerne
Der deutsche Bariton Matthias Goerne zählt zu den vielseitigsten und weltweit gefragtesten Sängern seines Stimmfachs. Er ist regelmäßig zu Gast in den international renommierten Konzertsälen und Opernhäusern sowie bei den bedeutenden Festivals und hat mit nahezu allen namhaften Dirigenten und Orchestern in Europa, Amerika und Asien zusammengearbeitet.

Matthias Goerne singt an den großen Opernbühnen der Welt, darunter die Wiener Staatsoper, die Bayerische Staatsoper, das Royal Opera House Covent Garden in London, die Opéra National de Paris, das Teatro Real in Madrid, das Opernhaus Zürich, die Metropolitan Opera in New York und die Mailänder Scala. Das Spektrum seiner sorgfältig ausgewählten Opernrollen reicht von Pizarro (Fidelio), Wolfram (Tannhäuser), Amfortas (Parsifal), Marke, Kurwenal (Tristan und Isolde), Wotan (Die Walküre, Das Rheingold), Wanderer (Siegfried), Orest (Elektra) und Jochanaan (Salome) bis zu den Titelpartien in Béla Bartóks Herzog Blaubarts Burg, Paul Hindemiths Mathis der Maler und Alban Bergs Wozzeck.

In der Saison 2018/19 war Matthias Goerne als „Artist-in-Residence“ zu zehn Konzerten mit dem New York Philharmonic Orchestra eingeladen, in der Saison zuvor Residenzkünstler in der Elbphilharmonie Hamburg.

Zu den Höhepunkten der Saison 2019/20 zählen Konzerte mit den Wiener Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, dem Gewandhausorchester Leipzig, mit Pittsburgh Symphony, dem Orchestre National de France und den Sankt Petersburger Philharmonikern. An der Berliner Staatsoper unter den Linden singt Goerne die Titelpartie in Wagners Der Fliegende Holländer. Liederabende mit den Pianisten Leif Ove Andsnes, Seong-Jin Cho, Jan Lisiecki und Víkingur Oláfsson führen ihn unter anderem nach München, Hamburg, Leipzig, Wien, Mailand, Paris, London, New York und Seoul.

Goernes künstlerische Tätigkeit ist in zahlreichen Aufnahmen dokumentiert, die teils mehrfach preisgekrönt wurden (u.a. Grammy Award, Preis der Deutschen Schallplattenkritik, ICMA Award 2014, Diapason d’or, Gramophone Award und BBC Music Magazine Award). Zuletzt erschienen Aufnahmen von Wagners Ring des Nibelungen (Rolle des Wotan) mit Jaap van Zweden, Schubert-Lieder mit dem Quatuor Ebène, Mahler-Lieder mit BBC Symphony, Bach-Kantaten mit dem Freiburger Barockorchester und zwei Solo-Alben mit Liedern von Brahms und Schumann sowie eine große Schubert-Edition von 12 CDs bei harmonia mundi mit berühmten Partnern wie Christoph Eschenbach und Leif Ove Andsnes am Klavier.

2017 wurde Matthias Goerne mit dem „ECHO Klassik“ als „Sänger des Jahres“ ausgezeichnet.

Matthias Goerne, gebürtiger Weimarer, studierte bei Prof. Hans-Joachim Beyer in Leipzig sowie bei Elisabeth Schwarzkopf und Dietrich Fischer-Dieskau. Er ist Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London und seit 2019 auch Botschafter des Kunstfests Weimar.

Markus Hinterhäuser
wurde in La Spezia, Italien, geboren. Er studierte Klavier an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, an der Universität Mozarteum Salzburg sowie in Meisterkursen u. a. bei Elisabeth Leonskaja und Oleg Maisenberg. Als Pianist spielte er solistisch und in Kammerkonzerten u. a. in der Carnegie Hall, im Wiener Musikverein, im Teatro alla Scala di Milano, bei den Salzburger Festspielen, beim Lucerne Festival, bei Wien Modern, dem Festival d’Automne, dem Holland Festival und den Berliner Festspielen.

Im Bereich der Liedinterpretation ist seine langjährige Zusammenarbeit mit Brigitte Fassbaender hervorzuheben. Mit dem Bariton Matthias Goerne war er ab 2014 mit Schuberts Winterreise in der Regie von William Kentridge auf Welttournee. Er wirkte zudem an Musiktheaterproduktionen von Johan Simons, Christoph Marthaler und Klaus Michael Grüber mit.

Im Bereich der zeitgenössischen Musik engagiert er sich insbesondere für die Werke von Luigi Nono, Karlheinz Stockhausen, Morton Feldman, György Ligeti und Galina Ustwolskaja. Neben Rundfunk- und Fernsehaufnahmen spielte er das gesamte Klavierwerk von Arnold Schönberg, Alban Berg und Anton Webern sowie Kompositionen von Feldman, Nono, Scelsi, Ustwolskaja und John Cage ein. Von 2007 bis 2011 verantwortete er das Konzertprogramm der Salzburger Festspiele, 2011 leitete er als Intendant die Saison. Von 2014 bis 2016 war er künstlerischer Leiter der Wiener Festwochen. Seit Oktober 2016 ist Markus Hinterhäuser Intendant und künstlerischer Leiter der Salzburger Festspiele.



Dieses Album enthält kein Booklet

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