Danzi: Ouverture, Cello Concerto & Piano Concerto Howard Griffiths

Cover Danzi: Ouverture, Cello Concerto & Piano Concerto

Album info

Album-Release:
2018

HRA-Release:
12.01.2018

Label: Sony Classical

Genre: Classical

Subgenre: Concertos

Album including Album cover Booklet (PDF)

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  • Franz Danzi (1763 - 1826): Piano Concerto in E-Flat Major, Op. 4, P. 229:
  • 1Piano Concerto in E-Flat Major, Op. 4, P. 229: I. Allegro12:39
  • 2Piano Concerto in E-Flat Major, Op. 4, P. 229: II. Andante moderato06:40
  • 3Piano Concerto in E-Flat Major, Op. 4, P. 229: III. Allegretto07:59
  • Overture in D Major, P. 228:
  • 4Overture in D Major, P. 228: I. Allegro02:10
  • 5Overture in D Major, P. 228: II. Andantino01:33
  • 6Overture in D Major, P. 228: III. Allegretto ma non troppo02:19
  • Cello Concerto in E Minor, P. 243:
  • 7Cello Concerto in E Minor, P. 243: I. Allegro13:29
  • 8Cello Concerto in E Minor, P. 243: II. Larghetto04:22
  • 9Cello Concerto in E Minor, P. 243: III. Allegretto06:59
  • Total Runtime58:10

Info for Danzi: Ouverture, Cello Concerto & Piano Concerto

Howard Griffiths und das Münchener Kammerorchester mit einem Orchesterwerk sowie zwei Konzerten des Mozart-Zeitgenossen Franz Danzi: (Früh-)klassische Unterhaltungsmusik auf allerhöchstem Niveau. Danzis Melodien und Themen gehen sofort ins Ohr, sind aber nie banal. Sein Cellokonzert in e-moll wird hier gespielt vom jungen französischen Cellovirtuosen Aurélien Pascal.

Der 1994 in Paris geborene Musiker begann seine musikalische Ausbildung am Pariser Konservatorium und belegte Meisterkurse u.a. bei János Starker. Zweite Solistin auf diesem Album ist die armenische Pianistin Nareh Arghamanyan, die mit nur 19 Jahren den berühmten Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau sensationell gewonnen hat. Mit nur 15 Jahren wurde sie als jüngste Studentin an der Wiener Musikhochschule zugelassen. Danzis Klavierkonzert in Es-Dur erinnert sehr an Mozarts Konzerte in der gleichen Tonart (KV 271, 482 und 365). Der 1. Satz ist nicht nur virtuos und extravagant, sondern auch intim und besticht durch den wunderbaren Dialog zwischen Klavier und Orchester.

Die selten gespielte Ouvertüre in D-Dur komplettiert dieses interessante Danzi-Programm, das ausgesprochene Repertoireraritäten präsentiert.

Nareh Arghamanyan, Klavier
Aurelien Pascal, Cello
Münchener Kammerorchester
Howard Griffiths, Dirigent




Howard Griffiths
wurde in England geboren und studierte am Royal College of Music in London. Seit 1981 lebt er in der Schweiz. Howard Griffiths war zehn Jahre lang Künstlerischer Leiter des Zürcher Kammerorchesters und ist seit 2007 Chef­dirigent des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt. Daneben ist er weltweit als Gastdirigent mit vielen führenden Orchestern aufgetreten; dazu gehören das Royal Philharmonic Orchestra London, London Philharmonic Orchestra, das Orchestre National de France, das Tschaikowsky Sinfonieorchester des Moskauer Rundfunks, das Israel Philharmonic Orchestra, das Orchestra of the Age of Enlightenment, die Warschauer Philharmonie, das Sinfonieorchester Basel, die London Mozart Players, das Orquesta Nacional de España, Taipei Symphony Orchestra, verschiedene Rundfunkorchester in Deutschland (das Orchester des NDR, die Radiophilharmonie Hannover, das Sinfonieorchester des WDR, das hr-Sinfonieorchester, die Deutsche Radio Philharmonie), das Polnische Kammerorchester sowie das English Chamber Orchestra und die Northern Sinfonia.

Von 1996 bis 2006 war Howard Griffiths Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Zürcher Kammerorchesters, dessen lange und ausgezeichnete Tradition er in jeder Beziehung erfolgreich weiter geführt hat. Dazu gehörten auch ausgedehnte Tourneen in Europa, den USA und China. Publikum und Presse haben auf diese Zusammenarbeit sowohl in der Schweiz wie auch im Ausland begeistert reagiert.

Seit der Saison 2007/08 ist Howard Griffiths Generalmusikdirektor des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt. Sein Saisonstart wurde 2007 von der Presse begeistert aufgenommen: «Gleich machte Howard Griffiths klar, wohin die Reise mit ihm und dem Staatsorchester gehen wird: zu Leichtigkeit, Lockerheit und Transparenz ... neben aller gefühlvollen Intensität und ausdrucksvoller Schlichtheit wurden plötzlich Feinheiten und thematische Entwicklungen hörbar, die sonst im klangsüffigen Notenmeer untergehen würden. Das macht neugierig nach weiteren Griffiths'schen Repertoire-Offenbarungen.» (MOZ)

Howard Griffiths engagiert sich auch regelmäßig für zeitgenössische Musik. So leitete er mit dem Collegium Novum Zürich die schweizerische Erstaufführung von Hans Werner Henzes Requiem im Beisein des Komponisten und arbeitete eng mit Komponistinnen und Komponisten wie Sofia Gubaidulina, George Crumb, Arvo Pärt und Mauricio Kagel zusammen.

Howard Griffiths ist immer wieder für neue, außergewöhnliche Projekte zu begeistern: Er führte mit dem Sinfonieorchester Basel Gustav Mahlers 8. Sinfonie, die «Sinfonie der Tausend», mit über tausend Mitwirkenden auf; zusammen mit dem Zürcher Kammerorchester (ZKO) entstanden erfolgreiche Crossover-Projekte etwa mit Giora Feidman, Roby Lakatos, Burhan Ocal oder Abdullah Ibrahim; mit großem Erfolg dirigierte er ebenfalls mit dem ZKO die Original-Musik zu Filmen von Charles Chaplin live zur Film-Projektion auf Großleinwand.

Mehr als hundert CD-Aufnahmen bei verschiedenen Labels (Warner, Universal, cpo, Sony, Koch u.a.) zeugen von Howard Griffiths’ breitem künstlerischen Spektrum. Sie enthalten zum Beispiel Werke von zeitgenössischen schweizerischen und türkischen Komponisten sowie Ersteinspielungen von wieder entdeckter Musik aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Dazu zählen auch mehr als 40 Sinfonien von Zeitgenossen Beethovens und der früher Romantiker. Seine Aufnahmen aller acht Sinfonien des Beethoven-­Schülers Ferdinand Ries haben von der Kritik weltweit großes Lob erhalten. Die Leserschaft der englischen Zeitschrift «Classic CD» wählte Griffiths’ Einspielung von Werken von Gerald Finzi als «Klassik-CD des Jahres» in dieser Kategorie.

Howard Griffiths musiziert mit zahlreichen renommierten Künstlerinnen und Künstlern, wie unter anderem mit Maurice André, Kathleen Battle, Joshua Bell, Rudolf Buchbinder, Augustin Dumay, Sir James Galway, Bruno Leonardo Gelber, Evelyn Glennie, Edita Gruberova, Mischa Maisky, Olli Mustonen, Güher und Süher Pekinel, Mikhail Pletnev, Julian Rachlin, Vadim Repin, Maria João Pires, Fazil Say, Gil Shaham und Thomas Zehetmair.

Abgesehen von der Zusammenarbeit mit renommierten Solisten und Orchestern ist Howard Griffiths äußerst engagiert in der Unterstützung und Förderung junger Musikerinnen und Musiker. Dies spiegelt sich in seiner Tätigkeit bei der Orpheum Stiftung zur Förderung junger Solistinnen und Solisten wider, deren künstlerischer Leiter er seit 2000 ist. Darüber hinaus setzt er sich besonders für die Musikvermittlung für Kinder und Jugendliche ein: Seit dem Beginn seiner Tätigkeit als künstlerischer Leiter des Brandenburg­ischen Staatsorchesters ist er maßgeblicher Initiator umfangreicher Education-Projekte mit jährlich mehreren hundert Schülern. Daneben hat er zusammen mit dem Schweizer Hug-Verlag bereits zwei erfolgreiche Musikbücher für Kinder geschrieben: «Die Hexe und der Maestro» und «Die Orchestermäuse», die jeweils mit der CD der Konzertfassung mit Sprecher erschienen sind. Derzeit ist das dritte Buch in Arbeit – «Das fliegende Orchester» – das im Herbst 2017 erscheinen wird und die Trilogie abschließt.

In der jährlichen «New Year’s Honours List», die Queen Elizabeth II jeweils zum Neujahrstag bekannt gibt, wurde Howard Griffiths 2006 wegen seiner Verdienste um das Musikleben in der Schweiz zum «Member of the British Empire» (MBE) ernannt.



Booklet for Danzi: Ouverture, Cello Concerto & Piano Concerto

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