Johann Anton André: String Quartets op. 15, 1 & 3 Oxalis Quartet

Cover Johann Anton André: String Quartets op. 15, 1 & 3

Album Info

Album Veröffentlichung:
2026

HRA-Veröffentlichung:
25.09.2026

Label: CPO

Genre: Classical

Subgenre: Chamber Music

Interpret: Oxalis Quartet

Komponist: Johann Anton Andre (1775-1842)

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • Johann Anton André (1775 - 1842): String Quartet in E flat major op. 15 No. 1:
  • 1 André: String Quartet in E flat major op. 15 No. 1: I. Allegro molto 10:21
  • 2 André: String Quartet in E flat major op. 15 No. 1: II. Menuetto. Allegretto vivace – Trio 04:25
  • 3 André: String Quartet in E flat major op. 15 No. 1: III. Adagio con moto quasi andantino 07:00
  • 4 André: String Quartet in E flat major op. 15 No. 1: IV. Allegretto vivace 03:51
  • Poissons dʼavril en différentes mesures synchrones: No. 1 in A major op. 22:
  • 5 André: Poissons dʼavril en différentes mesures synchrones: No. 1 in A major op. 22: Adagio – Fuga. Moderato 05:22
  • Poissons dʼavril en différentes mesures synchrones: No. 2 in B flat major op. 54:
  • 6 André: Poissons dʼavril en différentes mesures synchrones: No. 2 in B flat major op. 54: Andante – Fuga. Moderato 04:38
  • String Quartet in D major op. 15 No. 3:
  • 7 André: String Quartet in D major op. 15 No. 3: I. Poco Adagio e con moto – Allegro vivace 09:38
  • 8 André: String Quartet in D major op. 15 No. 3: II. Adagio con moto 03:07
  • 9 André: String Quartet in D major op. 15 No. 3: III. Menuetto. Allegretto vivace – Trio 06:22
  • 10 André: String Quartet in D major op. 15 No. 3: IV. Finale. Rondo. Allegretto molto vivace 05:47
  • Total Runtime 01:00:31

Info zu Johann Anton André: String Quartets op. 15, 1 & 3

"Reminiszenzenjäger aufgepaßt!" heißt es am Ende dieses Albums, denn von dem Refrain des Allegro molto vivace, mit dem Johann Anton André seine dreiteilige Quartett-Kollektion Opus 15 abschließt, ist es nicht weit zu dem Hauptgedanken, um den das Finale aus Ludwig van Beethovens letzter Violinsonate kreist. Wer da nun aber dächte, der emsige Juniorchef des berühmten Offenbacher Verlages habe sich nicht gegen fremde Eingebungen gesperrt, sieht sich getäuscht: Andrés Trilogie erschien ein ganzes Jahrzehnt vor Beethovens Opus 96 – honi soit qui mal y pense …

Insgesamt ist die Begegnung mit dem Quartettkomponisten André eine höchst erfreuliche. Gewiss, er ist klassisch nach dem Buche, schreibt Menuetten anstelle der aufkommenden Scherzi, hält seine Durchführungen diszipliniert am Zügel und überrascht doch mit vielen kleinen und größeren Kapriolen harmonischer und linearer Natur, die seine Partituren zu einem erheblichen Vergnügen machen. Auch die »Pausenfüller« haben es in sich: zwei Poissons d’Avril (»Aprilscherze«), in denen jede Stimme selbst dort ihrer eigenen Taktart folgt, wo sie sich mit den anderen zu einer ausgewachsenen Fuge vereint. Das muss man erstmal können …

Oxalis Quartett




Oxalis Quartet
Das Oxalis Quartett fand sich 2017 an der Hochschule für Musik Mainz zusammen und vereint vier junge MusikerInnen – aus Moldawien, Slowenien und Deutschland stammend –, die ihre große Leidenschaft für die Literatur des Streichquartetts teilen und gemeinsam darin aufgehen. ​

Neben der deutschlandweiten Konzerttätigkeit von Mainz, Frankfurt und Umgebung bis nach München führten Einladungen das junge Ensemble bereits nach Österreich, Frankreich und Rumänien. Das Oxalis Quartett durfte bereits Teil zahlreicher namhafter Festivals wie dem Mainly Mozart Festival, dem Koblenz International Guitar Festival und dem Fratopia-Festival 2024 in der Alten Oper Frankfurt sein und bedeutsame Veranstaltungen wie die Verleihung des Goethepreis der Stadt Frankfurt 2023 in der Paulskirche und zuletzt die Gedenkstunde im Bundestag anlässlich 80 Jahre Kriegsende musikalisch umrahmen. ​

Zu den jüngsten Wettbewerbserfolgen des Oxalis Quartetts gehören die Auszeichnung mit dem Sonderpreis für die beste Interpretation des Auftragswerks beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb 2024 in Berlin mit anschließendem Auftritt im Großen Saal des Berliner Konzerthauses, der 2. Preis im Wettbewerb um den 26. Kammermusikpreis der Polytechnischen Gesellschaft e.V. an der HfMDK Frankfurt sowie der 31. Förderpreis für Kammermusik der Kamar Percy und Ingeborg John-Stiftung im Rahmen des 24. Bad Homburger Meisterkurs für Kammermusik, mit dem eine professionelle CD-Produktion einherging. Darüber hinaus erhielt das Quartett Förderpreise der Hans und Gertrud Kneifel-Stiftung, der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz sowie der Gesellschaft der Freunde und Förderer der HfMDK im Rahmen eines Ensemblestipendiums. Seit Dezember 2024 wird das Oxalis Quartett – als erstes Ensemble überhaupt – im Rahmen des Mentor-Stipendiums der Stiftung Bad Homburger Schlosskonzerte gefördert.

Im Oktober 2021 begann das Streichquartett seine künstlerische Ausbildung im Masterstudiengang Kammermusik an der HfMDK Frankfurt bei Tim Vogler. Im April 2025 nahm das Quartett ein weiteres Studium an der UdK Berlin in der Kammermusikklasse von Gregor Sigl und Vineta Sareika (Artemis Quartett) auf. ​

Neben Studien bei Benjamin Bergmann, Manuel Fischer-Dieskau, Petra Müllejans und Lucas Fels erhielten die vier Künstler:innen wichtige musikalische Impulse auf Meisterkursen des Goldmund Quartetts sowie im Rahmen der Bad Homburger Schlosskonzerte. Zudem durfte das Oxalis Quartett als Stipendiat der Jeunesses Musicales Teil des renommierten JM International Chamber Music Campus 2022 und 2024 sein, wo es wertvolle Unterrichtserfahrungen bei Heime Müller, Valentin Erben sowie den Mitgliedern des Vogler und des Casals Quartetts sammelte. ​



Booklet für Johann Anton André: String Quartets op. 15, 1 & 3

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