Arvo Pärt: Complete Symphonies Iceland Symphony Orchestra & Eva Ollikainen
Album Info
Album Veröffentlichung:
2026
HRA-Veröffentlichung:
17.04.2026
Label: Chandos
Genre: Classical
Subgenre: Orchestral
Interpret: Iceland Symphony Orchestra & Eva Ollikainen
Komponist: Arvo Pärt (1935)
Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)
- Arvo Pärt (b. 1935): Symphony No. 1, Op. 9 "Polyphonic":
- 1 Pärt: Symphony No. 1, Op. 9 "Polyphonic": I. Kanon 09:08
- 2 Pärt: Symphony No. 1, Op. 9 "Polyphonic": II. Preludio e fuga 07:20
- Symphony No. 2:
- 3 Pärt: Symphony No. 2: I. Crotchet = 104 - 120 04:48
- 4 Pärt: Symphony No. 2: II. Minim = 112 02:36
- 5 Pärt: Symphony No. 2: III. Crotchet = 48 - 60 05:05
- Symphony No. 3:
- 6 Pärt: Symphony No. 3: I. Crotchet = 66 06:15
- 7 Pärt: Symphony No. 3: II. Minim = 54 - 56 05:44
- 8 Pärt: Symphony No. 3: III. Minim = 60 08:07
- Symphony No. 4 "Los Angeles":
- 9 Pärt: Symphony No. 4 "Los Angeles": I. Con sublimità 09:24
- 10 Pärt: Symphony No. 4 "Los Angeles": II. Affannoso 10:44
- 11 Pärt: Symphony No. 4 "Los Angeles": III. Insistentemente 07:32
Info zu Arvo Pärt: Complete Symphonies
Die vier Sinfonien von Arvo Pärt entstanden im Laufe von fünfundvierzig Jahren und haben wenig oder gar nichts miteinander zu tun – vier Einzelstücke, die sein Schaffen zu verschiedenen Zeitpunkten seines kreativen Werdegangs repräsentieren. Die Erste Sinfonie entstand 1963, kurz nachdem Pärt sein Studium am Konservatorium in Tallinn abgeschlossen hatte. Ihre zweisätzige Struktur lehnt sich an den Barock an – Kanons und Präludium und Fuge –, aber die harmonische Sprache ist äußerst fortschrittlich und weist deutliche Spuren des Zwölfton-Serialismus auf. Die Zweite Sinfonie von 1966 in drei Sätzen verwendet erneut eine Kombination aus Serialismus und Texturen, die an Penderecki und die polnische Schule erinnern. Die ebenfalls dreisätzige Dritte Sinfonie (1971) spiegelt die Zeit wider, die Pärt Ende der 1960er Jahre mit dem Studium mittelalterlicher Gesänge und Musik verbrachte. Die Sinfonie Nr. 4 „Los Angeles” entstand viel später (2007–2008) und ist stilistisch direkt von der sakralen Musik inspiriert. Pärt nahm zwei große Litaneien der orthodoxen Kirche zum Vorbild: den Kanon der Buße und den Kanon zum Heiligen Schutzengel. Dieses letzte Werk, das ungewöhnlicherweise für Streicher, Harfe, Pauken und Schlagzeug komponiert wurde, ist ebenfalls in drei Sätze unterteilt.
Iceland Symphony Orchestra
Eva Ollikainen, Dirigentin
Eva Ollikainen
Mit ihrer elegant-klaren Körpersprache, natürlichen Bühnenpräsenz und ansteckenden Musikalität gehört Eva Ollikainen zu den führenden Dirigentinnen unserer Zeit. Seit 2020 ist sie Chefdirigentin und Künstlerische Leiterin des Iceland Symphony Orchestra – ihren dortigen Vertrag verlängerte sie kürzlich bis 2026. Zuvor war sie Chefdirigentin des Nordic Chamber Orchestra.
Eva Ollikainen gastierte bei Klangkörpern wie den Wiener Symphoniker, DSO Berlin, Helsinki Philharmonic, Royal Stockholm Philharmonic, Swedish Radio Symphony Orchestra, BBC Symphony Orchestra, Royal Scottish National Orchestra oder Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra. Darüberhinaus dirigierte sie an der Semperoper Dresden, Royal Danish Opera, Gothenburg Opera, Kungliga Operan Stockholm und der Finnish National Opera.
Highlights der Saison 22/23 sind Ihre Debüts beim Los Angeles Philharmonic Orchestra (Walt Disney Concert Hall und Hollywood Bowl), Baltimore Symphony Orchestra, Orchestre National de Belgique, eine umfangreiche UK-Tour mit dem Iceland Symphony Orchestra und das Konzert zum hundertjährigen Bestehen des BBC Philharmonic. Ihr Debüt bei den Proms 2022, das auch die Uraufführung von Anna Thorvaldsdottir’s ARCHORA umfasste, wurde als „performance of bold gestures and striking colours“ vom Guardian gefeiert.
Eine ehemalige Schülerin von Leif Segerstam und Jorma Panula an der Sibelius Academy, gewann Eva Ollikainen im Alter von 21 den Jorma Panula Conducting Competition. Die Förderung des musikalischen Nachwuchs liegt ihr heute selbst am Herzen: So unterrichtet sie regelmäßig an der Sibelius Academy, gab Meisterkurse am Peabody Institute of the John Hopkins University und der Royal Danish Academy of Music und gründete 2021 die Iceland Symphony Orchestra Conductors' Academy.
Booklet für Arvo Pärt: Complete Symphonies
