José Coca Loza, La Cetra Basel, Andrea Marcon


Biographie José Coca Loza, La Cetra Basel, Andrea Marcon


José Coca Loza
Zu den aktuellen und letzten Spielzeiten des in Zürich lebenden bolivianischen Bassisten José Coca Loza gehören Auftritte als Alidoro in La Cenerentola am Teatro Sociale di Rovigo (Italien), als Silvano in La Calisto am Festival d’Aix-en-Provence, an der Opéra de Rennes, am Théâtre Graslin (Nantes), am Grand Théâtre d’Anger, am Théâtre des Champs Elysees (Paris), am Théâtre de Caen und als Pallante in Agrippina am Opernhaus Zürich, eine Tournee von Arsilda von Vivaldi mit dem La Cetra Barockorchester im Concertgebouw Amsterdam, im Auditorio Nacional de Música in Madrid und im Palacio de Festivals de Cantabria in Santander, die Titelrolle in Porporas Polifemo an der Opera National du Rhin, der Opera de Lille und der Opéra Royal de Versailles, Astolfo in Orlando Furioso beim Bayreuther Barockopernfestival, Achilla in Giulio Cesare unter der Leitung von Gianluca Capuano, das Basssolo in Händels Messiah in Boston mit der Händel and Haydn Society, Melisso in Händels Alcina am Royal Opera House in London, Alidoro in La Cenerentola an der Wiener Staatsoper, in Prag und auf Tournee mit Cecilia Bartoli beim Lucerne Festival, im Palau de la Musica in Barcelona und im Auditorio Nacional de Música in Madrid, Fiorello in Rossinis Il Barbiere di Siviglia an der Opera de Montecarlo, Jesus in der Johannes-Passion in Madrid mit RTVE am Teatro Monumental.

Weitere Auftritte umfassen Caronte in L’Orfeo mit L’Arpeggiata, sein Debüt am Royal Opera House Covent Garden als Lesbos an der Seite von Joyce DiDonato in der Saisoneröffnungsproduktion von Agrippina, Astolfo in Orlando Furioso im Tschaikowsky-Saal, Der Messias bei der Mozartwoche in Salzburg, am Theatre Champs Elysees und am Grand Theatre Geneve, Haly in L’italiana in Algeri mit Ensemble Mattheaus bei den Salzburger Festspielen und an der Opéra Royal de Versailles, Clistene in L’Olimpiade mit dem La Cetra Barockorchester im Amsterdamer Concertgebouw, Mustafa in L’italiana in Algeri mit dem Orquesta Ciudad di Granada, Truffaldino in Ariadne auf Naxos beim Festival de Música de Canarias, Mozarts Requiem mit dem Tonhalle-Orchester Zürich und mit den Haager Philharmonikern.

Nach Abschluss seines Studiums am Musikkonservatorium Basel wechselte er ins Opernstudio des Theater Basel, wo er Rollen wie Melisso in „Alcina“, Alte Diener in „Elektra“ und Marchese d’Obigny in „La Traviata“ sang. Seit 2014 ist er Schüler von Silvana Bazzoni.

Andrea Marcon
ist einer der renommiertesten Musiker und Spezialisten auf dem Gebiet der Alten Musik und der Klassik. Geboren im norditalienischen Treviso, studierte er an der Schola Cantorum in Basel u. a. bei Jean-Claude Zehnder, Hans Martin Linde und Jordi Savall sowie bei Luigi Fernando Tagliavini, Hans van Niewkoop, Jesper Christensen, Harald Vogel und Ton Koopman.

Seit 2009 ist er künstlerischer Leiter von La Cetra. Tatsächlich begann seine Partnerschaft mit dem La Cetra Barockorchester Basel bereits 1999 mit dem allerersten Konzert des Ensembles. Seither führt er es von Höhepunkt zu Höhepunkt im Rahmen von internationalen Konzerttourneen.

Als Gründer der legendären Barockensembles «Sonatori de la Gioiosa Marca» und des Venice Baroque Orchestra gastiert Andrea Marcon seit vielen Jahren in allen bedeutenden Konzertsälen weltweit. Als Gastdirigent arbeitet er zudem mit den Münchner und Berliner Philharmonikern, dem Sinfonieorchester des Bayerischen und des Hessischen Rundfunks, den Bamberger Symphonikern u.v.m. und widmet sich in den letzten Jahren auch dem sinfonischen Repertoire von Beethoven, Schubert, Mendelssohn, Schumann und Brahms. Als Operndirigent war er u. a. an der Oper Frankfurt, den Opern in Valencia, Sevilla und Lausanne, in La Fenice oder am Bolschoi-Theater in Moskau eingeladen. Im Frühling 2023 gab er sein Debut an La Scala di Milano.

Über 80 oft preisgekrönte Aufnahmen als Dirigent, Cembalist und Organist zum Teil mit Wiederentdeckungen von Vivaldi, Caldara, Marcello, Galuppi, Porpora, Cimarosa oder Boccherini dokumentieren das reiche Repertoire, mit dem er sich bis heute beschäftigt.

2021 wurde ihm für seine Verdienste um die Musik Händels der Händelpreis der Stadt Halle verliehen.

La Cetra Barockorchester Basel
zählt zu den führenden Ensembles für Alte Musik in der Schweiz und Europa. Seit seiner Gründung 1999 im Umfeld der Schola Cantorum Basiliensis ist das Orchester unter der Leitung des gefeierten italienischen Originalklang-Experten Andrea Marcon mit Leidenschaft dem Originalklang auf der Spur.

Der Name geht auf Vivaldis Violinkonzert «La Cetra» – «die Leier» – zurück und steht sinnbildlich für das Herzstück des Repertoires: die italienische Instrumentalmusik, konzertante Opern von der Renaissance bis zum Barock.

Basel ist dabei weit mehr als der Sitz des Ensembles. Hier entwickelt La Cetra seine eigenen Konzertprogramme, arbeitet regelmässig mit dem Theater Basel zusammen und prägt als international gefragtes Spitzenensemble das Musikleben der Stadt und Region. Zugleich öffnet La Cetra mit Vermittlungs-, Schul- und partizipativen Projekten den Zugang zur Alten Musik für unterschiedliche Generationen und Bevölkerungsgruppen. Die internationale Ausstrahlung wächst damit aus einer kontinuierlichen künstlerischen Arbeit in Basel heraus.

Die Verbindung von Barockorchester und Vokalensemble ermöglicht La Cetra, ein aussergewöhnlich breites Spektrum aus eigener künstlerischer Kompetenz heraus zu gestalten – von Kammermusik und Oratorium bis zu gross besetzten Opernproduktionen und Wiederentdeckungen International ist das Barockorchester präsent in renommierten Sälen wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Philharmonie de Paris oder dem Festspielhaus Baden-Baden und gastiert bei bedeutenden Festivals.

Auch mit Albumveröffentlichungen hat sich La Cetra Basel einen Namen gemacht. Es entstanden diverse Aufnahmen mit musikalischen Weggefährten wie Leila Schayegh und Maurice Steger. Aufsehen erregten zuletzt Einspielungen von Vivaldis Oper «Arsilda» (2025), Bachs h-Moll-Messe (2024) und Monteverdis «Vespro di Natale» (2022, Deutsche Grammophon).



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