Aigul Akhmetshina & Antonio Pappano


Biographie Aigul Akhmetshina & Antonio Pappano


Aigul Akhmetshina
Die Mezzosopranistin Aigul Akhmetshina studierte am Konservatorium in Ufa, hat am Estate Stellare Festival in Italien mitgewirkt und an Meisterklassen mit Ildar Abdrazakov, Barbara Frittoli und Delfo Menicucci teilgenommen. Zu ihren Wettbewerbserfolgen gehören der Grand Prix der International Hans Gabor Belvedere Singing Competition, der 3. Preis der Sonora International Opera Competition Francisco Araiza und die Bronzemedaille der Youth Delphic Games in Russland. Von 2017 an war sie Mitglied im Jette Parker Young Artists Programme am Royal Opera House Covent Garden in London, wo sie Rollendebüts wie Mercédès und der Titelpartie von Carmen, Preziosilla (La forza del destino), Flora (La traviata) und Sonjetka (Lady Macbeth von Mzensk) gab und wohin sie inzwischen u. a. als Lola (Cavalleria rusticana) zurückgekehrt ist. Seither war sie ebenfalls zu Gast an der Deutschen Oper Berlin, der Hamburgischen Staatsoper, dem Opernhaus Zürich, der Opéra national de Paris, dem Teatro Real in Madrid, der Wexford Festival Opera, der Israeli Opera, der San Francisco Opera, der Metropolitan Opera in New York und dem New National Theatre Tokyo sowie am Festspielhaus Baden-Baden, beim Opéra de Baugé Festival und beim Glyndebourne Festival. Weitere Partien in ihrem Repertoire sind Rosina (Il barbiere di Siviglia), Polina (Pique Dame), Maddalena (Rigoletto), Fenena (Nabucco) und Olga (Eugen Onegin) sowie die Titelpartie in La Cenerentola. Mit der Titelpartie in Carmen gab sie 2023 ihr Debüt an der Bayerischen Staatsoper. In der Spielzeit 2025/26 ist sie als Adalgisa (Norma) und in der Titelpartie von Carmen zu erleben. 2026/27 steht sie als Angelina (La Cenerentola) und als Charlotte in der Neuproduktion von Werther erneut hier auf der Bühne.

Sir Antonio Pappano
einer der charismatischsten Dirigenten unserer Zeit im Opern- wie im Konzertrepertoire, ist seit 2002 Musikdirektor des Royal Opera House Covent Garden in London sowie seit 2005 Chefdirigent des Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom. Zuvor wirkte er in dieser Funktion an Den Norske Opera in Oslo sowie von am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel. Weitere wichtige Stationen seiner Laufbahn waren die Debüts an der Wiener Staatsoper (1993), an der Metropolitan Opera in New York (1997), bei den Bayreuther Festspielen (1999) und am Teatro alla Scala in Mailand (2014). Er hat mit vielen international bedeutenden Orchestern zusammengearbeitet, darunter die Berliner Philharmoniker, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Wiener Philharmoniker, das Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam, das London Symphony Orchestra und das New York Philharmonic Orchestra. Jüngste Höhepunkte waren seine Debüts beim Chamber Orchestra of Europe und beim Aldeburgh Festival mit dem London Philharmonic Orchestra sowie beim Verbier Festival Orchestra. Daneben tritt er regelmäßig als Pianist und Liedbegleiter mit Solisten wie Diana Damrau, Joyce DiDonato, Gerald Finley, Matthias Goerne, Jonas Kaufmann und Ian Bostridge auf. Sein künstlerisches Wirken wurde mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt. Von Königin Elisabeth II. wurde er 2012 in den Adelsstand erhoben, im selben Jahr ernannte ihn die Republik Italien zum Cavaliere di Gran Croce dell’Ordine al Merito. 2015 erhielt er mit der Goldmedaille die höchste Auszeichnung der Royal Philharmonic Society.



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