Biographie Herbert Schuch, Bavarian Radio Chorus & Peter Dijkstra


Peter Dijkstra
gehört zu den gefragtesten Chordirigenten unserer Tage. Der Niederländer studierte Chorleitung, Orchesterleitung und Gesang in Den Haag, Köln und Stockholm und schloss seine Ausbildung mit Auszeichnung ab. Im Jahr 2003 wurde er mit dem Eric Ericson Award geehrt, was den Beginn einer internationalen Laufbahn bedeutete.

Von 2007 bis 2018 war Peter Dijkstra Chefdirigent des renommierten Schwedischen Rundfunkchores als einer der Nachfolger des legendären Eric Ericson. 2019 wurde er zu dessen Ehrendirigent ernannt. Bereits 2015 übernahm er nach langjähriger Zusammenarbeit als Erster Gastdirigent die Position des Chefdirigenten beim Niederländischen Kammerchor. Außerdem arbeitet Peter Dijkstra regelmäßig mit anderen hochrangigen Vokalensembles zusammen, so etwa mit dem RIAS Kammerchor Berlin, dem Kammerchor Accentus, dem Norwegian Soloists’ Choir, dem SWR Vokalensemble und den BBC Singers.

Peter Dijkstra hat sich ein breit gefächertes Repertoire von der Alten Musik bis zur Moderne, von A-cappella-Werken bis hin zur Oper erarbeitet und tritt häufig auch als Orchesterdirigent in Erscheinung. So hat er mit erstrangigen Orchestern wie dem Netherlands Radio Symphony Orchestra, dem Scottish Chamber Orchestra, dem Schwedischen Rundfunksymphonieorchester, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, dem Japan Philharmonic Orchestra sowie mit den beiden Orchestern des Bayerischen Rundfunks und dem Münchener Kammerorchester zusammengearbeitet.

Ein besonderes Augenmerk richtet Peter Dijkstra auf die Kooperation mit Spezialensembles für Alte Musik, darunter das Freiburger Barockorchester, die Akademie für Alte Musik Berlin und die Academy of Ancient Music. Sein Engagement für die Förderung herausragender neuer Chormusik erstreckt sich auch auf Uraufführungen, darunter Kompositionen von Esa-Pekka Salonen, Lera Auerbach, Ēriks Ešenvalds, Jacob Mühlrad, Einojuhani Rautavaara, Caroline Shaw, Martin Smolka, JacobTV, Huang Ruo und Joost Kleppe.

Peter Dijkstras CD-Einspielungen sind mit vielen Preisen geehrt worden, so etwa das Fauré-Requiem und Schnittkes Konzert für Chor mit dem Echo Klassik. Die Alben Strauss – Wagner – Mahler sowie Poulenc – Figure humaine wurden mit dem Diapason d’or ausgezeichnet. 2015 erhielt er den Edison Klassiek Award für seine Aufnahme geistlicher Chorwerke von Brahms mit dem Schwedischen Rundfunkchor. Zwei Grammy-Nominierungen konnte Peter Dijkstra für sich verbuchen, und seine Aufnahme von Bachs Johannes-Passion mit dem BR-Chor landete 2017 auf der Bestenliste des Preises der deutschen Schallplattenkritik. Die CD mit Bruckners e-Moll-Messe und Motetten ist 2025 mit dem International Classical Music Award (ICMA) in der Kategorie Chormusik geehrt worden.

Peter Dijkstra ist ein gefragter Dozent bei Meisterkursen und Projekten zur Vermittlung von Chorgesang und -dirigieren auf höchstem künstlerischem Niveau. Von 2016 bis 2020 hatte er eine Professur für Chordirigieren an der Hochschule für Musik in Köln inne und war Gastprofessor an der Hochschule für Musik und Theater in München. Seit 2023 bekleidet er an der Hochschule für Musik in Nürnberg eine Professur im Fach Chordirigieren. Peter Dijkstra ist Ehrenmitglied der Königlich Schwedischen Musikakademie. Dazu erhielt er die Goldene Geige, eine Auszeichnung für international herausragende niederländische Musiker und den Eugen-Jochum-Preis.

Peter Dijkstra hat im Dezember 2024 eine Vertragsverlängerung bis 2029 unterzeichnet.

Ein besonderes Augenmerk richtet Peter Dijkstra auf die Kooperation mit Spezialensembles für Alte Musik, darunter das Freiburger Barockorchester, die Akademie für Alte Musik Berlin und die Academy of Ancient Music. Sein Engagement für die Förderung herausragender neuer Chormusik erstreckt sich auch auf Uraufführungen, darunter Kompositionen von Esa-Pekka Salonen, Lera Auerbach, Ēriks Ešenvalds, Jakob Mühlrad, Einojuhani Rautavaara, Caroline Shaw, Martin Smolka, JacobTV, Huang Ruo und Joost Kleppe.

Peter Dijkstras CD-Einspielungen sind mit vielen Preisen geehrt worden, so etwa das Fauré-Requiem und Schnittkes Konzert für Chor mit dem Echo Klassik. Die Alben Strauss – Wagner – Mahler sowie Poulenc – Figure humaine wurden mit dem Diapason d’or auszeichnet. 2015 erhielt er den Edison Klassiek Award für seine Aufnahme geistlicher Chorwerke von Brahms mit dem Schwedischen Rundfunkchor. Zwei Grammy-Nominierungen konnte Peter Dijkstra für sich verbuchen, und seine Aufnahme von Bachs Johannes-Passion mit dem BR-Chor landete 2017 auf der Bestenliste beim Preis der deutschen Schallplattenkritik.

Erst jüngst ging der ICMA in der Kategorie Chormusik an die CD mit Bruckners e-Moll-Messe.

Peter Dijkstra ist ein gefragter Dozent bei Meisterkursen und Projekten zur Vermittlung von Chorgesang und -dirigieren auf höchstem künstlerischen Niveau. Von 2016 bis 2020 hatte er eine Professur für Chordirigieren an der Hochschule für Musik in Köln inne und war Gastprofessor an der Hochschule für Musik und Theater in München. Seit Herbst 2023 bekleidet er an der Hochschule für Musik in Nürnberg eine Professur im Fach Chordirigieren.

Peter Dijkstra ist Ehrenmitglied der Königlichen Schwedischen Musikakademie. 2013 erhielt er die Goldene Geige, eine Auszeichnung für international herausragende niederländische Musiker, und 2014 wurde ihm der Eugen-Jochum-Preis zuerkannt.

Herbert Schuch
wurde 1979 in Temeschburg (Rumänien) geboren. Nach erstem Klavierunterricht in seiner Heimatstadt übersiedelte die Familie 1988 nach Deutschland, wo er seither lebt. Seine musikalischen Studien setzte er bei Kurt Hantsch und dann bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling am Salzburger Mozarteum fort. In jüngster Zeit erfährt Herbert Schuch in besonderer Weise Prägung in der Begegnung und Arbeit mit Alfred Brendel. Internationales Aufsehen erregte er, als er innerhalb eines Jahres drei bedeutende Wettbewerbe in Folge gewann, den Casagrande-Wettbewerb, die London International Piano Competition und den Internationalen Beethovenwettbewerb Wien. Seine Leidenschaft für Kammermusik teilt Herbert Schuch, der als Kind 10 Jahre lang selber Geige spielte, auf der Bühne mit Musikern wie Nicolas Altstaedt, Julia Fischer, Maximilian Hornung, Sebastian Manz oder Daniel Müller-Schott. Mit der Pianistin Gülru Ensari widmet er sich auch dem Klavierspiel zu vier Händen und an zwei Flügeln. Beim Label AvI veröffentlichte das Duo bereits drei CDs mit einem stilistisch weit gespannten Repertoire von Mozart bis Bernd Alois Zimmermann. Herbert Schuch engagiert sich neben seiner Konzerttätigkeit in der von Lars Vogt gegründeten Organisation „Rhapsody in School“, welche sich für die Vermittlung von Klassik in Schulen einsetzt und gibt regelmäßig Meisterklassen.

Herbert Schuch arbeitet mit Orchestern wie dem London Philharmonic Orchestra, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra, dem National Symphony Orchestra Taiwan, dem Orchester des Mariinsky Theaters, dem Residentie Orkest Den Haag, dem Orchestra della RAI Torino, dem Orchestra della Svizzera Italiana, den Münchner Philharmonikern, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Bamberger Symphonikern, der Dresdner Philharmonie, den Rundfunkorchestern des hr, MDR, WDR, NDR Hannover, dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, der Deutschen Radio Philharmonie, dem Danish Radio, dem Orchestre National de Belgique sowie mit der Camerata Salzburg und den Festival Strings Lucerne. Er spielt auf wichtigen internationalen Podien und Festspielen wie dem Kennedy Center, der Elbphilharmonie, dem Konzerthaus Berlin, der Kölner Philharmonie, den Salzburger Festspielen, dem Festival Radio France Occitanie Montpellier, dem Klavierfestival Ruhr, dem Rheingau Musik Festival, dem Kissinger Sommer, dem Heidelberger Frühling und dem Schumannfest Düsseldorf.

Eine erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet ihn mit Dirigenten wie Pierre Boulez, Andrey Boreyko, Douglas Boyd, Lawrence Foster, Gustavo Gimeno, Reinhard Goebel, Mirga Grazinyte-Tyla, Eivind Gullberg Jensen, Jakub Hrůša, Jun Märkl, Riccardo Minasi, Kent Nagano, Yannick Nézet-Séguin, Jonathan Nott, Markus Poschner, Michael Sanderling, Jukka-Pekka Saraste und Markus Stenz.



© 2010-2026 HIGHRESAUDIO