Oscar Peterson Plays The Harold Arlen Song Book Oscar Peterson

Album Info

Album Veröffentlichung:
1959

HRA-Veröffentlichung:
07.08.2015

Label: Verve

Genre: Jazz

Subgenre: Bebop

Das Album enthält Albumcover

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  • 1Happiness Is A Thing Called Joe02:14
  • 2Stormy Weather02:43
  • 3Over The Rainbow02:18
  • 4The Man That Got Away02:39
  • 5Ill Wind02:33
  • 6Let's Fall In Love02:19
  • 7As Long As I Live02:25
  • 8Come Rain Or Come Shine02:37
  • 9Ac-cent-tchu-ate The Positive02:01
  • 10Between The Devil And The Deep Blue Sea02:42
  • 11I've Got The World On A String02:29
  • 12That Old Black Magic02:59
  • Total Runtime29:59

Info zu Oscar Peterson Plays The Harold Arlen Song Book

„This re-release combines all the tracks from two earlier albums recorded in 1954 & 1959 with two versions of the trio. Oscar and Ray Brown are on both, but the later trio has Ed Thigpen on drums instead of Ray Ellis on guitar. Both sessions demonstrate Oscar Peterson’s complete mastery of the works of Harold Arlen. Although I feel certain it was not intended, the trio took over where Nat Cole left off. Nat was himself a great jazz pianist and he often performed in Jazz at the Philharmonic in its earlier forms. Oscar of course made that chair his own, when he took over from Nat and stayed to the end. Nat Cole didn’t do so bad either as No1 Male vocalist worldwide! It may be of interest for readers to know that on the very few vocal recordings Oscar has made, he sounds just like Nat ‘King’ Cole.

For my money, Oscar is without any doubt the greatest pianist that jazz has produced. There are people like Art Tatum, who had perhaps a better sense of harmonics and many players have maybe pushed the frontiers harder, but there has never been anyone to swing at the drop of a hat on every session, the way Oscar has always done. Genius is an overused word these days, but Oscar truly merits it

The 1954 tracks, 1 to 12 have a certain amount of surface noise, as they have been re-mastered from the original disc, but it doesn’t detract in any way from the enjoyment, fortunately the masters were available for the later recordings.

The sound is obviously different between the two trios and despite my being a big fan of Herb Ellis, I prefer the trio with Ed Thigpen on the drums. Oscar is such a monster piano player that he does not need anyone to ‘comp’ whilst he is soloing, he does that as well. It seems a little curious to me that the tracks on the second part of the album are so short, on most we get the melody, one improvised chorus and then out.

Many of the tunes are played in both halves of the record and as you would expect with a jazz performance, if you visit the same tune five years later, it has developed and changed. This of course is the essence of the jazz performance as opposed to other musical forms and it is what makes jazz such interesting music.

An earlier reference to Nat Cole reminded me that ‘It’s Only a Paper Moon’ was a tune he regularly featured with his trio. Oscar’s technique and ideas are well illustrated in this track, it is a simple tune, but he makes it into something special and Herb Ellis also has a fine if short solo. Most of all it swings all the way through.

This re-release will be very welcome by all the Peterson fans and let us hope that anyone not familiar with his past work will take the opportunity to catch up.“ (Don Mather, MusicWeb International)

Oscar Peterson, piano
Ray Brown, double bass (on tracks 13 to 24)
Ed Thigpen, drums
Herb Ellis, guitar (on tracks 1 to 12)

Recorded July 14-August 9, 1959 at Universal Recorders, Chicago, IL
Produced Norma Granz

Digitally remastered

Please Note: We offer this album in its native sampling rate of 48 kHz, 24-bit. The provided 192 kHz version was up-sampled and offers no audible value!version!


Oscar Peterson
Der kanadische Pianist und Komponist Oscar Emmanuel Peterson zählt zu den wichtigsten Persönlichkeiten des modernen Jazz-Mainstreams. Am 15. August 1925 als viertes von fünf Kindern karibischer Einwanderer in Montreal geboren, machte er seine ersten musikalischen Erfahrungen am Klavier im Alter von fünf Jahren. Aufgrund einer Tuberkulose-Erkrankung musste er das ursprünglich favorisierte Kornett zur Seite legen und konzentrierte sich, vom ehrgeizigen Vater massiv unterstützt, auf das Piano. Peterson entwickelte schnell eine individuelle Spieltechnik, die das Rhythmusgefühl von Teddy Wilson mit der Geläufigkeit Art Tatums, den Harmonisierungen Erroll Garners und dem swingenden Feeling des frühen Bebops verband. Er ignorierte konsequent die üblichen Fingersätze und passte die Abläufe am Klavier systematisch an seine eigenen motorischen Fertigkeiten an, wobei ihm sein absolutes Gehör dabei half, einen individuellen Zugang zur improvisierenden Musik zu finden. Mit 14 Jahren gewann Peterson einen lokalen Wettbewerb, konnte daraufhin regelmäßig im Radio auftreten und wurde von verschiedenen lokalen Orchestern engagiert. Von 1947 an hatte er einen Job mit eigenem Trio in der "Alberta Lounge" von Montreal, was es ihm ermöglichte, kontinuierlich an seinem Stil zu feilen.

Den internationalen Durchbruch schaffte Oscar Peterson im September 1949, als er im Rahmen der "Jazz At The Philharmonic"-Konzerte (JATP) des umtriebigen Impressarios Norman Granz in der New Yorker Carnegie Hall auftrat und nach diesem spektakulären Debüt Angebote von allen Seiten bekam. Er wurde zu einem der Stars der JATP-Reihe und reiste mit dem Musikertross von 1950 an regelmäßig durch die Welt. Peterson spielte in diesen Jahren unter anderem mit Billie Holiday, Louis Armstrong, Ella Fitzgerald, Dizzy Gillespie, Roy Eldridge, Lester Young, Ben Webster, Lionel Hampton, und begann darüber hinaus eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Bassisten Ray Brown. Zu seinen eigenen Formationen gehörte zunächst ein Trio mit Brown und wechselnden Gitarristen wie Barney Kessel und Herb Ellis, später dann mit den Schlagzeugern Ed Thigpen, Louis Hayes und Bobby Durham. Zu den wichtigsten Alben dieser Jahre zählt die Blues-Sammlung "Night Train" vom Dezember 1962 mit Brown und Thigpen, die sich zu einer seiner erfolgreichsten Aufnahmen entwickelte.

So brillant er als Live-Künstler war, so wenig Glück hatte Peterson zunächst mit seinen Plattenaufnahmen. Das von Granz gegründete Label "Verve" hatte aus Finanznöten an der Großkonzern MGM verkauft werden müsse, der sich jedoch wenig um die konsequente Vermarktung der Produkte kümmerte. Durch die deutsche Firma MPS entstanden Ende der Sechziger einige wegweisende Einspielungen wie die Zusammenstellung "Exclusively For My Friends" (1968), von 1973 an war Peterson wieder für Granz und dessen neues Label Pablo aktiv. Er traf auf Musiker wie den dänischen Bassisten Niels Henning Ørsted-Pedersen und den Gitarristen Joe Pass, die beide über Jahre hinweg zu seinen wichtigsten musikalischen Partnern in verschiedenen Konstellationen wurden. Es entstanden wichtige und ungewöhnliche Alben wie die Bearbeitung von Gershwins "Porgy & Bess" (1976) für Gitarre und Clavichord oder auch "Nigerian Marketplace" (1981), mit der Peterson seinen afrikanischen Wurzeln auf der Spur war.

Die achtziger Jahre waren auf der einen Seite von zahlreichen Preisen und Ehrungen wie der Wahl in die Hall of Fame 1984 der Szenezeitschrift Down Beat geprägt, und brachten Peterson auf den anderen Seite mit All-Star-Tourneen weiterhin in die großen Konzertsäle der Hochkultur. Anfang der Neunziger zwang ihn ein Schlaganfall, seine Technik komplett zu überarbeiten und eines seiner Markenzeichen, die rasanten Unisono-Läufe beider Hände, aufzugeben. Dafür wurden seine Kompositionen lyrischer und die Rückkehr auf die Bühne mit dem eigenen Quartett 1993/4 wurde weltweit euphorisch gefeiert. Oscar Peterson bekam 1993 als erster Jazzmusiker den renommierten Glenn-Gould-Preis verleihen und konnte um die Jahrtausendwende 16 Ehrendoktor-Würden, acht "Hall of Fame"-Ernennungen, mindestens sieben Grammys und zahlreiche weitere Ehrungen vorweisen. Sein musikalischer Einfluss auf die Entwicklung des swingboppenden Mainstream-Pianos ist immens, so wie er neben Louis Armstrong und Ella Fitzgerald zu den bekanntesten Jazzmusikern überhaupt gehört. (Quelle: JazzEcho)

Dieses Album enthält kein Booklet

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