Oscar Peterson Plays The George Gershwin Song Book Oscar Peterson

Album Info

Album Veröffentlichung:
1996

HRA-Veröffentlichung:
07.08.2015

Label: Verve

Genre: Jazz

Subgenre:

Das Album enthält Albumcover

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  • 1It Ain't Necessarily So02:49
  • 2The Man I Love03:08
  • 3Love Walked In02:49
  • 4I Was Doing All Right02:50
  • 5A Foggy Day02:55
  • 6Oh Lady Be Good03:02
  • 7Love Is Here To Stay02:59
  • 8They All Laughed02:31
  • 9Let's Call The Whole Thing Off02:20
  • 10Summertime02:58
  • 11Nice Work If You Can Get It02:07
  • 12Shall We Dance?02:16
  • Total Runtime32:44

Info zu Oscar Peterson Plays The George Gershwin Song Book

„Oscar Peterson made two trips through the Gershwin repertoire, one in 1952 and another in 1959 after the advent of stereo. As with Oscar Peterson Plays the Duke Ellington Songbook, this disc compiles both sessions, the earlier one with a trio of guitarist Barney Kessel and bassist Ray Brown, the later one with Brown and drummer Ed Thigpen. The later session is programmed first. The earlier group drew its conception from the Nat 'King' Cole trio, a lightly swinging blend that benefits from a third highly adept soloist in Kessel. The later group is more conventional, but it sometimes draws meatier, more forceful playing from an older Peterson. The contrast is apparent in the two versions of 'It Ain't Necessarily So.' On both sessions, the emphasis is on the tunes, and Peterson sparkles on uptempos and ballads alike.“

„In what was a giant undertaking (even for producer Norman Granz), pianist Oscar Peterson recorded ten Songbook albums during 1952-1954 and when his trio changed, nine more in 1959. Both of his George Gershwin projects (one from 1952 and the other from 1959) have been reissued in full on this single CD. The earlier date matches the brilliant Peterson with guitarist Barney Kessel and bassist Ray Brown, while the 1959 session has Brown and drummer Ed Thigpen. The Songbook series found Peterson playing concise (around three-minute) versions of tunes, and he always kept the melody in the forefront. The results are not innovative or unique, but they are tasteful and reasonably enjoyable. Since five of the songs are played by both groups, a comparison between the two units is interesting.“ (Scott Yanow, AMG)

Oscar Peterson, piano Barney Kessel, guitar (on tracks 13 to 24) Ray Brown, bass Ed Thigpen, drums (on tracks 1 to 12)

Recorded: Tracks 1 to 12: July 21 and August 1, 1959 at Universal Recording Studios, Chicago, IL
Tracks 13 to 24: between November 1 and December 4, 1952 in Los Angeles, CA
Produced by Norman Granz

Digitally remastered

Please Note: we do not offer the 192 kHz version of this album, because there is no audible difference to the 96 kHz version!


Oscar Peterson
Der kanadische Pianist und Komponist Oscar Emmanuel Peterson zählt zu den wichtigsten Persönlichkeiten des modernen Jazz-Mainstreams. Am 15. August 1925 als viertes von fünf Kindern karibischer Einwanderer in Montreal geboren, machte er seine ersten musikalischen Erfahrungen am Klavier im Alter von fünf Jahren. Aufgrund einer Tuberkulose-Erkrankung musste er das ursprünglich favorisierte Kornett zur Seite legen und konzentrierte sich, vom ehrgeizigen Vater massiv unterstützt, auf das Piano. Peterson entwickelte schnell eine individuelle Spieltechnik, die das Rhythmusgefühl von Teddy Wilson mit der Geläufigkeit Art Tatums, den Harmonisierungen Erroll Garners und dem swingenden Feeling des frühen Bebops verband. Er ignorierte konsequent die üblichen Fingersätze und passte die Abläufe am Klavier systematisch an seine eigenen motorischen Fertigkeiten an, wobei ihm sein absolutes Gehör dabei half, einen individuellen Zugang zur improvisierenden Musik zu finden. Mit 14 Jahren gewann Peterson einen lokalen Wettbewerb, konnte daraufhin regelmäßig im Radio auftreten und wurde von verschiedenen lokalen Orchestern engagiert. Von 1947 an hatte er einen Job mit eigenem Trio in der "Alberta Lounge" von Montreal, was es ihm ermöglichte, kontinuierlich an seinem Stil zu feilen.

Den internationalen Durchbruch schaffte Oscar Peterson im September 1949, als er im Rahmen der "Jazz At The Philharmonic"-Konzerte (JATP) des umtriebigen Impressarios Norman Granz in der New Yorker Carnegie Hall auftrat und nach diesem spektakulären Debüt Angebote von allen Seiten bekam. Er wurde zu einem der Stars der JATP-Reihe und reiste mit dem Musikertross von 1950 an regelmäßig durch die Welt. Peterson spielte in diesen Jahren unter anderem mit Billie Holiday, Louis Armstrong, Ella Fitzgerald, Dizzy Gillespie, Roy Eldridge, Lester Young, Ben Webster, Lionel Hampton, und begann darüber hinaus eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Bassisten Ray Brown. Zu seinen eigenen Formationen gehörte zunächst ein Trio mit Brown und wechselnden Gitarristen wie Barney Kessel und Herb Ellis, später dann mit den Schlagzeugern Ed Thigpen, Louis Hayes und Bobby Durham. Zu den wichtigsten Alben dieser Jahre zählt die Blues-Sammlung "Night Train" vom Dezember 1962 mit Brown und Thigpen, die sich zu einer seiner erfolgreichsten Aufnahmen entwickelte.

So brillant er als Live-Künstler war, so wenig Glück hatte Peterson zunächst mit seinen Plattenaufnahmen. Das von Granz gegründete Label "Verve" hatte aus Finanznöten an der Großkonzern MGM verkauft werden müsse, der sich jedoch wenig um die konsequente Vermarktung der Produkte kümmerte. Durch die deutsche Firma MPS entstanden Ende der Sechziger einige wegweisende Einspielungen wie die Zusammenstellung "Exclusively For My Friends" (1968), von 1973 an war Peterson wieder für Granz und dessen neues Label Pablo aktiv. Er traf auf Musiker wie den dänischen Bassisten Niels Henning Ørsted-Pedersen und den Gitarristen Joe Pass, die beide über Jahre hinweg zu seinen wichtigsten musikalischen Partnern in verschiedenen Konstellationen wurden. Es entstanden wichtige und ungewöhnliche Alben wie die Bearbeitung von Gershwins "Porgy & Bess" (1976) für Gitarre und Clavichord oder auch "Nigerian Marketplace" (1981), mit der Peterson seinen afrikanischen Wurzeln auf der Spur war.

Die achtziger Jahre waren auf der einen Seite von zahlreichen Preisen und Ehrungen wie der Wahl in die Hall of Fame 1984 der Szenezeitschrift Down Beat geprägt, und brachten Peterson auf den anderen Seite mit All-Star-Tourneen weiterhin in die großen Konzertsäle der Hochkultur. Anfang der Neunziger zwang ihn ein Schlaganfall, seine Technik komplett zu überarbeiten und eines seiner Markenzeichen, die rasanten Unisono-Läufe beider Hände, aufzugeben. Dafür wurden seine Kompositionen lyrischer und die Rückkehr auf die Bühne mit dem eigenen Quartett 1993/4 wurde weltweit euphorisch gefeiert. Oscar Peterson bekam 1993 als erster Jazzmusiker den renommierten Glenn-Gould-Preis verleihen und konnte um die Jahrtausendwende 16 Ehrendoktor-Würden, acht "Hall of Fame"-Ernennungen, mindestens sieben Grammys und zahlreiche weitere Ehrungen vorweisen. Sein musikalischer Einfluss auf die Entwicklung des swingboppenden Mainstream-Pianos ist immens, so wie er neben Louis Armstrong und Ella Fitzgerald zu den bekanntesten Jazzmusikern überhaupt gehört. (Quelle: JazzEcho)

Dieses Album enthält kein Booklet

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