Album Info

Album Veröffentlichung:
2018

HRA-Veröffentlichung:
14.09.2018

Label: SWR Classic

Genre: Classical

Subgenre: Vocal

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

?

Formate & Preise

FormatPreisIm WarenkorbKaufen
FLAC 48 $ 12,80
  • Francis Poulenc (1899-1963): Un soir de neige, FP 126:
  • 1No. 1, De grandes cuillers de neige01:12
  • 2No. 2, La bonne neige01:52
  • 3No. 3, Bois meurtri02:18
  • 4No. 4, La nuit le froid la solitude01:14
  • Claude Debussy (1862-1918): 3 Chansons de Charles d'Orléans, L. 92:
  • 5No. 1, Dieu! Qu'il la fait bon regarder02:17
  • 6No. 2, Quant j'ai ouy le tambourin02:12
  • 7No. 3, Yver, vous n'estes qu'un villain01:54
  • Darius Milhaud (1892-1974): Naissance de Vénus, Op. 292:
  • 8I. Les heures02:08
  • 9II. Vénus00:56
  • 10III. Le vent00:43
  • 11IV. Les heures01:54
  • André Jolivet (1905-1974): Épithalame:
  • 12I. Moderato08:36
  • 13II. Allegretto semplice08:44
  • 14III. Allegro maestoso03:08
  • Francis Poulenc: 4 Petites prières de Saint François d'Assise, FP 142:
  • 15No. 1, Salut, Dame Sainte. Modéré, mais sans lenteur02:19
  • 16No. 2, Tout puissant, très saint. Majestueux et éclatant01:24
  • 17No. 3, Seigneur, je vous en prie. Très expressif et fervent01:27
  • 18No. 4, Ô mes très chères frères. Bien calme01:59
  • Olivier Messiaen (1908-1992):
  • 19O sacrum convivium!, I/1804:39
  • Georges Aperghis (1945- ): Wölfli-Kantata:
  • 20II. Die Stellung der Zahlen18:23
  • Total Runtime01:09:19

Info zu France

Die französischen Intellektuellen, allen voran die Musiker und Schriftsteller, waren der Magie von Richard Wagners Musik verfallen. Dabei waren sie fieberhaft auf der Suche nach Ideen, wie es nach ihm weitergehen könnte. Sie wollten sich in Kunst und Kultur vom »deutschen Element« befreien und ihm eine dezidiert französische Musik entgegensetzen. So gründeten 1871 Gabriel Fauré und Camille Saint- Saëns die Societé Nationale de Musique, die es sich zur Aufgabe machte, die neue französische Musik zu fördern.

Alle nachfolgenden Komponisten waren fasziniert von den Entdeckungen der großen musikalischen Tradition Frankreichs und experimentierten mit gregorianischer Diatonik, modalen Wendungen und dem kontrapunktischen Stil. Klarheit der Komposition sollte sich verbinden mit einer einfachen aber poetischen Wort-Tonbeziehung, mit Eleganz und Anmut in der Linienführung und einer »renaissancehaften« Heiterkeit des Ausdrucks.

Diesem Ideal folgen die Werke dieser Aufnahme, unter denen so manche wunderbare Entdeckung ist.

SWR Vokalensemble Stuttgart
Marcus Creed, Leitung




Das SWR Vokalensemble Stuttgart
mit seinen 33 Sängerinnen und Sängern zählt heute zu den international führenden Ensembles für die Vokalmusik des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart. Bereits 1947 folgte der erste Auftritt bei den Donaueschinger Musiktagen. 1951 kam mit Hermann Joseph Dahmen ein Chefdirigent, der die Spezialisierung des Chors auf zeitgenössische Vokalmusik entschieden vorantrieb. Zu internationaler Reputation als Ensemble für Neue Musik gelangte das SWR Vokalensemble dann mit den Chefdirigenten Marinus Voorberg (1975–1981), Klaus-Martin Ziegler (1981–1987) und mit Rupert Huber (1990–2000). Seit 2003 ist Marcus Creed Chefdirigent. Unter seiner Leitung gründete das Vokalensemble seine erste eigene Konzertreihe in Stuttgart. Die CD-Produktionen, die unter der Leitung Marcus Creeds bisher entstanden sind, wurden mit renommierten Auszeichnungen bedacht, darunter Aufnahmen mit nahezu unbekannten Werken von Charles Ives, Elliott Carter und Heitor Villa-Lobos. Für seine Produktion von Bruckners e-Moll-Messe und einer Motettenauswahl wurde das SWR Vokalensemble Stuttgart 2009 als „Ensemble des Jahres“ sowie 2011 und 2012 für die „Chorproduktion des Jahres“ mit dem Echo Klassik prämiert (2011: Heitor Villa-Lobos, Chorwerke; 2012: György Ligeti, Requiem). Außerdem wurde es 2011 für seinen wegweisenden Einsatz für zeitgenössische Vokalmusik mit dem „Europäischen Chorpreis“ der Kulturstiftung Pro Europa ausgezeichnet.

Marcus Creed
Der Dirigent Marcus Creed ist an der Südküste Englands geboren und aufgewachsen. Er begann sein Studium am King’s College in Cambridge, wo er Gelegenheit hatte, im berühmten King’s College Choir zu singen. Weitere Studien führten ihn an die Christ Church in Oxford und die Guildhall School in London. Ab 1977 lebte Marcus Creed in Berlin. Stationen seiner Arbeit waren die Deutsche Oper Berlin, die Hochschule der Künste sowie die Gruppe Neue Musik und das Scharoun Ensemble. Von 1987 bis 2001 war Marcus Creed künstlerischer Leiter des RIASKammerchores. 1998 folgte er einem Ruf auf eine Dirigierprofessur an der Musikhochschule Köln. Seit 2003 ist Marcus Creed künstlerischer Leiter des SWR Vokalensembles Stuttgart. Das besondere Anliegen von Marcus Creed gilt mit diesem Ensemble der Wiederaufführung herausragender Kompositionen der jüngsten Vergangenheit, darunter z.B. Werke von Luigi Nono, György Kurtág, Wolfgang Rihm oder Heinz Holliger. Marcus Creed ist regelmäßiger Gast bei internationalen Festivals der Alten und Neuen Musik und arbeitet regelmäßig mit der Akademie für Alte Musik Berlin, dem Freiburger Barockorchester und Concerto Köln zusammen. Seine CD-Veröffentlichungen wurden für ihre stilsicheren und klangsensiblen Interpretationen mit internationalen Auszeichungen prämiert, darunter der Preis der deutschen Schallplattenkritik, der Edison Award, der Diapason d’Or, der Cannes Classical Award und der Echo Klassik.



Booklet für France

© 2010-2019 HIGHRESAUDIO