Schenck: Suonate Per Violino E Violone O Cimbalo Op. 7, Vol. 2 Ensemble Castor
Album info
Album-Release:
2026
HRA-Release:
05.06.2026
Label: Challenge Classics
Genre: Classical
Subgenre: Chamber Music
Artist: Ensemble Castor
Composer: Johannes Schenk (1660-1712)
Album including Album cover Booklet (PDF)
- Johannes Schenck (1660 - 1712): Fantasia I:
- 1 Schenck: Fantasia I: I. Adagio 01:38
- 2 Schenck: Fantasia I: II. Allegro – Adagio 00:45
- 3 Schenck: Fantasia I: III. Vivace – Adagio – Presto – Adagio 01:38
- 4 Schenck: Fantasia I: IV. Adagio – Allegro 01:20
- 5 Schenck: Fantasia I: V. Allemande 02:21
- 6 Schenck: Fantasia I: VI. Courante 01:32
- 7 Schenck: Fantasia I: VII. Sarabande. Adagio 02:40
- 8 Schenck: Fantasia I: VIII. Gigue 01:49
- Sonatina V:
- 9 Schenck: Sonatina V: I. Adagio 02:09
- 10 Schenck: Sonatina V: II. Allemande – Variatio 02:19
- 11 Schenck: Sonatina V: III. Courante – Variatio 01:18
- 12 Schenck: Sonatina V: IV. Sarabande – Variatio 02:02
- 13 Schenck: Sonatina V: V. Gigue 02:11
- Capriccio VII:
- 14 Schenck: Capriccio VII: I. Vivace 01:05
- 15 Schenck: Capriccio VII: II. Aria. Grave 02:28
- 16 Schenck: Capriccio VII: III. Adagio 01:10
- 17 Schenck: Capriccio VII: IV. Gigue 02:24
- Sonatina VIII:
- 18 Schenck: Sonatina VIII: I. Adagio 02:24
- 19 Schenck: Sonatina VIII: II. Allegro – Adagio 01:54
- 20 Schenck: Sonatina VIII: III. Adagio 01:24
- 21 Schenck: Sonatina VIII: IV. Allemande 02:20
- 22 Schenck: Sonatina VIII: V. Courante 01:38
- 23 Schenck: Sonatina VIII: VI. Sarabande. Adagio 02:43
- 24 Schenck: Sonatina VIII: VII. Gigue 02:18
- Capriccio X:
- 25 Schenck: Capriccio X: I. Vivace 00:39
- 26 Schenck: Capriccio X: II. Adagio 02:39
- Sinfonia XI:
- 27 Schenck: Sinfonia XI: I. Adagio 01:44
- 28 Schenck: Sinfonia XI: II. Allemande 02:16
- 29 Schenck: Sinfonia XI: III. Courante 01:31
- 30 Schenck: Sinfonia XI: IV. Sarabande – Variatio 01:46
- 31 Schenck: Sinfonia XI: V. Gigue 01:13
- 32 Schenck: Sinfonia XI: VI. Gigue 02:31
- Capriccio XII:
- 33 Schenck: Capriccio XII: I. Adagio – Allegro – Adagio 03:25
- Sonatina XVI:
- 34 Schenck: Sonatina XVI: I. Adagio 01:17
- 35 Schenck: Sonatina XVI: II. Allegro – Adagio 01:06
- 36 Schenck: Sonatina XVI: III. Allemande 02:07
- 37 Schenck: Sonatina XVI: IV. Courante 01:14
- 38 Schenck: Sonatina XVI: V. Sarabande 02:20
- 39 Schenck: Sonatina XVI: VI. Gigue 01:59
- Aria XVIII:
- 40 Schenck: Aria XVIII: I. Adagio 01:25
- 41 Schenck: Aria XVIII: I. Variatio 01:17
- 42 Schenck: Aria XVIII: II. Variatio 01:11
- 43 Schenck: Aria XVIII: III. Variatio 01:11
- 44 Schenck: Aria XVIII: IV. Variatio 01:08
- 45 Schenck: Aria XVIII: V. Variatio 01:17
- 46 Schenck: Aria XVIII: VI. Variatio 00:46
Info for Schenck: Suonate Per Violino E Violone O Cimbalo Op. 7, Vol. 2
Das Ensemble Castor setzt seine gefeierte Reise in die Klangwelt von Johannes Schenck mit dem hier vollständig als Weltersteinspielung vorgelegten zweiten Band der Suonate per violino e violone o cimbalo, op. 7, fort. Das 1699 veröffentlichte Opus 7 erweist sich als schillerndes Kompendium von Schencks kompositorischer Vorstellungskraft, in dem sich italienische Sonatenform, französische Tanzsuite und die expressive Freiheit des Stylus phantasticus zu einem reich nuancierten musikalischen Gewebe verbinden.
Weit entfernt von der bescheidenen Behauptung, diese Werke seien »schnell für Anfänger« geschrieben worden, offenbart die Sammlung tiefes künstlerisches Niveau, virtuoses Zusammenspiel und eine beinahe unerschöpfliche Freude am Experimentieren von erfinderischen Capriccios bis hin zur strahlenden Aria XVIII, die mit ihren sechs Variationen den Zyklus krönt.
Mit ihrer tiefen Verpflichtung gegenüber der historischen Aufführungspraxis und ihrem feinsinnigen kammermusikalischen Dialog erwecken die österreichischen Musikerinnen und Musiker des Ensemble Castor dieses außergewöhnliche Repertoire auf eindrucksvolle Weise zum Leben. Nach dem internationalen Erfolg des ersten Bandes (jpc 12168647), der weltweit für seine Brillanz und stilistische Autorität gerühmt wurde, rückt diese neue Veröffentlichung Schencks Genie umso stärker ins Licht ein komponierender Virtuose, dessen Musik Grenzen und Moden übersteigt. In den Händen von Petra Samhaber-Eckhardt, Philipp Comploi und Erich Traxler entfaltet sich Opus 7 als lebendiges Gespräch über die Jahrhunderte hinweg: kühn, elegant und von unwiderstehlicher Ausdruckskraft.
Ensemble Castor
Zur Info: wir bieten dieses Album in der nativen Abtastrate von 48kHz, 24-Bit an. Die uns zur Verfügung gestellte 96kHz-Version wurde hochgerechnet und bietet keinen hörbaren Mehrwert!
Erich Traxler
beschäftigt sich als Cembalist und Organist vor allem mit der Musik zwischen etwa 1600 und 1800. Sein Hauptaugenmerk bei der Interpretation liegt dabei auf der Ergründung des "Musikalischen Handwerks" als Basis für das Musikschaffen im Barockzeitalter sowie der unmittelbaren Sprachlichkeit in der Musik bis ins 19. Jahrhundert.
Seine Konzerttätigkeit umfasst Auftritte sowohl als Solist auf Cembalo und Orgel als auch als Kammermusiker mit verschiedenen Formationen (u. a. L'Orfeo Barockorchester, Ars Antiqua Austria, Accentus Austria, Venice Baroque Orchester, Ensemble Castor). Bisherige Tourneen führten ihn in die meisten Länder Europas sowie in die USA, Südamerika, Südafrika, Südkorea und Japan. Zahlreiche CD- und Rundfunkaufnahmen dokumentieren seine Tätigkeit.
Erich Traxler erhielt seine musikalische Ausbildung in Linz und Wien u. a. bei Michael Radulescu, August Humer, Wolfgang Glüxam, Gordon Murray, Brett Leighton und Augusta Campagne. Ein postgraduales Studium führte ihn nach Basel an die Schola Cantorum Basiliensis, wo er wichtige Impulse von Musikern wie Andrea Marcon, Wolfgang Zerer, Jean-Claude Zehnder sowie Jesper Christensen bekam. Als Organist gewann er 1. Preise bei internationalen Wettbewerben für Orgel (Goldrain/I 2003, Bochum/ D 2005).
Von 2013 bis 2018 führte Erich Traxler eine Klasse für Cembalo an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien (MUK). Seit 2018 ist er als Professor für Cembalo an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien (mdw) tätig.
Das Ensemble Castor
das 2010 von österreichischen, international erfolgreichen Musikern, die sich auf alte Musik spezialisiert haben, gegründet wurde, widmet sich vor allem der Streicherkammermusik zwischen 1600 und 1750. Besonderes Interesses gilt dem italienischen Seicento, der Musik rund um Venedig im 18. Jahrhundert, sowie Raritäten aus dem oberösterreichischen und bayerischen Raum.
Musikalische Leiterin ist die Linzer Geigerin Petra Samhaber-Eckhardt.
Im Dezember 2014 erschien die erste CD „Discorsi Musicali“ mit Musik vom Münchner Hof, welche bereits mehrfach in den Medien und im Rundfunk große Beachtung fand. Auch eine enge Zusammenarbeit mit dem Stargeiger Enrico Onofri, einer der weltweit führenden Barockgeigern, hat sich seit dem Jahr 2014 etabliert.
Mehrere Projekte gemeinsam mit international erfolgreichen Sängern wie Silvia FRIGATO, Mireille LEBEL, Ida ALDRIAN, Christina GANSCH, Günter HAUMER, Maria ERLACHER und Markus FORSTER führ(t)en Castor zu Kantaten des deutschen und italiensichen Barock sowie zu Bachs Kantatenwerk.
Das Ensemble Castor ist bereits bei zahlreichen internationalen Festivals (u.a. Donaufestwochen Strudengau, Brunnenthaler Konzertsommer, Internationale Barocktage Melk, Fränkischer Sommer, Festival St.Gallen, Salzkammergut Festwochen, Carinthischer Sommer) zu Gast. Des weiteren setzt sich Castor auch mit klassischer Musik auf dem Hammerklavier auseinander und durfte bereits auf einen erfolgreichen Konzertzyklus in der berühmten Klaviersammlung auf Schloss Kremsegg blicken. Im Februar 2017 spielte Castor dort eine CD mit Werken von Mozart und Haydn ein, welche im Mai bei SONY „deutsche harmonia mundi“ erschien und bereits viele exzellente Rezensionen erhielt.
2015 gewann das Ensemble Castor den Kulturpreis der Stadt Linz.
Zukünftige Projekte führen das Ensemble Castor nach Italien und Deutschland.
Immer wieder erhielt Ensemble Castor ausgezeichnete Kritiken („das junge oberösterreichische Eliteensemble bot fulminante Interpretationen…“, „Das Ensemble Castor erweckt alte Musik zu ganz neuem Leben“.)
Der Name des Ensembles bezieht sich auf das Sternenpaar Castor und Pollux, wobei Castor der zweithellste Stern im Sternbild des Zwillings ist. Rameaus gleichnamige Oper ist eines seiner wunderbarsten Werke.
Petra Samhaber-Eckhardt
Geboren in Linz, studierte Petra Samhaber-Eckhardt zunächst Violine am Mozarteum in Salzburg, wo sie aber sehr früh ihre Liebe zur Barockmusik und zur Barockvioline entdeckte. Nach ihrem Diplom in Salzburg setzte sie ihr Studium auf der Barockvioline bei Andrew Manze und Ingid Seifert am „Royal College of Music“ in London fort, wo sie das Postgraduate Studium mit Auszeichnung absolvierte.
Ferner folgten während ihres Londonaufenthaltes zwei erste Preise bei Wettbewerben ( UK Early Music), und sie wurde mit dem erfolgreichen Ensemble Puttanesca zum Finale des BBC Music Awards nach Manchester eingeladen.
Im Juni 2012 absolvierte sie ein Masterstudium bei Michi Gaigg in Linz mit Auszeichnung und bei Enrico Onofri 2017 in Italien.
Sie ist Leiterin des mittlerweile äußerst erfolgreichen Ensemble Castor, sowie gefragte Konzertmeisterin im In- und Ausland. 2016 wurde sie erstmals als Konzermeisterin zu den Innsbrucker Festwochen der alten Musik eingeladen und spielt u.a. auch beim „L´Orfeo Barockorchester“ und beim „Collegium Marianum“.
Zahlreiche Engagements führten sie bereits zu den bedeutensten Festivals in Europa und Südamerika.
Im Herbst 2013 erschien ihr erstes Buch „Die musikalisch-rhetorischen Figuren in J. S. Bachs Sonaten für Violine und obligates Cembalo BWV 1014-1019“.
Booklet for Schenck: Suonate Per Violino E Violone O Cimbalo Op. 7, Vol. 2
