Supernova - Live at Alte Oper Frankfurt Jakob Manz
Album Info
Album Veröffentlichung:
2026
HRA-Veröffentlichung:
16.10.2026
Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)
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- 1 Eyes of Crystals (Live) 04:32
- 2 Islands (Live) 06:07
- 3 Polygon (Live) 05:33
- 4 Peace (Live) 05:17
- 5 Mr. M (Live) 06:59
- 6 Welt Hinter Glas (Live) 05:48
- 7 Forgotten World (Live) 06:46
- 8 Ich Wünsch Dir (Live) 05:34
Info zu Supernova - Live at Alte Oper Frankfurt
Das Live-Album „Supernova“ des Saxofonisten und Flötisten Jakob Manz, aufgenommen vor 2.600 Menschen im ausverkauften Großen Saal der Alten Oper Frankfurt, macht deutlich: Auch die aktuelle Jazzgeneration kann Stars hervorbringen, die ein großes Publikum begeistern. Zugleich beweist es, dass aktueller Jazz aus Deutschland mitreißen kann, ohne an musikalischer Vielschichtigkeit oder Intensität einzubüßen. Vor allem aber dokumentiert das Album das außergewöhnliche Talent von Jakob Manz. Mit erst 25 Jahren verfügt er über ein ausgeprägtes künstlerisches Selbstbewusstsein, bemerkenswerte Souveränität und die Fähigkeit gerade in Situationen voller Druck und Erwartungen über sich hinauszuwachsen.
Das Konzert am 27. Januar 2026 bildete den Höhepunkt von Jakob Manz Zeit als jüngstem „Artist in Residence“ in der Geschichte der Alten Oper Frankfurt. Für das eigens für diesen Abend konzipierte Programm stellte Jakob Manz seine persönliche Traumbesetzung zusammen: Seine auf Weltklasseniveau spielende „Supernova Band“, erweitert um die prominenten Gäste Kinga Głyk, Max Mutzke, Michael Wollny, Nils Landgren und Sarah Connor. An der Seite Letzterer spielt Jakob Manz regelmäßig in den größten Arenen und Stadien des Landes - und bleibt auch dabei ganz er selbst, voller Virtuosität und unwiderstehlicher melodischer Kraft.
Bemerkenswert ist der Geist der Offenheit, Authentizität und tiefen Dankbarkeit, der diesen Abend prägt. Jakob Manz verbindet sich hier mit der Musik, die er liebt, mit den Menschen, die ihn inspiriert und geprägt haben - und unmittelbar mit seinem Publikum. Im Duo mit Pianist Michael Wollny wird diese besondere Nähe besonders spürbar: Plötzlich erscheint der große Saal intim und nah, die gemeinsame Interpretation von Horace Silvers „Peace“ ist einer von vielen Höhepunkten des Abends. Ebenso selbstverständlich und wirkungsvoll gestaltet Manz die musikalischen Begegnungen mit der Bassistin Kinga Głyk und mit Nils Landgren, den er als eine seiner wichtigsten Inspirationsquellen würdigt.
Zwei Stücke zeigen Jakob Manz‘ besondere Kunst im Zusammenspiel mit Sängerinnen und Sängern: In Max Mutzkes „Welt hinter Glas“ bringt er den Saal mit seiner Intensität zum Beben, während er in Sarah Connors „Ich wünsch dir“ zu großer Zärtlichkeit findet. Diese außergewöhnliche Sensibilität im Zusammenspiel mit Gesang verbindet Manz mit einem seiner großen Vorbilder, dem Saxofonisten David Sanborn. Gleich zu Beginn des Albums erinnert er ausdrücklich und voller Dankbarkeit an ihn: Der erste Klang des Eröffnungsstücks „Eyes of Crystals“ ist ein Zitat aus Sanborns Komposition „Butterfat“. Die „Frankfurter Rundschau“ griff in ihrer Konzertkritik das Bild von Jakob Manz’ „Supernova“ als „explodierendem Stern“ und „aufbrechender Sonne“ begeistert auf. Das Album bestätigt die Strahlkraft seiner Musik eindrucksvoll - und bestärkt die Erwartung, dass Jakob Manz die Jazzszene noch viele Jahrzehnte lang zum Leuchten bringen wird.
Jakob Manz, Altsaxofon, Blockflöte
Gäste:
Kinga Glyk, Bass
Max Mutzke, Gesang
Michael Wollny, Klavier
Nils Landgren, Posaune
Sarah Connor, Gesang
The Jakob Manz Supernova Band:
Niko Zeidler, Tenorsaxofon, Flöte
Maximilian Seibert, Trompete
Jonathan Böbel, Posaune
Ferdinand Schwartz, Keyboards, Musikalische Leitung
Bruno Müller, Gitarre
Thomas Stieger, Bass
Roland Peil, Percussion
Felix Lehrmann, Schlagzeug
Live-Aufnahme vom 27. Januar 2026 in der Alten Oper Frankfurt im Rahmen von Jakob Manz’ Jazz-Residency
Aufnahme: Dominik Arnold
Bläserarrangements für „Forgotten World“ & „Island“: Jakob Manz
Musikalische Leitung & Live-Arrangements: Ferdinand Schwartz
Mix und Mastering: Emanuel Uch
Jakob Manz
(16. Mai 2001 in Bad Urach) ist ein deutscher Jazz-Musiker.
Die musizierenden Eltern legten es ihm in die Wiege: seine Begabung für Musik. Im Alter von fünf schlug er die Drums, mit 8 kam die Blockflöte hinzu, dann das Altsaxofon, bei dem er geblieben ist. Jemand wie Jakob Manz wird als Ausnahmetalent wahrgenommen. Bereits mit 15 Jahren studierte er im Jungstudium Jazz & Pop an der Musikhochschule Stuttgart. Ein Jahr später wurde er ins Bundesjazzorchester (BuJazzO) aufgenommen, mit dem er in so sound-wütigen Konzertsälen wie der Elbphilharmonie auftrat.
Als Bandleader gewann er mit seinem Jakob Manz Project den 1. Preis bei den Future Sounds 2018 der Leverkusener Jazztage: Stehend spendete das Publikum seine Ovationen. Weitere Auszeichnungen folgten, so der Publikumspreis beim internationalen Jazzpreis Biberach 2018. Seit 2019 studiert Manz Jazz und Pop Saxophon an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Der Saxofonist arbeitet kontinuierlich mit seinen musikalischen Mitgestaltern Paul Albrecht (dr) , Hannes Stollheimer (p), Frieder Kleins (e-b) an der Ausgestaltung ihres Gruppen-Sounds.
Jakob Manz hat u.a mit Randy Brecker, Ack Van Rooyen, SWR BigBand, Wolfgang Dauner, Paul Heller, Wolfgang Niedecken (BAP), Günter Baby Sommer, Dusko Goykovich, Wildes Holz, Fola Dada, Klaus Graf, Wolfgang Schmid, Soul Diamonds uvm. zusammengearbeitet.
Booklet für Supernova - Live at Alte Oper Frankfurt
