Fauré: Barcarolles; Dolly Suite Pascal Rogé & Elena Font
Album Info
Album Veröffentlichung:
2026
HRA-Veröffentlichung:
03.04.2026
Label: Decca Music Group Ltd.
Genre: Classical
Subgenre: Instrumental
Interpret: Pascal Rogé & Elena Font
Komponist: Gabriel Faure (1845-1924)
Das Album enthält Albumcover
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- Gabriel Fauré (1845 - 1924): Barcarolle:
- 1 Fauré: Barcarolle No. 1 in A Minor, Op. 26 04:46
- 2 Fauré: Barcarolle No. 2 in G Major, Op. 41 07:01
- 3 Fauré: Barcarolle No. 3 in G-Flat Major, Op. 42 08:21
- 4 Fauré: Barcarolle No. 4 in A-Flat Major, Op. 44 04:14
- 5 Fauré: Barcarolle No. 5 in F-Sharp Minor, Op. 66 07:33
- 6 Fauré: Barcarolle No. 6 in E-Flat Major, Op. 70 04:04
- 7 Fauré: Barcarolle No. 7 in D Minor, Op. 90 04:25
- 8 Fauré: Barcarolle No. 8 in D-Flat Major, Op. 96 04:23
- 9 Fauré: Barcarolle No. 9 in A Minor, Op. 101 04:42
- 10 Fauré: Barcarolle No. 10 in A Minor, Op. 104 No. 2 04:05
- 11 Fauré: Barcarolle No. 11 in G Minor, Op. 105 05:29
- 12 Fauré: Barcarolle No. 12 in E-Flat Major, Op. 106a 03:57
- 13 Fauré: Barcarolle No. 13 in C Major, Op. 116 04:25
- Dolly Suite, Op. 56:
- 14 Fauré: Dolly Suite, Op. 56: I. Berceuse 02:36
- 15 Fauré: Dolly Suite, Op. 56: II. Mi-a-ou 01:49
- 16 Fauré: Dolly Suite, Op. 56: III. Le jardin de Dolly 02:33
- 17 Fauré: Dolly Suite, Op. 56: IV. Kitty-valse 02:28
- 18 Fauré: Dolly Suite, Op. 56: V. Tendresse 03:09
- 19 Fauré: Dolly Suite, Op. 56: VI. Le pas espagnol 02:11
- 20 Fauré: Pavane, Op. 50 (Arr. Plante for Piano 4 Hands) 05:18
- Requiem, Op. 48:
- 21 Fauré: Requiem, Op. 48: IV. Pie Jesu (Arr. Plante for Piano 4 Hands) 02:52
Info zu Fauré: Barcarolles; Dolly Suite
Anlässlich seines 75. Geburtstags veröffentlicht Pascal Rogé ein neues Album, das ausschließlich Werken von Gabriel Fauré gewidmet ist. Darauf ist unter anderem seine erste vollständige Aufnahme von Faurés Barcarolles zu hören. Das Album enthält zudem die beliebte Dolly-Suite, bei der ihn seine Frau Elena Font begleitet.
Eine Pianisten-Legende: Pascal Rogé wurde 1969 im Alter von 18 Jahren vom Label Decca unter Vertrag genommen – empfohlen von seinem Lehrer Julius Katchen. Rogé hat eine besondere Affinität zur französischen Klavierliteratur, was seine renommierten Aufnahmen mit Werken von Komponisten wie Satie, Debussy und Poulenc beweisen. In diese Neuaufnahme fließt seine lebenslange Erfahrung mit dem Repertoire und seine Liebe zur französischen Musik ein.
Im Laufe der Jahre hat Pascal Rogé mit seinen Gesamteinspielungen der Klavierwerke seiner Landsleute Debussy, Ravel und Poulenc ein treues Publikum gewonnen. Das fehlende Glied in der Reihe französischer Komponisten war jedoch Gabriel Fauré. Rogé hatte zwar einen Großteil der Kammermusik aufgenommen, aber nur ein Album mit ausgewählten Solostücken. Deshalb hat er anlässlich seines 75. Geburtstags erstmals eines der bedeutendsten Klavierwerke des Komponisten eingespielt: seine 13 Barcarolles.
„Ich wollte etwas Kontinuierliches schaffen, um die Kunstfertigkeit und das Genie Faurés zu zeigen“, meint Rogé. Die Barcarolles, die das gesamte Schaffen des Komponisten umfassen, erwiesen sich als eine besondere Reise: „Die erste ist sehr früh entstanden, die letzten stammen aus seinen letzten Lebensjahren. Es ist interessant, Faurés Entwicklung innerhalb eines Genres zu verfolgen, und ich hielt es für musikalisch und historisch wichtig, dies zu tun.“
Fauré, 1845 in Südwestfrankreich geboren, verfolgte einen ungewöhnlichen Werdegang. Er verband seine Vorliebe für Kammermusik, Instrumentalmusik und Lieder mit einem aktiven Leben als Chorleiter und später Organist der Madeleine, der Pariser Kirche der gehobenen Gesellschaft. Er war eine beliebte Persönlichkeit in den Pariser Salons und ein einflussreicher Professor für Komposition, zu dessen Schülern Ravel, Enescu und Nadia Boulanger zählten. Als Direktor des Pariser Konservatoriums von 1905 bis nach dem 1. Weltkrieg revolutionierte er die Institution. Bis zu seinem Tod im Alter von 79 Jahren im Jahr 1924 war seine Musik von einer Vielzahl von Stilrichtungen geprägt, von der französischen Romantik bis hin zur beginnenden Moderne, und wandelte sich stets innerhalb seines unverwechselbaren, bisweilen geheimnisvollen persönlichen Stils.
In seinen Barcarolles nutzt Fauré den beschwingten Rhythmus des venezianischen Gondelliedes als Ausgangspunkt für pianistische Fantasieflüge voller komplexer harmonischer Wendungen und klanglicher Wunder, die vom Pianisten beinahe Beidhändigkeit erfordern (was Fauré selbst, wie es heißt, auch beherrscht haben soll). Die frühen Stücke sind voller Charme, die der mittleren Periode oft suchend und auf Abenteuer aus. Die späten Werke entführen in eine neue, kargere, konzentriertere und aufregend unvorhersehbare Welt.
Für diese Aufnahme studierte Rogé einige der Barcarolles zum ersten Mal ein. „Ich hatte nicht mit einer so intensiven Arbeit gerechnet“, bemerkt er. „Von allen großen Komponisten ist Fauré meiner Meinung nach der geheimnisvollste, der subtilste und komplexeste. Ich glaube, es ist fast eher eine Musik für den Interpreten als für das Publikum. Es bereitet mir so viel Freude und Begeisterung, sie zu analysieren und zu erkennen, dass manchmal ein einziges Kreuz oder B-Vorzeichen den entscheidenden Unterschied ausmacht.“
„Ich vergleiche Fauré oft mit Literatur“, sagt er, „besonders mit Marcel Proust, mit Werken, die man nicht einfach so am Stück durchlesen kann. Man hält inne und liest die Sätze erneut. Man liest sie langsam, und nach und nach erschließt sich die Bedeutung. Mit Faurés Musik ist es ähnlich: Man muss wirklich innehalten und zuhören.“ ...
Pascal Rogé, Klavier
Elena Font, Klavier (tracks 13, 20, 21)
Pascal Rogé
exemplifies the finest in French pianism; his playing of Poulenc, Satie, Fauré, Saint-Saëns or Ravel in particular is characterised by its elegance, beauty and delicate phrasing—his name is synonymous with the best playing of French repertory in the world today.
Born in Paris, Pascal Rogé became an exclusive Decca recording artist at the age of 17. He has won many prestigious awards including two Gramophone Awards, a Grand Prix du Disque and an Edison Award for his interpretations of the Ravel and Saint- Saëns concertos. Other recordings feature a Debussy cycle and a Bartok cycle with the London Symphony Orchestra. For the Poulenc Edition in 1999 Mr Rogé recorded both piano concertos, the Aubade and the Concerto Champêtre all under Charles Dutoit.
For Oehms Classics Mr Rogé recorded the Ravel G major and Left Hand Piano Concertos, and the Piano Concerto, Rhapsody in Blue and An American in Paris by Gershwin with the Vienna Radio Symphony Orchestra. His latest recording project is the Rogé Edition, released on the Onyx Classics label. The first CD release inaugurated his first complete Debussy cycle with the Préludes and was followed by a second disc including Estampes and a third containing Images. Also for Onyx he has released a disc of Piano Concertos by Mozart with the Indianapolis Symphony Orchestra, a disc of French repertoire for four-hands and two-pianos with his wife, Ami and Poètes du Piano a live recital of Chopin, Debussy, Fauré, Poulenc and Ravel.
Pascal Rogé has performed in almost every major concert hall in the world. Some of the orchestras he has appeared with include the Philadelphia Orchestra, Montreal Symphony, Orchestre de Paris, Orchestre National de Radio France, Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, NHK Symphony Orchestra Tokyo, Vienna Symphony Orchestra, Orchestre de la Suisse Romande, Leipzig Gewandhaus Orchestra and the major London orchestras. He appears regularly in the United States and is a frequent guest artist in Japan, Australia and Latin America.
Dieses Album enthält kein Booklet
