Schubert: Die schöne Müllerin Georg Nigl & Alexander Gergelyfi

Cover Schubert: Die schöne Müllerin

Album Info

Album Veröffentlichung:
2026

HRA-Veröffentlichung:
14.08.2026

Label: Alpha Classics

Genre: Classical

Subgenre: Vocal

Interpret: Georg Nigl & Alexander Gergelyfi

Komponist: Franz Schubert (1797-1828)

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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Formate & Preise

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FLAC 96 $ 14,90
  • Franz Schubert (1797 - 1828): Die Schöne Müllerin, D. 795:
  • 1 Schubert: Die Schöne Müllerin, D. 795: Der Dichter, als Prolog 03:16
  • 2 Schubert: Die Schöne Müllerin, D. 795: No. 1, Das Wandern 03:48
  • 3 Schubert: Die Schöne Müllerin, D. 795: No. 2, Wohin? 02:31
  • 4 Schubert: Die Schöne Müllerin, D. 795: No. 3, Halt! 01:39
  • 5 Schubert: Die Schöne Müllerin, D. 795: No. 4, Danksagung an den Bach 03:42
  • 6 Schubert: Die Schöne Müllerin, D. 795: No. 5, Am Feierabend 03:25
  • 7 Schubert: Die Schöne Müllerin, D. 795: No. 6, Der Neugierige 05:37
  • 8 Schubert: Die Schöne Müllerin, D. 795: Das Mühlenleben 02:12
  • 9 Schubert: Die Schöne Müllerin, D. 795: No. 7, Ungeduld 03:28
  • 10 Schubert: Die Schöne Müllerin, D. 795: No. 8, Morgengruss 05:37
  • 11 Schubert: Die Schöne Müllerin, D. 795: No. 9, Des Müllers Blumen 04:01
  • 12 Schubert: Die Schöne Müllerin, D. 795: No. 10, Tränenregen 04:59
  • 13 Schubert: Die Schöne Müllerin, D. 795: No. 11, Mein! 02:43
  • 14 Schubert: Die Schöne Müllerin, D. 795: No. 12, Pause 05:21
  • 15 Schubert: Die Schöne Müllerin, D. 795: No. 13, Mit dem grünen Lautenbande 01:57
  • 16 Schubert: Die Schöne Müllerin, D. 795: No. 14, Der Jäger 01:21
  • 17 Schubert: Die Schöne Müllerin, D. 795: No. 15, Eifersucht und Stolz 02:02
  • 18 Schubert: Die Schöne Müllerin, D. 795: Erster Schmerz, letzter Scherz 02:04
  • 19 Schubert: Die Schöne Müllerin, D. 795: No. 16, Die liebe Farbe 06:40
  • 20 Schubert: Die Schöne Müllerin, D. 795: No. 17, Die böse Farbe 02:19
  • 21 Schubert: Die Schöne Müllerin, D. 795: Blümlein Vergißmein 02:03
  • 22 Schubert: Die Schöne Müllerin, D. 795: No. 18, Trockne Blumen 05:37
  • 23 Schubert: Die Schöne Müllerin, D. 795: No. 19, Der Müller und der Bach 05:21
  • 24 Schubert: Die Schöne Müllerin, D. 795: No. 20, Des Baches Wiegenlied 08:02
  • 25 Schubert: Die Schöne Müllerin, D. 795: Der Dichter, als Epilog 02:08
  • Total Runtime 01:31:53

Info zu Schubert: Die schöne Müllerin

Georg Nigl und Alexander Gergelyfi präsentieren „Die schöne Müllerin“ in einer Fassung, die sich deutlich von der gewohnten Aufführungspraxis unterscheidet. Durch die Verwendung eines Tafelklaviers, das um 1810 von Carl Withum gebaut wurde, habe er – so der Bariton – „den Liedgesang neu entdeckt“, da die Klangfarben dieses Instruments neue Perspektiven eröffnen.

Seit der Veröffentlichung von Schuberts berühmtem Liederzyklus im Jahr 1824 hat sich die Art und Weise seiner Interpretation und Rezeption stark verändert – nicht zuletzt durch die Klanggewalt moderner Konzertflügel und das enorme Größenzunahme der Konzertsäle. Während zu Schuberts Zeiten die Ausdrucksintensität und die Kraft der Worte selbst im Vordergrund standen, gehe es heute „so weit, dass man meinen könnte, das Instrument – also die Begleitung – werde zum Ausgangspunkt der musikalischen Aussage“, so Nigl.

Er entschied sich daher, auch jene Texte von Wilhelm Müller einzubeziehen und zu rezitieren, die nicht vertont wurden, insbesondere den Prolog, den Epilog sowie einige weitere Gedichte. In Anlehnung an die Tradition des „Liederspiels“, das in den Berliner Salons des 19. Jahrhunderts sehr beliebt war, bieten Nigl und Gergelyfi so ein grundlegend anderes Hörerlebnis.

Georg Nigl, Bariton
Alexander Gergelyfi, Tafelklavier




Georg Nigl
begeistert Publikum und Presse stets durch leidenschaftliche und authentische Auftritte, sei es bei seinem gefeierten Wozzeck an der Mailänder Scala, bei Rihms Lenz in Brüssel und Berlin oder seiner Interpretation des Gabriel von Eisenstein in Strauß‘ Fledermaus an der Bayerischen Staatsoper. Seine tiefgründige und umfassende Auseinandersetzung mit allen aufgeführten Werken, seine enge Verbundenheit mit dem Sprechtheater und die damit einhergehende Gewichtung von Text und Rhetorik sowie seine ausdrucksstarken darstellerischen Fähigkeiten auf der Bühne machen Georg Nigl zu einem der am meisten gefeierten Baritone weltweit.

Bereits im Kindesalter war Georg Nigl eng mit der Musik verbunden. Als Sopransolist der Wiener Sängerknaben trat er auf den bedeutenden Bühnen in Erscheinung. Im Studium bei Kammersängerin Hilde Zadek erhielt er weitere wichtige Impulse für seine anschließende Karriere als Bariton.

Sein unverwechselbares Timbre, das seinen Figuren spezielles Gewicht verleiht und den besonderen Charakter gibt, führt ihn auf alle wichtigen Opernbühnen. So trat er am Bolschoi Theater Moskau, der Staatsoper Berlin, der Bayerischen Staatsoper München, dem Théâtre des Champs-Elysées, der Nederlandse Opera Amsterdam und dem Théâtre de la Monnaie in Brüssel sowie bei Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Festival Aix-en-Provence, der Ruhrtriennale und den Wiener Festwochen auf. Dabei arbeitete er unter Leitung von renommierten Dirigenten wie Daniel Barenboim, Teodor Currentzis, Valery Gergiev, Daniel Harding, Pablo Heras-Casado, Nikolaus Harnoncourt, René Jacobs, Vladimir Jurowski, Ingo Metzmacher, Kent Nagano, Kirill Petrenko und Sir Simon Rattle, sowie mit den Regisseuren Andrea Breth, Romeo Castellucci, Frank Castorf, Barrie Kosky, Hans Neuenfels, Johan Simons, Dmitri Tcherniakov und Sasha Waltz zusammen.

Besondere Anerkennung verschaffte sich Georg Nigl nicht nur als ausführender Solist zahlreicher Uraufführungen, sondern auch als Impulsgeber für Kompositionen und Publikationen, unter anderem von Friedrich Cerha, Pascal Dusapin, Georg Friedrich Haas, Wolfgang Mitterer, Olga Neuwirth und Wolfgang Rihm.

Georg Nigls kammermusikalisches Repertoire weist ein weites Spektrum vom Barock über die Wiener Klassik bis zu Neuester Musik auf – gemeinsam erarbeitet und aufgeführt mit Alexander Melnikov, Luca Pianca, Olga Pashchenko oder Alexander Gergelyfi. Seine im Frühling 2020 erschienene Lied-Platte „Vanitas“ mit Beethovens „An die ferne Geliebte“, ausgewählten Liedern von Franz Schubert und Wolfgang Rihms „Vermischter Traum“ wurde 2021 mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Im Frühling 2023 erschien sein Album „Echo“ mit Liedern und Balladen von Schubert, Loewe, Schumann und Wolf, das von der Presse hochgelobt wurde. Im Juli 2025 stellte er bei Alpha Classics gemeinsam mit dem Clavichordisten Alexander Gergelyfi sein neues Album „Mozarts Clavichord“ mit Liedern und Arien von Wolfgang Amadé Mozart vor und im Sommer 2026 erscheint seine jüngste Einspielung bei Apha: Schuberts „Die Schöne Müllerin“ mit Alexander Gergelyfi am Tafelklavier.

Höhepunkte der letzten Saisonen waren u.a. die Uraufführung von Beat Furrers Violetter Schnee an der Staatsoper Unter den Linden Berlin, oder sein bei Presse und Publikum gefeierter Jakob Lenz von Wolfgang Rihm, den er 2022 auch bei den Salzburger Festspielen konzertant auf die Bühne brachte. An der Wiener Staatsoper feierte er große Erfolge als Eisenstein in Strauß‘ Fledermaus, in der Titelpartie von Monteverdis Orfeo, als Ulisse in Monteverdis Ritorno d’Ulisse in Patria, als Nekrotzar in Ligetis Le Grand Macabre und Clov in Kurtágs Fin de partie. An der Bayerischen Staatsoper sang er u. a. die Titelpartie in Wozzeck, Mercurio in Cavallis La Calisto, Graf von Gloster in Aribert Reimanns Lear sowie Gabriel von Eisenstein. Weitere Höhepunkte waren Don Alfonso/Così fan tutte in Aix-en-Provence, Klingsor/Parsifal bei den Tiroler Festspielen in Erl, sowie die Uraufführung von Olga Neuwirths Monster’s Paradise an der Hamburgischen Staatsoper und an der Züricher Oper. Für Furore sorgte auch sein erster Alberich in Wagners Ring des Nibelungen an der Wiener Staatsoper.

Mit den „Nachtmusiken“ – einem selbst konzipierten Serenaden-Zyklus, der zunächst im intimen Rahmen des Stefan-Zweig-Zentrums gemeinsam mit dem Clavichordisten Alexander Gergelyfi und wechselnden Schauspielpartner:innen stattfand – sorgt Georg Nigl seit 2023 für ein Highlight der Salzburger Festspiele. Das erfolgreiche Format wird in der Saison 2026/27 an der Deutschen Oper Berlin fortgeführt: gemeinsam mit August Diehl und Alexander Gergelyfi sowie in einem zweiten Programmteil mit Nina Hoss und Olga Pashchenko.

Im Sommer 2026 ist Georg Nigl bei den Salzburger Festspielen in Dusapins Passion, sowie in der Titelpartie von Henzes Der Prinz von Homburg zu erleben. In der Saison 2026/27 steht Georg Nigl an der Wiener Staatsoper erneut als Papageno in Mozarts Die Zauberflöte auf der Bühne, sowie erstmals als Dr. Schön/Jack the Ripper in einer Wiederaufnahme von Alban Bergs Lulu. Darüber hinaus setzt er seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem NEST fort, wo er erneut das Opernquiz konzipiert und gestaltet sowie gemeinsam mit Nicholas Ofczarek, August Diehl und Alexander Gergelyf den Abend Pathos³ präsentiert. An der Bayerischen Staatsoper ist er zudem als Alberich in der Neuproduktion von Wagners Ring des Nibelungen zu erleben (Regie: Tobias Kratzer). Zudem kehrt er als Gabriel von Eisenstein in Die Fledermaus zurück und übernimmt erneut die Rolle des Despoten in Gordon Kampes Mono-Oper Die Kreide im Mund des Wolfs.

Ein weiteres Wiedersehen gibt es bei den Tiroler Festspielen Erl, wo Georg Nigl erneut als Klingsor in Wagners Parsifal zu erleben ist. Mit dem Programm Die letzten Tage der Menschlichkeit? gastiert er gemeinsam mit Nicholas Ofczarek nach dem großen Erfolg an der Wiener Staatsoper nun auch beim Klagenfurtfestival, beim Musikfest Bremen, an der Oper Graz und im Brucknerhaus Linz.

Liederabende brachten Georg Nigl zuletzt zu den Ludwigsburger Schlossfestspielen, zum Musikfest Bremen, dem Carinthischen Sommer, in die Kölner Philharmonie, die Berliner und Pariser Philharmonie und in die Elbphilharmonie Hamburg, wohin er im Herbst 2026 mit einem Liederabend zurückkehrt. Im Frühling 2027 steht er gemeinsam mit Nicholas Ofczarek und Olga Pashchenko mit Märchen und Balladen auf der Bühne der Wiener Staatsoper.

In der Kritikerumfrage 2015 der Zeitschrift Opernwelt wurde Georg Nigl für seine Interpretation von Rihms Lenz zum „Sänger des Jahres“ gekürt.



Booklet für Schubert: Die schöne Müllerin

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