Friedrich Witt: Symphonies 1-3 Kölner Akademie & Michael Alexander Willens
Album Info
Album Veröffentlichung:
2025
HRA-Veröffentlichung:
09.10.2025
Label: CPO
Genre: Classical
Subgenre: Orchestral
Interpret: Kölner Akademie & Michael Alexander Willens
Komponist: Friedrich Witt (1770-1837)
Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)
- Friedrich Witt (1770 - 1836): Symphony No. 1 in B flat major:
- 1 Witt: Symphony No. 1 in B flat major: Adagio – Allegro vivace 09:10
- 2 Witt: Symphony No. 1 in B flat major: Adagio 04:46
- 3 Witt: Symphony No. 1 in B flat major: Menuetto 03:45
- 4 Witt: Symphony No. 1 in B flat major: Finale. Allegro vivace 07:15
- Symphony No. 2 in D major:
- 5 Witt: Symphony No. 2 in D major: Grave – Allegro non tanto 08:28
- 6 Witt: Symphony No. 2 in D major: Adagio 05:20
- 7 Witt: Symphony No. 2 in D major: Menuetto 03:34
- 8 Witt: Symphony No. 2 in D major: Finale. Allegro non tanto 05:21
- Symphony No. 3 in F major:
- 9 Witt: Symphony No. 3 in F major: Adagio – Allegro assai 10:07
- 10 Witt: Symphony No. 3 in F major: Andante 04:34
- 11 Witt: Symphony No. 3 in F major: Menuetto 03:55
- 12 Witt: Symphony No. 3 in F major: Finale 06:55
Info zu Friedrich Witt: Symphonies 1-3
Seine posthume Bekanntheit verdankte der Protagonist dieser Produktion einem Irrtum: Die »Jenaer Symphonie«, die man 1909 in der Universitätsbibliothek der Stadt entdeckte, wurde als ein vermeintliches Frühwerk Beethovens gründlich studiert, diskutiert und sogar eingespielt. Seit 1968 weiß man allerdings, dass es sich bei der Komposition mitnichten um die »Nullte« des Titanen, sondern um die 14te von insgesamt 23 Symphonien handelt, die Friedrich Witt aus dem baden-württembergischen Niederstetten geschrieben und zu erheblichen Teilen auch publiziert hat. Ganze fünf Wochen älter als sein Bonner Kollege, den er um neun Jahre überlebte, war er seit 1802 Hofkapellmeister zu Würzburg, wo sein symphonisches Schaffen einen staunenswerten Aufschwung nahm und offenbar neu sortiert wurde: Die drei hier eingespielten Symphonien Nr. 1 bis 3 sind einige Jahre jünger als ihre vielgelobte Schwester, deren verheißungsvolle Qualität sie indes konsequent fortsetzen.
Die Kölner Akademie
Michael Alexander Willens, Dirigent
Michael Alexander Willens
Der Musikdirektor der Kölner Akademie studierte Dirigieren bei John Nelson an der Juilliard School in New York, wo er die Abschlüsse B.M. und M.M. erwarb. Er studierte außerdem bei Leonard Bernstein in Tanglewood sowie Chorleitung bei Paul Vorwerk. Willens’ umfassende Erfahrung hat ihm ein außergewöhnlich tiefes Wissen und eine profunde Vertrautheit mit verschiedenen Aufführungspraktiken verliehen, die von Barock, Klassik und Romantik bis hin zu zeitgenössischer Musik sowie Jazz und Pop reichen.
Herr Willens dirigierte Konzerte in bedeutenden Konzerthäusern und auf Festivals in Europa, Südamerika, Asien, Island, der Türkei, Aserbaidschan, Israel und den Vereinigten Staaten und erhielt dafür höchstes Kritikerlob:
„Der Erfolg des gesamten Werkes ist zu einem großen Teil den außergewöhnlich präzisen, aber nie gekünstelten Gesten von Michael Alexander Willens zu verdanken.“
Neben dem Standardrepertoire widmet sich Michael Alexander Willens der Aufführung von Werken weniger bekannter zeitgenössischer amerikanischer Komponisten und dirigierte bereits mehrere Uraufführungen, von denen viele live im Fernsehen übertragen oder aufgezeichnet wurden. Er ist zudem sehr daran interessiert, Musik aus der Vergangenheit wiederzuentdecken und hat über 40 CDs mit diesem Repertoire veröffentlicht. Mehrere dieser Aufnahmen wurden nominiert und ausgezeichnet. Sie alle erhielten hervorragende internationale Kritiken: „Willens gelingt eine makellos stilvolle und genussvolle Interpretation.“ (Gramophone) „…Dirigent Michael Alexander Willens schöpft jeden Takt der Partitur ausdrucksstark aus.“ (Fanfare)
Neben seinem Engagement bei der Kölner Akademie dirigierte er als Gastdirigent Orchester in Deutschland, Polen, den Niederlanden, Brasilien und Israel.
Die Kölner Akademie
nimmt Sie mit auf eine Reise durch die klassische Musik: ausdrucksstark, virtuos und bis ins kleinste Detail präzise. Vom Barock bis zur Gegenwart wurde das breite Repertoire dieses einzigartigen Ensembles unter der künstlerischen Leitung seines international renommierten Dirigenten Michael Alexander Willens mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
Bekannte und weniger bekannte Komponisten werden von diesem Ensemble für historische Aufführungspraxis eindrucksvoll vertreten. Auftritte bei internationalen Festivals, Live-Übertragungen im Fernsehen und Radio sowie ihre hochgelobten CD-Einspielungen haben die Kölner Akademie weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht.
Neben Werken von Bach, Beethoven und Brahms – das Ensemble zeigt seine musikalische Bandbreite in all ihren Facetten, insbesondere mit seinen Weltersteinspielungen weniger bekannter Komponisten.
Booklet für Friedrich Witt: Symphonies 1-3
