Arias Pumeza Matshikiza
Album Info
Album Veröffentlichung:
2016
HRA-Veröffentlichung:
05.05.2016
Label: Decca
Genre: Classical
Subgenre: Vocal
Interpret: Pumeza Matshikiza
Komponist: Giacomo Puccini, Giuseppe Sarti, Reynaldo Hahn (1875-1947), Alfredo Catalani (1854-1893), Francesco Paolo Tosti, Bassols Javier Montsalvatge, Antonín Dvorák (1841–1904), Sebastián De Yradier, Maurice Ravel (1875-1937)
Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)
Entschuldigen Sie bitte!
Sehr geehrter HIGHRESAUDIO Besucher,
leider kann das Album zurzeit aufgrund von Länder- und Lizenzbeschränkungen nicht gekauft werden oder uns liegt der offizielle Veröffentlichungstermin für Ihr Land noch nicht vor. Wir aktualisieren unsere Veröffentlichungstermine ein- bis zweimal die Woche. Bitte schauen Sie ab und zu mal wieder rein.
Wir empfehlen Ihnen das Album auf Ihre Merkliste zu setzen.
Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und Ihre Geduld.
Ihr, HIGHRESAUDIO
- 1 Sì. Mi chiamano Mimì 04:39
- 2 Ebben? Ne andrò lontana 03:37
- 3 Senza mamma, o bimbo, tu sei morto 04:27
- 4 Song to the Moon 05:41
- 5 Tu che di gel sei cinta 02:49
- 6 Oh! la pitoyable aventure! 02:45
- 7 La Paloma 03:32
- 8 Punto de habanera 01:51
- 9 Si tu le voulais 02:27
- 10 Après un rêve, Op.7, No.1 03:16
- 11 A Chloris 02:56
- 12 Lungi dal caro bene 03:24
- 13 Giunse alfin il momento 01:08
- 14 Deh vieni non tardar 03:01
- 15 Che fiero momento 03:06
- 16 When I am laid in earth 03:50
Info zu Arias
Das zweite Album von Südafrikas aufregendster Sopranistin Pumeza Matshikiza mit den schönsten Arien ihrer Karriere (Puccinis 'La Bohème', Mozarts 'Le Nozze di Figaro', Dvoraks 'Rusalka' u.v.m.) und einer Welteinspielungspremiere Sartis 'Lungi dal caro bene'.
Einmal gehört, bekommt man ihre dunkel glühende Sopranstimme nicht mehr aus dem Kopf. Zwei Jahre nach ihrem bahnbrechenden Debütalbum versammelt die südafrikanische Opernsängerin Paraderollen der Vergangenheit und Zukunft.
'Pumeza Matshikiza ist die Stimmer zweier Welten' Vogue.
Die Reise der Pumeza Matshikiza geht weiter. Mit ihrem Debütalbum 'Voice of Hope' löste die südafrikanische Sopranistin 2014 faszinierte Beifallsstürme aus. Vom bürgerkriegsartigen Kapstadt hatte die Chorsängerin und hochtalentierte Autodidaktin den Sprung aufs Royal College of Music in London geschafft, wo sie ihr Hauptrollendebüt in der Weltpremiere von Giorgio Battistellis Oper 'Co2' gab. Sie sang bei den Commonwealth Games vor Millionen und ist mit Rolando Villazón aufgetreten. Seit der Spielzeit 2011/12 ist sie Ensemblemitglied der Oper Stuttgart. 'Ich musste mich umstellen', sagte Matshikiza dem SWR. Vom schnellen lauten aufregenden London in die ruhige, entspannte, menschlich 'etwas verschlossene' Schwaben-Metropole – das klang auch nach einem Rückzug zu sich selbst, der begünstigte, dass die 37-Jährige sich tief in die Charaktere der Opern- und Kunstliedfiguren hineindenken und -fühlen konnte, die sie auf ihrem neuen Album 'Arias' singt. Einige ihrer bisherigen Bühnenparts treffen auf andere, die sie hoffentlich noch auf die Bretter bringen wird.
Pumeza Matshizika, Sopran
Aarhus Symphony Orchestra
Tobias Ringborg, Dirigent
Pumeza Matshikiza
Von Kapstadt nach London sind es fast 10.000 km; doch man kann die Entfernung, die Pumeza Matshikiza zurückgelegt hat, nicht geographisch messen. Es ist eine wahrhaft beeindruckende Leistung, nach einer Kindheit in den Townships von Südafrika mit einem Riesensprung zu einer professionellen Opernkarriere und einem Plattenvertrag mit einem bedeutenden Label zu gelangen, obgleich Pumeza in ihrer Jugend nur eine minimale musikalische Ausbildung genoss.
In ihrer Jugend erlebte Pumeza, wie ihre Heimat sich Anfang der 1990er Jahre aus der Apartheid befreite. “Ich erinnere mich, wie die Menschen marschierten und Freiheitslieder sangen und wie die Polizei an bestimmten Tagen mit Tränengas kam. Da waren große gelbe Polizeiautos, die für Ordnung sorgen sollten; ich erinnere mich auch, dass an einigen Tagen, als ich aus der Schule kam, die Leute andere Menschen verbrannten. Als Kinder sollten wir diese Dinge eigentlich nicht sehen; doch das war die Zeit, in der wir lebten.”
Die Oper, die als abgehobene Beschäftigung der europäischen Elite galt, spielte im Kulturleben der Townships überhaupt keine Rolle. Da Pumeza in der Schule eine Begabung für Mathematik und Naturwissenschaft zeigte, “meldete einer meiner Lehrer mich zum Studium der Vermessungstechnik an der Universität von Kapstadt an. Ich wohnte am oberen Campus der Universität; am unteren lag das South African College of Music. Ich ging dort hinunter und hörte, wie die Leute Klavier spielten und sangen und dachte, ach, da möchte ich auch sehr gerne sein! Schließlich ging ich hin und meldete mich selbst am College of Music an.”
In ihrer Zeit am College wurde der südafrikanische Komponist Kevin Volans auf sie aufmerksam, der ihr zu einem ersten Engagement in Europa verhalf und sie für ein Vorsingen am renommierten Londoner Royal College Of Music vorschlug – wo sie prompt aufgenommen wurde und sich als Sopranistin zu einem der verheißungsvollsten Talente entwickelte.
2007 machte Pumeza ihren Abschluss mit einem Master in Performance und ist aktuell am Opernhaus Stuttgart engagiert. Ihre Lebensgeschichte begeisterte bereits viele Menschen, und so gab es neben einer umfangreichen CNN-Dokumentation bereits zahlreiche Auftritte an prominenter Stelle, wie zum Beispiel bei der Trauung von Charlène und Albert von Monaco.
Booklet für Arias
