Album Info

Album Veröffentlichung:
2019

HRA-Veröffentlichung:
16.08.2019

Label: Neue Meister

Genre: Electronic

Subgenre: Experimental

Das Album enthält Albumcover

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Formate & Preise

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FLAC 96 $ 12,80
  • 1Craving03:04
  • 2Interoception06:27
  • 3Unda Maris06:13
  • 4Mosaic02:09
  • 5Alpha Waves03:21
  • 6Lifestream05:57
  • 7Uncanny Valley08:22
  • 8Silhouette04:47
  • 9Nocturnal04:00
  • 10Grave02:27
  • Total Runtime46:47

Info zu Lifestream

"Wie werden Dinge zum Leben erweckt?" Mit dieser Frage beschäftigt sich der deutsche Komponist, Elektronikproduzent und klassisch ausgebildete Pianist Johannes Motschmann. "Ich wollte Musik über den Ausgangspunkt machen, darüber, wie Musik entsteht. Es geht auf diesem Album also darum, Konzepte und Ideen zum Leben zu erwecken."

Es ist diese einzigartige kompositorische Annäherung an elektronische Musik, die Motschmann mehrere bahnbrechende Alben veröffentlichen und eine Reihe gefeierter Auftritte auf der ganzen Welt absolvieren ließ, zuletzt mit Boris Bolles und David Panzl als Johannes Motschmann Trio. Das Album "Electric Fields" via Neue Meister aus dem Jahr 2016 mit seiner Mischung aus klassischen Blüten und schönen Momenten der elektronischen Musik ist charakteristisch für seinen kreativen Prozess – "Neue Klangräume inspiriert von elektronischer Musik, jedoch 100 Prozent handgemacht", so beschrieb er es – und wiederholte diese Vorgehensweise jetzt für "Lifestream".

"Das Konzept des 'Lifestreams' hat viele Bedeutungen", sagt er, "und schreibt man den Titel anders, mit 'v', dann passt das genau zu dem, was wir bei unseren Liveauftritten machen. Die Idee, einen Lifestream zu erschaffen, bedeutet auch, etwas aus dem Moment heraus zu erschaffen, direkt auf der Bühne, ohne Loops, ohne Samples. Das meiste machen wir also wirklich mit unseren Händen, direkt in dem Moment."

Angelegt als narrativer Bogen spiegelt "Lifestream" selbst den natürlichen Lauf der Dinge wider – von der Geburt bis zum Tod, von "Craving", einem euphorischen, schimmernden Track, der die DNA des gesamten Albums beinhaltet, bis zu "Grave", einem Stück über Schwerelosigkeit und "einen Raum, den ich nicht im Detail beschreiben wollte." Es ist, erklärt Motschmann, eine Art Epitaph, mit einem eindringlichen Klavier und trauernden Streichern, die der Aufnahme und dem in ihr enthaltenen Leben eine friedliche – und passende – Coda verleihen.

Johannes Motschmann Trio:
Johannes Motschmann, Klavier, Harmonium, Synthesisers
Boris Bolles, Synthesisers, Violine
David Panzl, Multi-Percussion




Johannes Motschmann
(1978) studierte Komposition bei Jörg Herchet, Klavier bei Gunther Anger, elektronische Musik bei Wilfried Jentzsch und Musiktheorie bei Clemens Kühn und Ludwig Holtmeier an der „Hochschule für Musik Carl-Maria-von-Weber“ in Dresden. Von 2002 bis 2006 war er Schüler von Wolfgang Rihm an der Karlsruher Musikhochschule, wo er Diplom und Konzertexamen ablegte. Anschließend absolvierte er ein Postgraduiertenstudium bei Hanspeter Kyburz an der „Hochschule für Musik Hanns Eisler“ Berlin. Er erhielt ein Stipendium der Höpfner-Stiftung und ein Graduiertenförderungsstipendium des Landes Baden-Württemberg. 2008 gewann er den Bremer Komponistenpreis. Er war Finalist für den Paul-Hindemith-Preis und Teilnehmer beim 5. Internationalen Kompositionsseminar des Ensemble Modern.

Johannes Motschmann erhielt Kompositionsaufträge von renommierten Festivals wie Klangspuren/Schwaz, dem Davosfestival, der Münchner Biennale, dem Beethovenfest Bonn, dem Heidelberger Frühling, dem Alpenklassik-Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und der Biennale für Moderne Musik/Frankfurt am Main. Seine Werke wurden unter anderem beim Schleswig-Holstein Musikfestival, beim Rheingau Musik Festival, beim Reeperbahnfestival in Hamburg und in der Yellow-Lounge im Berghain in Berlin aufgeführt.

Zu den Interpreten seiner Werke zählen u. a. Ensemble Modern, Scharoun Ensemble, Minguet Quartett, Jack Quartet, Quartuor Danel, SWR Sinfonieorchester, NDR Radiophilharmonie, Matthias Schorn, François-Frédéric Guy, Johannes Kalitzke, Sean Edwards, Peter Tilling, Alexander Shelley und die Band „Spark“, mit der er 2012 die CD „Folk Tune Rhapsodies“ bei der Deutschen Grammophon veröffentlichte. 2015 folgte gemeinsam mit dem Multipercussionisten David Panzl und dem Tonmeister Boris Bolles die Aufnahme und Produktion der CD „Electric Fields“: 9 Trios für Sythesizer/Klaviere, Multipercussion und Violine (release am 8. April 2016 bei edel Berlin Classics/Neue Meister).

Dieses Album enthält kein Booklet

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