Héritage Michel Haumont

Album Info

Album Veröffentlichung:
2013

HRA-Veröffentlichung:
30.06.2014

Das Album enthält Albumcover

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Formate & Preise

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FLAC 44.1 $ 14,90
  • 1Singapore Sling03:56
  • 2La Caravane Imaginaire03:10
  • 3Louisiana Rag02:59
  • 4Laurent & Jack03:30
  • 5Noah02:52
  • 6Country Waltz03:58
  • 7Harlem’s Walk03:13
  • 8Rendez-Vous A Paris03:51
  • 9Mister Picking02:42
  • 10Héritage03:29
  • 11Sungha’s Waltz02:40
  • 12Littoral02:54
  • Total Runtime39:14

Info zu Héritage

Sprache arbeitet immer mit Kategorisierungen; gute Musik dagegen schwingt frei jenseits aller Begriffe. Das macht es auch so schwer, über die Gitarrenkunst eines Michel Haumont zu reden. Vollkommen gelassenes Fingerpicking in der amerikanischen Tradition eines Chet Atkins bildet bei dem Franzosen die entspannte Grundlage; wenn sein Ein-Mann-Orchester auf sechs Saiten loslegt, verwandelt ein gelöster und doch sonnenklarer Ton augenblicklich noch den kleinsten Lauf zur sommerlichen Brise. Zauberhafte Melodien vom „Louisiana Rag“ über den „Country Waltz“ bis zum „Rendez-vous à Paris“ scheinen dem Mann einfach nur so aus den Fingern zu fließen; umwerfende Leichtigkeit ist stets abgeschmeckt mit einer Messerspitze Melancholie.

Man muss nicht vom (Gitarren-)Fach sein, um die lässige Polyphonie einer Samba wie „Singapore Sling“ zu genießen. Man muss auch gar kein Folk-Fan sein, um Haumonts konsequenter Beschränkung auf eine einzige Akustikgitarre zu verfallen. Nein, denn für den Mann gilt Ähnliches wie für die Beatles: Man muss eigentlich nur selbst ein wenig lebendig sein, um diese Klänge als wunderbar belebend zu empfinden. Und wenn der Hörer sich manchmal zugleich versetzt wähnt auf eine Veranda im ländlichen Tennessee oder in den Schlendergang durch eine europäische Altstadt, dann trifft auf Haumonts Musik nur eine Kategorie zu: unwiderstehlich.

Nein, Michel Haumont ist kein Erneuerer der Akustikgitarre. Aber er verwaltet das Erbe von Chet Atkins, Marcel Dadi und anderen großen amerikanischen und französischen Solisten auf sechs Saiten mit unvergleichlichem Charme und Stil. Ragtime und Swing, Folk, Walzer und ein Hauch europäischer Melancholie fließen diesem einzigartigen Melodiker so leicht von der Hand, dass man auch bei seinem neuen Album unwillkürlich an die Beatles denkt. Denn auch für seine Musik gilt: Wer nur ein wenig lebendig ist, wird sie als zutiefst belebend empfinden.

„Zeitlos schöner Fingerstyle, ein dezenter Stil und ein geradezu charmantes Spiel zeichnen die Musik des in der Tradition von Marcel Dadi und Chet Atkins stehenden Michel Haumont aus. Michel begeistert sein Publikum durch seine Stimmführungen mit kraftvollem Bass und eleganten Melodielinien. Seine Musik verströmt stets eine Leichtigkeit, die auch in melancholischen musikalischen Momenten nicht die positive Grundstimmung verliert. Mit Gelassenheit, Eleganz und Souveränität spielt der Pariser seine Instrumentals, gleich ob britischer Fingerstyle, amerikanischer Ragtime oder französischer Musette-Walzer.“ (Jazzpodium)

Michel Haumont, Gitarre

Michel Haumont sei ein „Freund von großer Klarheit und Ökonomie“ schreibt die Musikpresse anerkennend über das Spiel des französischen Fingerstyle-Gitarristen, der über die seltene Gabe verfügt, selbst die komplexesten Kompositionen mit bewundernswerter Leichtigkeit zu meistern. Dennoch umgibt den Pariser Publikumsliebling trotz gefeierter Konzerte in ganz Europa noch immer ein wenig das Flair, das bestgehütetste Geheimnis der französischen Akustikgitarrenszene zu sein. Dabei ist dem Gitarristen, Komponisten und gefragten Gastmusiker, der sein virtuoses Spiel aus der Tradition seines Mentors Marcel Dadi entwickelte, längst der Applaus vieler renommierter Kollegen sicher, die ihm nun auf „Michel Haumont & Co“ zur Seite stehen. Neben zahlreichen Eigenkompositionen – unter anderem von seinem hervorragenden Acoustic Music Albumdebüt „Ma Guitare“ – kann man den Ausnahmegitarristen hier in den unterschiedlichsten Duetten erleben: mit dem belgischen Acoustic-Poeten Jacques Stotzem im romantischen „Sur Vesdre“, mit dem Open-Tuning-Experten Pierre Bensusan im harmoniebeseelten „L’Alchimiste“, mit Manu Galvin im beschwingten Walzer „Valse Du Moulin“ und Jean-Felix Lalanne im mitreißenden Swing „Mister Picking“. Mit diesen kongenialen Kreativpartnern multiplizieren sich Haumonts Vielseitigkeit, Kraft und Eleganz, spiegeln sich Gelassenheit und Souveränität seines Spiels wider. Mit „Michel Haumont & Co.“ zeigt der freundliche Franzose eindrucksvoll, warum er zur Spitze der internationalen Akustikgitarrenszene zählt.

Dieses Album enthält kein Booklet

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