Brahms: Trio Op. 114. Robert & Clara Schumann: Romances Tabea Zimmermann, Jean-Guihen Queyras, Javier Perianes

Cover Brahms: Trio Op. 114. Robert & Clara Schumann: Romances

Album Info

Album Veröffentlichung:
2026

HRA-Veröffentlichung:
13.03.2026

Label: Harmonia Mundi

Genre: Classical

Subgenre: Chamber Music

Interpret: Tabea Zimmermann, Jean-Guihen Queyras, Javier Perianes

Komponist: Johannes Brahms (1833-1897), Clara Schumann (1819-1896), Robert Schumann (1810-1856), Joseph Joachim (1831-1907)

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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  • Johannes Brahms (1833 - 1897): F. A. E. Sonata (Arr. for Viola and Piano by Tabea Zimmermann):
  • 1 Brahms: F. A. E. Sonata (Arr. for Viola and Piano by Tabea Zimmermann): III. Scherzo 05:38
  • Robert Schumann (1810 - 1856): Three Romances, Op. 94 (Arr. for Viola and Piano by Tabea Zimmermann):
  • 2 Schumann: Three Romances, Op. 94 (Arr. for Viola and Piano by Tabea Zimmermann): I. Nicht schnell 03:33
  • 3 Schumann: Three Romances, Op. 94 (Arr. for Viola and Piano by Tabea Zimmermann): II. Einfach, innig 04:06
  • 4 Schumann: Three Romances, Op. 94 (Arr. for Viola and Piano by Tabea Zimmermann): III. Nicht schnell 04:27
  • 5 Schumann: Three Romances, Op. 22 (Arr. for Viola and Piano by Tabea Zimmermann): I. Andante molto 03:33
  • 6 Schumann: Three Romances, Op. 22 (Arr. for Viola and Piano by Tabea Zimmermann): II. Allegretto. Mit zartem Vortrage 03:19
  • 7 Schumann: Three Romances, Op. 22 (Arr. for Viola and Piano by Tabea Zimmermann): III. Leidenschaftlich schnell 04:10
  • Joseph Joachim (1831 - 1907): Hebrew Melodies for Viola and Piano, Op. 9:
  • 8 Joachim: Hebrew Melodies for Viola and Piano, Op. 9: I. Sostenuto 04:40
  • 9 Joachim: Hebrew Melodies for Viola and Piano, Op. 9: II. Grave 07:29
  • 10 Joachim: Hebrew Melodies for Viola and Piano, Op. 9: III. Andante cantabile 06:49
  • Johannes Brahms: Clarinet Trio in A Minor, Op. 114 (Version for Viola, Cello and Piano):
  • 11 Brahms: Clarinet Trio in A Minor, Op. 114 (Version for Viola, Cello and Piano): I. Allegro 08:03
  • 12 Brahms: Clarinet Trio in A Minor, Op. 114 (Version for Viola, Cello and Piano): II. Adagio 07:32
  • 13 Brahms: Clarinet Trio in A Minor, Op. 114 (Version for Viola, Cello and Piano): III. Andantino grazioso 05:05
  • 14 Brahms: Clarinet Trio in A Minor, Op. 114 (Version for Viola, Cello and Piano): IV. Allegro 04:57
  • Total Runtime 01:13:21

Info zu Brahms: Trio Op. 114. Robert & Clara Schumann: Romances

Aus der Verbundenheit zwischen Robert und Clara Schumann, Joseph Joachim und Johannes Brahms entstand eine der fruchtbarsten künstlerischen Freundschaften der Romantik. Um die schönen Schöpfungen dieser engen Partnerschaft zu beleben, haben drei große Interpreten ein Programm in der Art einer poetischen Konversation gestaltet, wo die Kammermusik zur reinsten Ausdrucksform des menschlichen Teilens und Fühlens wird.

Tabea Zimmermann, Viola
Javier Perianes, Klavier
Jean-Guihen Queyras, Cello




Tabea Zimmermann
geboren 1966, gehört zu den beliebtesten und renommiertesten Interpreten unserer Zeit. Mit der Verleihung des internationalen Ernst von Siemens Musikpreises 2020, den Residencies beim Royal Concertgebouw Orchestra, bei den Berliner Philharmonikern sowie beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, erfährt Tabea Zimmermann größte Anerkennung für ihren kompromisslosen Qualitätsanspruch und ihren unermüdlichen Enthusiasmus, mit dem sie ihr Verständnis der Werke und ihre Liebe zur Musik ihrem Publikum vermittelt. Zuhörer und musikalische Partner schätzen an ihr sowohl ihr tiefes musikalisches Verständnis und die Natürlichkeit ihres Spiels als auch ihre charismatische Persönlichkeit. Auch in der Arbeit mit Orchestern orientiert sie sich stets an ihrem kammermusikalisch geprägten Ideal, bei dem die künstlerische Integrität im Vordergrund steht.

Als Solistin arbeitet sie regelmäßig mit den weltweit bedeutendsten Orchestern wie dem Orchestre de Paris, dem London Symphony Orchestra, dem Israel Philharmonic Orchestra und der Tschechischen Philharmonie. Sie hat Residencies in Weimar, Luxemburg, Hamburg, bei den Bamberger Symphonikern, beim Helsinki Philharmonic, bei der Frankfurter Museums-Gesellschaft und beim Festival de Granada gestaltet; eine enge künstlerische Zusammenarbeit verbindet sie zudem mit dem Ensemble Resonanz, bei dem sie zwei Jahre als Artist-in-Residence wirkte. Seit 2022 ist sie neue Künstlerische Partnerin des Saint Paul Chamber Orchestra.

Tabea Zimmermann hat das Interesse vieler zeitgenössischer Komponisten für die Bratsche geweckt und zahlreiche neue Werke in das Konzert- und Kammermusikrepertoire eingeführt. 1994 brachte sie erstmalig die ihr gewidmete Sonate für Viola solo von György Ligeti zu Gehör. Ihre Interpretation des Werkes, das sie anschließend in London, Paris, Jerusalem, Amsterdam und Japan spielte, fand euphorischen Anklang bei Publikum und Presse. Seitdem hat sie auch Heinz Holligers Recicanto für Viola und Orchester, das Bratschenkonzert Nr. 2 Über die Linie IV von Wolfgang Rihm, Monh von Georges Lentz, Notte di pasqua von Frank Michael Beyer, das Doppelkonzert von Bruno Mantovani mit Antoine Tamestit und, gemeinsam mit dem Ensemble Resonanz, Enno Poppes Filz uraufgeführt. Der Uraufführung von Michael Jarrells Bratschenkonzert beim Festival Musica Strasbourg 2017 mit dem Orchestre National des Pays de la Loire unter Pascal Rophé folgten weitere Aufführungen des Stückes mit den Wiener Symphonikern unter Ingo Metzmacher, dem Orchestre de la Suisse Romande unter Pascal Rophé und dem Konzerthausorchester Berlin unter Mario Venzago. 2020 hob sie Wolfgang Rihms Stabat Mater gemeinsam mit Christian Gerhaher beim Musikfest Berlin sowie bei der br-Konzertreihe musica viva aus der Taufe; 2022 Mauricio Sotelos Cantes antiguos del Flamenco beim Festival de Granada.

Insgesamt dokumentieren rund 50 CDs, die unter anderem bei Harmonia Mundi, EMI, Teldec und der Deutschen Grammophon erschienen sind, Tabea Zimmermanns musikalisches Schaffen. Nach dem Erfolg ihrer 2009 bei myrios classics erschienen Solo-CD mit Werken von Reger und Bach, für das sie mit einem Echo Klassik als Instrumentalistin des Jahres ausgezeichnet wurde, brachte das Label inzwischen drei weitere Alben gemeinsam mit den Pianisten Kirill Gerstein und Thomas Hoppe heraus. Das Hindemith-Jahr 2013 nahm Tabea Zimmermann als Anlass, eine hochgelobte Gesamteinspielung aller Bratschenwerke von Paul Hindemith vorzulegen. Bei Ars Musici liegt eine Aufnahme des Konzertes im Beethoven-Haus Bonn vor, bei dem sie, begleitet von Hartmut Höll, auf Beethovens eigener Bratsche spielt. Die beim Label Harmonia Mundi erschienenen hochgelobten Aufnahmen des Arcanto Quartetts mit Daniel Sepec, Tabea Zimmermann und Jean-Guihen Queyras umfassen Werke von Bartók, Brahms, Ravel, Dutilleux, Debussy, Schubert und Mozart. Im Jahr 2020 veröffentlichte sie „Cantilena“ mit dem Pianisten Javier Perianes bei harmonia mundi sowie ihre zweite Solo-CD mit Werken von J.S. Bach und György Kurtág bei myrios, im Jahr 2021 erschienen Werke von Enno Poppe mit dem Ensemble Resonanz bei wergo sowie von Michael Jarrell, Brett Dean und J.S. Bach bei BIS Records.

Für ihr künstlerisches Wirken ist Tabea Zimmermann sowohl in Deutschland als auch im Ausland mehrfach ausgezeichnet worden, jüngst mit dem internationalen Ernst von Siemens Musikpreis 2020. Weiterhin wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz, dem Frankfurter Musikpreis, dem Hessischen Kulturpreis, dem Rheingau Musikpreis, dem Internationalen Preis der Accademia Musicale Chigiana in Siena, dem Paul-Hindemith-Preis der Stadt Hanau und als Künstlerin des Jahres der ICMA International Classical Music Awards 2017 geehrt. Seit 2013 ist Tabea Zimmermann Stiftungsratsmitglied der Hindemith-Stiftung. Ihre Amtszeit als Vorstandsvorsitzende des Vereins Beethoven-Haus Bonn (2013-2020) gipfelte 2020 anlässlich des Beethoven-Jubiläums in einem dreiwöchigen Festival mit der fast vollständigen Aufführung der Kammermusik von Beethoven.

Tabea Zimmermann erhielt im Alter von drei Jahren ihren ersten Bratschenunterricht, zwei Jahre später begann sie mit dem Klavierspiel. An ihre Ausbildung bei Ulrich Koch an der Musikhochschule Freiburg schloss sich ein kurzes, intensives Studium bei Sándor Végh am Mozarteum in Salzburg an. Eine Reihe von Wettbewerbserfolgen krönte ihre Ausbildung, darunter erste Preise bei den internationalen Wettbewerben in Genf 1982, in Budapest 1984 und beim Wettbewerb „Maurice Vieux" in Paris 1983. Dort erhielt sie als Preis eine Bratsche des zeitgenössischen Geigenbauers Etienne Vatelot, auf der sie seitdem spielte. 2019 wechselte sie auf ein maßgefertigtes Instrument des Geigenbauers Patrick Robin. Ab 1987 bis zu dessen Tod im Jahr 2000 konzertierte sie regelmäßig mit ihrem Ehemann David Shallon. Professuren hatte Tabea Zimmermann bereits an den Musikhochschulen Saarbrücken, Frankfurt und Berlin („Hanns Eisler“) inne; 2023 kehrte sie an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt zurück. Zudem unterrichtet sie seit 2017 an der Kronberg Academy.

Javier Perianes
1978 im südspanischen Nerva geboren, absolvierte sein Klavierstudium am Conservatorio Superior de Música in Sevilla und erhielt überdies wichtige Anregungen durch Richard Goode, Alicia de Larrocha und Daniel Barenboim. Seine internationale Karriere begann er als Gewinner des «Concurso Internacional de Piano Premio Jaén» und des «Concurso de la Fundación Jacinto e Inocencio Guerrero». Schon 2005 wurde ihm in seiner Heimat die «Medalla de Andalucía» verliehen. Javier Perianes ist bei allen bedeutenden spanischen Festivals aufgetreten, ob in Granada oder Santander, Perelada oder San Sebastián. Doch auch in ganz Europa, in Nordamerika und Fernost ist er mittlerweile ein gefragter Interpret. So konzertierte er in der New Yorker Carnegie Hall und der Londoner Wigmore Hall, im Amsterdamer Concertgebouw und im Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium, im Berliner Konzerthaus und beim Festival de la Roque d’Anthéron, beim Ravinia und beim Gilmore International Festival. Javier Perianes hat mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Rafael Frühbeck de Burgos, Daniel Harding, Jesús López-Cobos, Zubin Mehta, Vassily Petrenko und Antoni Wit zusammengearbeitet. In der Saison 2010/11 gastierte er u. a. beim BBC Symphony Orchestra, beim Ensemble Orchestral de Paris, beim Tokyo Symphony Orchestra und beim Israel Philharmonic Orchestra; ausserdem gab er Rezitale in der Zürcher Tonhalle, im Moskauer Puschkin-Museum, in Tokio, Warschau, Krakau und Lissabon. Neben Werken der spanischen Komponisten Federico Mompou und Manuel Blasco de Nebra hat Javier Perianes auch Impromptus und Klavierstücke von Franz Schubert auf CD eingespielt.

Jean-Guihen Queyras
Nach seinem Studium in Lyon, Freiburg und an der Juilliard School in New York wurde Jean-Guihen Queyras zum Solisten des von Pierre Boulez geleiteten Ensemble InterContemporain de Paris ernannt. Das Barockrepertoire und die historische Aufführungspraxis sind ihm ebenso geläufig wie die zeitgenössische Musik. Jean-Guihen Queyras brachte Kompositionen von Ivan Fedele, Gilbert Amy, Bruno Mantovani, Michael Jarrell, Johannes-Maria Staud und Thomas Larcher zur Uraufführung.

2014 spielte er das Cellokonzert von Peter Eötvös anlässlich dessen 70. Geburtstags unter der Leitung des Komponisten ein. Der Cellist mit kanadischer und französischer Staatsbürgerschaft ist Gründungsmitglied des 2002 entstandenen Arcanto Quartett; mit Isabelle Faust und Alexander Melnikov bildet er ein festes Trio. Mit Bijan und Keyvan Chemirani erarbeitete Queyras zusätzlich ein mediterranes Programm.

Dank dieser Vielseitigkeit wurde der Cellist zum Artist in Residence beim Concertgebouw Amsterdam, Festival d’Aix-en-Provence, Vredenburg Utrecht, De Bijloke Gent und der Wigmore Hall London gewählt. Jean-Guihen Queyras ist regelmäßig zu Gast bei renommierten Orchestern wie dem Philadelphia Orchestra, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Orchestre de Paris, NHK Symphony in Tokio sowie am Leipziger Gewandhaus und der Tonhalle Zürich.

Zu den Höhepunkten der Saison 2017/18 zählten eine Japan-Tournee mit dem Czech Philharmonic Orchestra, ein gemeinsames Projekt mit der belgischen Choreografin und Tänzerin Anne Teresa de Keersmaeker sowie Konzerte mit dem Orchestre Métropolitain, der Akademie für Alte Musik, dem Mahler Chamber Orchestra und dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Jean-Guihen Queyras ist Professor an der Musikhochschule Freiburg und Künstlerischer Leiter des Festivals „Rencontres Musicales de Haute-Provence“ in Forcalquier. Er spielt ein Cello von Gioffredo Cappa von 1696, das ihm die Pariser Mécénat Musical Société Générale zur Verfügung stellt.



Booklet für Brahms: Trio Op. 114. Robert & Clara Schumann: Romances

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