Leipzig Club François Salque & Vincent Peirani
Album Info
Album Veröffentlichung:
2026
HRA-Veröffentlichung:
09.10.2026
Label: Harmonia Mundi
Genre: Classical
Subgenre: Classical Crossover
Interpret: François Salque & Vincent Peirani
Komponist: Samuel Strouk, Heitor Villa-Lobos (1887-1959), Brad Mehldau (1970), Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847), Peteris Vasks (1946), Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)
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- Samuel Strouk (b. 1980): Bach Lines:
- 1 Strouk: Bach Lines 12:43
- Heitor Villa-Lobos (1887 - 1959): Bachianas Brasileiras No. 1:
- 2 Villa-Lobos: Bachianas Brasileiras No. 1: II. Prelúdio (Modinha) (Arr. for Cello and Accordion by V. Peirani and F. Salque) 07:01
- Brad Mehldau (b. 1970): After Bach:
- 3 Mehldau: After Bach: Rondo (Arr. for Cello and Accordion by V. Peirani and F. Salque) 09:31
- Vincent Lê Quang (b. 1975): Blue Inventions:
- 4 Quang: Blue Inventions 05:25
- Vincent Peirani (b. 1980): Leipzig Club:
- 5 Peirani: Leipzig Club 06:32
- Johann Sebastian Bach (1685- 1750): Viola da Gamba Sonata No. 3 in G Minor, BWV 1029:
- 6 Bach: Viola da Gamba Sonata No. 3 in G Minor, BWV 1029: III. Allegro (Arr. for Cello and Accordion by V. Peirani and F. Salque) 03:38
- Felix Mendelssohn (1809 - 1847): Cello Sonata No. 2 in D Major, Op. 58:
- 7 Mendelssohn: Cello Sonata No. 2 in D Major, Op. 58: III. Adagio (Arr. for Cello and Accordion by V. Peirani and F. Salque) 06:25
- Peteris Vasks (b. 1946): Castillo Interior (Arr. for Cello and Accordion by V. Peirani and F. Salque):
- 8 Vasks: Castillo Interior (Arr. for Cello and Accordion by V. Peirani and F. Salque) 16:55
Info zu Leipzig Club
Was wäre, wenn Bach einen imaginären Club betreten würde, in dem Jazz ebenso gespielt wird wie klassische Musik, Improvisation und zeitgenössische Klänge? Vincent Peirani und François Salque haben Villa-Lobos, Mendelssohn, Brad Mehldau, Pēteris Vasks, Samuel Strouk und Vincent Lê Quang zu einer Jam-Session mit dem großen Cantor eingeladen: ein poetisches, virtuoses Programm, das aus der zwei Jahrzehnte währenden musikalischen Partnerschaft des Duos hervorgegangen ist.
François Salque, Cello
Vincent Peirani, Akkordeon
Vincent Peirani
Wie jede Form der Popularmusik ist der Jazz eine Musik starker Persönlichkeiten. Die internationale Anerkennung des Akkordeonisten Vincent Peirani beruht auf dieser wesentlichen, grundlegenden Eigenschaft. Sein musikalisches Charisma, seine höchst eigenwillige Vorstellungskraft, die Konzeption seiner Kunst- Ergebnis einer Karriere ohne Scheuklappen, hat schon sehr früh alle Gemüter berührt. Nach einem brillanten Klassikstudium (mit zahlreichen internationalen Auszeichnungen) erwies sich sein Eintritt in die Welt des Jazz als sofortiger Erfolg, der 2014 und 2015 mit den Siegen bei den Victoires du Jazz gipfelte. Welcher Stil auch immer, Vincent Peirani verwandelt alles, was er berührt, in Gold: Jazz natürlich (neben seinen eigenen Projekten auch in Zusammenarbeit mit Daniel Humair, Michel Portal, u.a.), aber auch französisches Chanson (Sanseverino, Les Yeux Noirs), Filmmusik (Komponist für Mathieu Amalric’s Film Barbara im Jahr 2017), usw. Und das Publikum folgt ihm, da er seine Zuhörer bei jeder Aufführung in eine Lage versetzt, in der das musikalisch Offensichtliche (einfallsreiche Wiederaufführungen bekannter Themen) mit dem Unerwarteten ausgeglichen wird. Dabei bleibt er immer mit dem Populären vertraut, was die hohe Kunst der großen Musiker gerade ausmacht.
Peirani, der seit zehn Jahren die Sprache des Akkordeons völlig erneuert hat, ist heute ein unverzichtbarer Künstler in der Welt der Musik. Einer derjenigen, deren kosmopolitische und unkomplizierte musikalische Vision, sowie sein unglaublicher Sinn für Stilkreuzungen und Klangfarben es ihm erlauben, diesen so seltenen und kostbaren Zauber zu vermitteln.
François Salque
„Als Absolvent der Yale University und des Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris gewann François Salque bereits in sehr jungen Jahren Preise bei den führenden internationalen Wettbewerben (Genf, Tschaikowski, München, Rostropowitsch, Leonard Rose). ‚Die Sensibilität und Noblesse seines Spiels‘ in Verbindung mit ‚außergewöhnlichem Charisma und Virtuosität‘ (Pierre Boulez) ermöglichten es ihm, nicht weniger als zehn erste Preise und ebenso viele Sonderpreise zu gewinnen.
Seine Konzertkarriere führte ihn bereits in mehr als siebzig Länder, und seine Solo- und Kammermusikaufnahmen an der Seite von Paul Meyer, Emmanuel Pahud, Éric Le Sage und Alexandre Tharaud wurden von der Presse vielfach gelobt (Diapason d’Or des Jahres, Choc du Monde de la Musique, 10 de Répertoire, Prix de l’Académie Charles Cros, Victoire de la Musique, BBC Music Magazine Choice usw.).
François Salque hat zudem sieben von der Kritik hochgelobte Alben mit dem Quatuor Ysaÿe aufgenommen, dessen Cellist er fünf Jahre lang war. Sein Engagement für die Musik unserer Zeit hat ihm zahlreiche Widmungen zeitgenössischer Komponisten eingebracht, darunter Thierry Escaich, Karol Beffa, Jean-Baptiste Robin, Nicolas Bacri, Jean-François Zygel, Jean-Frédéric Neuburger, Kryštof Mařatka und Bruno Mantovani.
Zudem hat er zahlreiche kreative Programme entwickelt, die zeitgenössische Einflüsse mit traditioneller Musik verbinden, und zwei äußerst originelle Duo-Alben mit dem Jazz-Akkordeonisten Vincent Peirani aufgenommen.
Seine tiefgründige Musikalität, seine technischen Fähigkeiten und sein vielseitiger Stil haben ihn zu einer Schlüsselpersönlichkeit in der Welt der Musik gemacht.
François Salque unterrichtet Cello an der Haute École de musique de Lausanne und Kammermusik am Pariser Konservatorium.“
Booklet für Leipzig Club
