Magische Töne Jonas Kaufmann
Album Info
Album Veröffentlichung:
2026
HRA-Veröffentlichung:
10.04.2026
Label: Sony Classical
Genre: Classical
Subgenre: Vocal
Interpret: Jonas Kaufmann
Komponist: Emmerich Kalman (1882-1953), Franz Lehar (1870-1948), Paul Abraham (1892-1960), Fred Raymond (1900-1954), Nico Dostal (1895-1981), Jenö Huszka (1875-1960), Ferenc Erkel (1810-1893), Karl Goldmark (1830-1915)
Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)
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- Emmerich Kálmán (1882 - 1953): Komm, Zigány (From "Gräfin Mariza"):
- 1 Kálmán: Komm, Zigány (From "Gräfin Mariza") 05:42
- Komm mit nach Varasdin! (From "Gräfin Mariza"):
- 2 Kálmán: Komm mit nach Varasdin! (From "Gräfin Mariza") 03:42
- Mondd meg hogy imádom a pesti noket "Grüß mir mein Wien" (From "Gräfin Mariza"):
- 3 Kálmán: Mondd meg hogy imádom a pesti noket "Grüß mir mein Wien" (From "Gräfin Mariza") 05:16
- Liebe singt ihr Zauberlied (From "Kaiserin Josephine"):
- 4 Kálmán: Liebe singt ihr Zauberlied (From "Kaiserin Josephine") 03:37
- Tanzen möcht' ich, jauchzen möcht ich (From "Die Csárdásfürstin"):
- 5 Kálmán: Tanzen möcht' ich, jauchzen möcht ich (From "Die Csárdásfürstin") 03:15
- Tief wie der Bergsee...so verliebt kann ein Ungar nur sein (From "Der Teufelsreiter"):
- 6 Kálmán: Tief wie der Bergsee...so verliebt kann ein Ungar nur sein (From "Der Teufelsreiter") 04:45
- Franz Lehár (1870 - 1948): Es steht ein Soldat am Wolgastrand (From "Der Zarewitsch"):
- 7 Lehár: Es steht ein Soldat am Wolgastrand (From "Der Zarewitsch") 04:51
- O Mädchen, mein Mädchen, wie liebe ich dich! (From "Friederike"):
- 8 Lehár: O Mädchen, mein Mädchen, wie liebe ich dich! (From "Friederike") 02:50
- Ich trete ins Zimmer...Immer nur lächeln (From "Das Land des Lächelns"):
- 9 Lehár: Ich trete ins Zimmer...Immer nur lächeln (From "Das Land des Lächelns") 05:04
- Wer hat die Liebe uns ins Herz gesenkt (From "Das Land des Lächelns"):
- 10 Lehár: Wer hat die Liebe uns ins Herz gesenkt (From "Das Land des Lächelns") 04:55
- Schön wie die blaue Sommernacht (From "Giuditta"):
- 11 Lehár: Schön wie die blaue Sommernacht (From "Giuditta") 04:09
- Paul Abraham (1892 - 1960): Ein Paradies am Meerestrand (From "Die Blume von Hawaii"):
- 12 Abraham: Ein Paradies am Meerestrand (From "Die Blume von Hawaii") 01:51
- Will Dir die Welt zu Füßen legen (From "Die Blume von Hawaii"):
- 13 Abraham: Will Dir die Welt zu Füßen legen (From "Die Blume von Hawaii") 03:05
- Pardon Madame (From "Viktoria und ihr Husar):
- 14 Abraham: Pardon Madame (From "Viktoria und ihr Husar) 02:24
- Nur ein Mädel gibt es auf der Welt (From "Viktoria und ihr Husar"):
- 15 Abraham: Nur ein Mädel gibt es auf der Welt (From "Viktoria und ihr Husar") 03:39
- Párdon, hogy bocsánat..Sing Sing (From "Julia"):
- 16 Abraham: Párdon, hogy bocsánat..Sing Sing (From "Julia") 02:46
- Der schönste Gedanke auf Erden (From "Zigeuner der Nacht"):
- 17 Abraham: Der schönste Gedanke auf Erden (From "Zigeuner der Nacht") 02:47
- Fred Raymond (1900 - 1954): Die Juliska aus Budapest (From "Maske in Blau"):
- 18 Raymond: Die Juliska aus Budapest (From "Maske in Blau") 02:06
- Nico Dostal (1895 - 1981): Frag nur dein Herz, was Liebe ist (From "Die ungarische Hochzeit"):
- 19 Dostal: Frag nur dein Herz, was Liebe ist (From "Die ungarische Hochzeit") 03:14
- Jenö Huszka (1875 - 1960): Londonban hej (From "Bob herceg"):
- 20 Huszka: Londonban hej (From "Bob herceg") 03:34
- Ferenc Erkel (1810 - 1893): Hazam, hazam, te mindenem! (From "Bánk bán):
- 21 Erkel: Hazam, hazam, te mindenem! (From "Bánk bán) 03:28
- Karl Goldmark (1830 - 1915): Magische Töne, berauschender Duft (From "Die Königin von Saba"):
- 22 Goldmark: Magische Töne, berauschender Duft (From "Die Königin von Saba") 03:26
Info zu Magische Töne
Berühmte Melodien aus Österreich-Ungarn: Das neue Album „Magische Töne“ von Jonas Kaufmann enthält einige der schönsten Operetten- und Opern-Melodien. Neben Evergreens von Emmerich Kálmán, Franz Lehár und Paul Abraham enthält es auch eine der beliebtesten Arien des Tenor-Repertoires: das titelgebende Magische Töneaus der Oper Die Königin von Saba von Karl Goldmark.
Nach Wien jetzt Budapest: Mit dem Orchester der Ungarischen Staatsoper, geleitet von Dirk Kaftan, hat Jonas Kaufmann dort sein neues Album aufgenommen. Im Zentrum stehen Highlights von Komponisten aus der Ära der Österreich-Ungarischen Doppelmonarchie (1867–1918), voran Evergreens aus den Operetten von Emmerich (Imre) Kálmán, Franz (Ferenc) Lehár und Paul (Pál) Abraham.
„Es ist ein unglaublicher musikalischer Reichtum, den diese Epoche hervorgebracht hat“, resümiert Kaufmann. „Rückblickend können wir froh sein, dass diese Werke zum überwiegenden Teil in Wien uraufgeführt und in deutscher Sprache verfasst wurden, wodurch sie schnell international bekannt und beliebt wurden.“ In ungarischer Sprache wären sie wahrscheinlich eine nationale Kunstform geblieben – so wie die Operetten von Jenő Huszka (1875–1960), die trotz ihrer Qualitäten außerhalb Ungarns kaum gespielt wurden. Für das vorliegende Album wählte Kaufmann einen der bekanntesten Titel von Huszka: das Auftrittslied des Bob aus der Operette Bob herceg.
„Dort ist die ganze Welt noch rot-weiß-grün“ – lautet das letzte Wort im Duett Komm mit nach Varasdin aus der Gräfin Mariza von Kálmán. Natürlich sind die Farben der ungarischen Trikolore in der Musik genauso deutlich zu hören wie in den Texten und stellen somit auch ein Stück nationaler Identität dar. Doch steht diese zweite Blütezeit der Operette auch für jene melancholische Erinnerung an ein liberales, kosmopolitisches, kulturell vielfältiges Europa, das mit dem Ersten Weltkrieg zugrunde ging und das Stefan Zweig in seinen Erinnerungen Die Welt von Gestern so eindringlich beschrieben hat. Jonas Kaufmanns Duettpartnerin ist Nikola Hillebrand, die sich in jüngster Zeit zu einer der gefragtesten Sopranistinnen ihrer Generation entwickelt hat.
Für Dirk Kaftan, den Dirigenten des Albums, waren die Aufnahmen eine willkommene Wiederbegegnung mit einem Genre, das er während seiner Zeit als Generalmusikdirektor in Graz gründlich studiert hat. „Vor allem muss man sich in eine musikalische Sprache einfühlen, die sich schriftlich nicht fixieren lässt. Gerade für dieses Repertoire gilt der berühmte Satz von Gustav Mahler: ‚Das Wichtigste steht nicht in den Noten!‘ Auch deshalb fand ich die Aufnahmesitzungen mit dem Orchester der Ungarischen Staatsoper beglückend: Die Musiker wissen genau, worum es geht und wie man es zum Klingen bringt.“
Im innovativen Stil von Paul Ábrahám, der das Genre Operette um Elemente von Jazz, Foxtrott und Revue bereicherte, sieht Kaftan eine deutliche Parallele zu den Werken von Kurt Weill, als „Ausdrucksmittel einer Zukunft, die von den Nationalsozialisten vernichtet wurde“.
Zwei Operntitel runden das neue Album ab: die Arie Hazám, hazám („Mein Heimatland“) aus der Oper Bánk bán von Ferenc Erkel – ein leidenschaftliches Bekenntnis zur ungarischen Heimat – und „Magische Töne“, die berühmte Arie aus Karl (Károly) Goldmarks Die Königin von Saba. Magisch werden diese Töne, wenn der Sänger es versteht, seiner Stimme in exponierter Lage die zarten, innigen Pianoklänge abzugewinnen – was für Jonas Kaufmann besonders reizvoll ist: „Jemand hat mir mal gesagt: Deine lauten Töne sind mitreißend, aber deine leisen machen mich verrückt. Wahrscheinlich wirken dramatische Töne beim Hörer eher auf Körper und Nervensystem, die leisen auf Herz und Seele.“
Jonas Kaufmann, Tenor
Nikola Hillebrand, Sopran
Hungarian State Opera Orchestra
Dirk Kaftan, Dirigent
Jonas Kaufmann
Seine ganze Laufbahn hindurch hat der in München gebürtige Tenor Jonas Kaufmann sich von seiner natürlichen Neugier durch ein erschaunlich breitgefächerter Repertoire führen lassen, das vom Belcanto bis zu den Helden von Verdi, Puccini und Wagner reicht. Egal ob er Maurizio in Cileas Adriana Lecouvreur, Florestan in Beethovens Fidelio, Cavaradossi, Alfredo, Werther, Don Carlos oder eine wachsende Anzahl von Wagnerrollen singt, Kaufmanns scharfer, forschender Geist und seine Abenteuerlust haben ihn in die größten Opernhäuser und Konzertsäle der Welt geführt. Auf dem Wege haben Kritik und Publikum mit Begeisterung auf seine kommunikative Kunst reagiert. So schrieb der unabhängige Kritikblog Music OMH „Kaufmanns besondere Qualität, die er sich mit anderen wahrhaft großen Künstlern teilt, ist seine meisterliche innige, intime Erzählkunst, die er mit solcher Intensität vermittelt, dass man gespannt auf jedes Wort lauscht. Dies ist die Kunst eines Liedersängers.“
In jüngeren Jahren spielt Wagner eine zunehmend bedeutende Rolle in Kaufmanns Repertoire. Seine ersten Bühnenauftritte in der Titelrolle von Wagners Parsifal fanden in Zürich statt. Sein Porträt des Siegmund in Wagners Die Walküre an der Metropolitan Opera unter der Leitung von James Levine in der Inszenierung von Robert Lepage errang sich beträchliches Lob der Kritik, gleichermaßen seine Interpretationen der Titelrolle in Lohengrin in München und auf den Bayreuther Festspielen. In der Rezension der DVD von München (Decca) schrieb Gramophone „Kaufmanns Humanität liegt im Wesentlichen in seinem Gesang, aber er spielt die Rolle natürlich und ohne überzogene Theatralik - das ist selten ... Und sein Gesang ist durchweg überragend. Er besitzt die Traumstimme für Lohengrin: gleichzeitig romantisch und heroisch, mit zarter, vollblütiger Wärme und fähig, sein Diminuendo perfekt bis zum Pianissimo abzustufen.“
Kaufmann hat mit den überragendsten Operndirigenten unserer Zeit einschließlich James Levine, Antonio Pappano, Claudio Abbado, Sir Charles Mackerras und Daniel Barenboim gearbeitet; und im Konzertsaal ist er mit solch renommierten Orchestern und Ensembles wie den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle und Nikolaus Harnoncourt, dem Cleveland Symphony Orchestra unter Franz Welser-Möst und den Wiener Philharmonikern unter Helmut Rilling aufgetreten. Mit seinem Recitalpartner Helmut Deutsch hat er in Recitals in allen großen Musikstätten der Welt und den Münchener und Salzburger Festspielen musiziert. Ende 2012 singt er Lohengrin an La Scala unter der Leitung von Barenboim, und 2013 kehrt er für Parsifal unter Daniele Gatti an die Metropolitan Opera zurück; die gleiche Rolle singt er unter Franz Welser-Möst an der Wiener Staatsoper und tritt auch in einem speziellen Wagner-Geburtskonzert in Dresden auf. Der Tenor unternimmt Konzertreisen mit Recitals in den Vereinigten Staaten, Kanada, Österreich und Italien und tritt in Il Trovatore in München sowie Don Carlo in München, Salzburg und London auf.
Jonas Kaufmann ist vielfach im Aufnahmestudio tätig, und seine Diskografie für Universal Classics ist besonders renommiert. In Kürze erscheinen Kaufmanns Wagner-Recital mit Donald Runnicles und dem Orchester der Deutschen Oper Berlin sowie Verdis Requiem und die DVD mit Gounods Margarethe (Faust). 2012 veröffentlichte Decca DVDs seiner Auftritte in Humperdincks selten aufgeführter Oper Königskinder sowie seine hoch gepriesenen Aufführungen in Cileas Adriana Lecouvreur mit Angela Gheorghiu, während Deutsche Grammophon den Ring der Metropolitan Opera auf DVD herausbrachte. Er ist auch auf weiteren Decca-DVDs zu sehen, einschließlich Lohengrin aus München, Carmen vom Royal Opera House, Werther aus Paris, Der Rosenkavalier aus München und Tosca vom Opernhaus Zürich. Zu anderen Veröffentlichungen von Decca zählen der umjubelte Fidelio vom Lucerne Festival und Kaufmanns Soloeinspielungen Romantische Arien und Sehnsucht, eine Sammlung deutscher Opernarien mit dem Mahler Chamber Orchestra unter der Stabführung von Claudio Abbado, Schuberts Die schöne Müllerin mit Helmut Deutsch und eine Auswahl von Verismo-Arien mit Antonio Pappano und dem Orchester von Santa Cecilia in Rom. Jonas Kaufmann schloss seine Musikstudien in seiner Heimatstadt München ab, nahm an Meisterkursen mit James King, Hans Hotter und Josef Metternich teil und vollendete seine Gesangstechnik bei Michael Rhodes. Er begann seine professionelle Karriere 1994 am Staatstheater Saarbrücken und erhielt bald Einladungen für Debüts an der Oper Stuttgart und der Hamburger Staatsoper gefolgt von internationalen Debüts an der Lyric Opera of Chicago, Paris Opéra und dem Teatro alla Scala.
Booklet für Magische Töne
