Unstatic Manu Katché

Album Info

Album Veröffentlichung:
2016

HRA-Veröffentlichung:
28.06.2016

Label: Anteprima

Genre: Jazz

Subgenre: Contemporary Jazz

Das Album enthält Albumcover

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Formate & Preise

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FLAC 44.1 $ 12,80
  • 1Introducción02:21
  • 2Unstatic05:15
  • 3Flame & Co05:56
  • 4City03:57
  • 5Blossom05:49
  • 6Daze Days04:34
  • 7Rolling06:03
  • 8Ride Me Up04:52
  • 9Trickle04:23
  • 10Out of Sight04:15
  • 11Presentation03:18
  • 12Just a Thought03:04
  • Total Runtime53:47

Info zu Unstatic

Der französische Schlagzeuger MANU KATCHÉ legt auf seinem neuen Soloalbum raffiniert vielschichtige Groove- und Harmonie-Fährten. Jazz trifft auf Funk und Latin. Feat. JIM WATSON, LUCA AQUINO, NILS LANDGREN, TORE BRUNBERG und ELLEN ANDREA WANG. 'Unstatic' erscheint im dreiteiligen Digipack-Format auf ANTEPRIMA. Der französische Schlagzeuger MANU KATCHÉ zählt seit über dreißig Jahren zu den international renommiertesten und erfolgreichsten Vertretern seiner Zunft, der ebenso im Rock und Pop zuhause ist wie in Weltmusik und Jazz. Entdeckt wurde der in Paris aufgewachsene und klassisch ausgebildete Perkussionist, der zudem auch am Klavier sowie als Komponist und Sänger zu überzeugen versteht, Mitte der 1980er Jahre von PETER GABRIEL. Seitdem ist der Rhythmusvirtuose, der seinen Einstand auf dem Erfolgsalbum 'So' (1986) gab, ständiges Mitglied in der Live- und Studioband des früheren GENESIS-Masterminds. Darüber hinaus ist der Drummer, der über eine unverwechselbare, gleichsam elegante wie dynamisch-druckvolle Spielweise verfügt, auf unzähligen Studioeinspielungen von Weltstars wie JONI MITCHELL, TORI AMOS, JOAN ARMATRADING, TRACY CHAPMAN, STING, JEFF BECK, SIMPLE MINDS, TEARS FOR FEARS, AL DI MEOLA, JAN GARBAREK, JOE SATRIANI, YOUSSOU N'DOUR oder MANU DIBANGO zu hören. Seit Anfang der neunziger Jahre erschienen dann in unregelmäßigen Abständen bislang sieben Soloalben, auf den sich das vielbeschäftigte Multitalent - stets unterstützt von hochkarätigen Begleitern und von begeisterten Kritiken (Preis der deutschen Schallplattenkritik 2006) begleitet - höchst erfolgreich seinen Soloambitionen widmete. Mit 'Unstatic' seinem nun vorliegenden neusten Longplayer, stellt der Groove-Spezialist auf den elf Kompositionen erneut seine formidablen Qualitäten als Songschreiber unter Beweis. Unüberhörbar im zeitgenössischen Jazz verortet und mit Anleihen aus Funk und Latin raffiniert verfeinert, faszinieren MANU KATCHÉ und seine Begleiter JIM WATSON (Piano, Keyboards), LUCA AQUINO (Trompete), NILS LANDGREN (Posaune), TORE BRUNBERG (Saxofon) sowie ELLEN ANDREA WANG (Kontrabass) mit vital-intensivem Kollektivspiel ebenso wie mit inspirierten Soloexkursen, welche dabei den nonchalant gesetzten, vielschichtigen Groove-Fährten ihres Bandleaders folgen. Alles korrespondiert mit allem auf 'Unstatic'. Mal extrem kraftvoll, dann wieder voller gefühlvoller Zurückhaltung, stets gibt KATCHÉ in jeglicher Hinsicht Strukturen und Impulse vor, die von seinem Ensemble aufgegriffen und kongenial weitergeführt werden.

„Grooven kann er, sein Punch ist mächtig, der Sound rockig trocken und präsent gemixt.“ (stereoplay)

„Auch für dieses neue Album gilt, Manu Katché ist der Architekt der Stücke, der ihnen mit der Struktur die Seele gibt und sie mithilfe der Vielfalt an Farben seiner Solisten wie Ellen Andrea Wang am Bass, Jim Watson, Klavier und Gästen wie Nils Landgren, Posaune zum Klingen bringt; im Dialog und sogar mit Humor.“ (mdr.de)

Manu Katché, Schlagzeug
Luca Aquino, Trompete
Tore Brunborg, Saxophon
Ellen Andrea Wang, Kontrabass, Gesang
Jim Watson, Klavier, Keyboards
Raul Midón, Gitarre
Richard Bona, Bass
Additional musicians:
Nils Langren, Posaune (on tracks: 1, 2, 5, 7, 11)
Abraham Rodriguez Mansfarroll, Percussion (on track 1)
Inor Esteban Solotongo Zapata, Percussion (on track 1)
Joel Hierrezuelo Balart, Percussion (on tracks 1)

Recorded 2015 at Studios Ferber, Paris, France
Recorded and mixed by Toby Gendron
Mixed at Gypsy Studio, Montréal, Canada
Mastered a

'Man kann sich nicht satt hören an diesem wundervollen Wechselspiel zwischen kompositorisch-improvisatorischen Aktionen und spontanen Reaktionen... Es scheint als vereine Manu Katché in seinem Spiel die besten Essenzen aus klassischer europäischer Musik, vitalem amerikanischem Jazz und selbstvergessener Spielfreude des afrikanischen Kontinents.“ (Wolfgang Sandner, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Ohne die ungeheuer einfühlsamen, stets groovenden Schlagzeugkünste Manu Katchés wäre die Popwelt (und nicht nur die) deutlich ärmer. Der in Paris geborene Schlagzeuger trat zwar schon Ende der 1970er Jahre mit der damals in Paris lebenden brasilianischen Pianistin und Sängerin Tânia Maria und dem Jazzpianisten Bobby Few auf, ins Scheinwerferlicht der Weltöffentlichkeit geriet er aber erst 1986, als er auf Peter Gabriels Album 'So' zu hören war. Seitdem hat Katché mit zahllosen Größen der französischen und internationalen Musikwelt zusammengespielt: Sting, Joni Mitchell, Dire Straits, Simple Minds, Tears For Fears, Joe Satriani, Tracy Chapman, Joan Armatrading, Al DiMeola, Jeff Beck, Tori Amos, Youssou N'Dour, Manu Dibango, Gloria Estefan, Noa, Kassav, Stephan Eicher, Nigel Kennedy und und und... Schon dieser extrem gekürzte Auszug aus der Liste der Künstler, die Katché in und seit Mitte der 80er Jahre begleitete, zeigt zum einen seine geradezu universelle Vielfältigkeit als Drummer, zum anderen aber auch, dass er bei der Auswahl der Musiker, mit denen er zusammenarbeitet, selber einen ausgesprochen hohen Qualitätsstandard hat.

Besonders intensiv war in all diesen Jahren nicht nur Katchés Kooperation mit den Popstars Peter Gabriel, Sting und Joni Mitchell, sondern auch jene mit dem norwegischen Jazzsaxophonisten Jan Garbarek. Zusammengebracht hatte sie der ECM-Produzent Manfred Eicher, unter dessen Regie die beiden auch das erste Mal zusammenarbeiteten, als Garbarek 1990 für ECM die beiden Alben 'Ragas And Sagas' und 'I Took Up The Runes' aufnahm. In den folgenden zwanzig Jahren kreuzten sich die Wege des Franzosen und des Norwegers immer wieder. Zuletzt bei den Aufnahmen für Garbareks erstes Live-Album 'Dresden', das 2009 auf ECM erschien.

Emmanuel 'Manu' Katché wurde 1958 in St. Maur des Fossés bei Paris als Sohn von Einwanderern von der Elfenbeinküste geboren. Bevor er als Siebenjähriger sein erstes Instrument erlernte, 'genoss' er auf Wunsch seiner Mutter zwei Jahre lang Ballettunterricht. Da sich der scheue Junge unter lauter Mädchen aber nicht so recht wohl fühlte, gab er den 'Spitzentanz' nach zwei 'endlosen' Jahren wieder auf und begann stattdessen Klavierunterricht zu nehmen. Zum Schlagzeugspielen ermunterte ihn, als er dreizehn Jahre alt war, sein Großvater, der ihm die ersten Drumsticks noch selber geschnitzt haben soll. Keine zwei Jahre später besuchte Manu eine Musikschule, um dort in den nächsten vier Jahren fundierten klassischen Schlagzeug- und Perkussionsunterricht zu erhalten. Im Anschluss daran wurde ihm ein Stipendium für das Conservatoire National Supérieure de Musique de Paris angeboten, das Katché aber ausschlug, um - beeinflusst durch Platten von Miles Davis und ECM-Künstlern wie Garbarek, Keith Jarrett und John Abercrombie - seine Karriere als Jazzschlagzeuger zu beginnen. Seinen Schlagzeug-Stil bezeichnete Katché selbst einmal als ein 'Amalgam aus afrikanischen Rhythmuskonzepten und klassischem Schlagzeugspiel, illuminiert durch die ad hoc entstehende Interaktion des Jazz'.

1992 nahm Manu Katché sein erstes und lange Zeit einziges Soloalbum 'It's About Time' auf, an dem als Gaststar Peter Gabriel mitwirkte. Dann widmete er sich erst einmal vierzehn Jahre lang ausschließlich seiner ausgefüllten Tätigkeit als Begleiter anderer Künstler und Filmkomponist. Bis Manfred Eicher ihn schließlich bat, ein Soloalbum für ECM einzuspielen: Und so ging Katché 2005 mit Garbarek, Tomasz Stanko, Marcin Wasilewski und Slawomir Kurkiewicz ins Studio, um sein ECM-Solodebüt 'Neighbourhood' aufzunehmen, für das er sowohl einen Jazz Award als auch den Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik erhielt. Zwei Jahre danach folgte mit 'Playground' der zweite Streich, bei dem statt Garbarek und Stanko diesmal deren junge norwegische Kollegen Trygve Seim und Mathias Eick zu hören waren. Als Gast war außerdem der New Yorker Gitarrist David Torn mit von der Partie. 2010 geht Manu Katché mit 'Third Round' und einer völlig neuen Band bei ECM in die dritte Runde: Diesmal unterstützt von dem norwegischen Saxophonisten Tore Brunborg, dem britischen Pianisten Jason Rebello, Super-Bassist Pino Palladino (der 1992 übrigens auch auf Katchés erstem Album mitgespielt hatte) und den Gästen Jacob Young (Gitarre) und Kami Lyle (Vocals/Trompete). (Quelle: Universal Music).

Dieses Album enthält kein Booklet

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