I Will Be Right There Ida Sand
Coming soon!
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- 1 Salt & Sugar 04:00
- 2 Gotta Keep Moving 04:07
- 3 I Will Be Right There 04:28
- 4 The Villain in Your Story 05:43
- 5 Original Sin 04:34
- 6 I Don't Know How to Love You Anymore 03:53
- 7 Teardrop 05:30
- 8 Grumpy Old Man 03:43
- 9 If You Go Away 03:59
- 10 I Will Be Right There (Acoustic Version) 04:31
Info zu I Will Be Right There
Komplett uneitel, nahbar und ohne jede Affektiertheit – und dennoch mit dem Glanz einer Diva im positivsten Sinne: Die schwedische Sängerin, Pianistin und Songwriterin Ida Sand hat sich in den vergangenen 20 Jahren seit ihrem ACT-Debüt „Meet Me Around Midnight“ ohne jedes Aufhebens um ihre Person und mit vollem Fokus auf die Musik zu einer der beliebtesten Künstlerinnen des europäischen Soul-Jazz entwickelt. Ob ganz bei sich, mit Stimme und Piano, oder auf den größten Bühnen an der Seite von Nils Landgren oder der SWR Big Band – es sind Ida Sands Wärme und Echtheit, die ihr Publikum berühren. Und natürlich ihre rauchig-sonore Stimme, die man beim ersten Ton wiedererkennt.
Diese Eigenschaften, das Echte, Seelenvolle, sind es auch, die die Musik auf Ida Sands neuem Album „I Will Be Right There“ so anziehend machen. Beim Hören fühlt es sich tatsächlich so an, wie der Titel es andeutet: als sänge Ida Sand in diesem Moment nur für einen selbst. „Die Songs auf dem Album sind das Ergebnis meiner persönlichen Innenschau und Auseinandersetzung mit den Beziehungen in meinem Leben und der Frage, was ein gesundes Miteinander ausmacht“, sagt Ida Sand. „Ich wollte in Worte fassen, wie wichtig mir Verantwortungsbewusstsein und bewusstes Handeln in Beziehungen sind und dass wir manchmal unsere Kommunikation und unser Gespür im Umgang mit anderen Menschen schärfen müssen.“
Die musikalischen Zutaten des Albums bewegen sich zwischen Soul, Rhythm ’n’ Blues, Folk und Americana. Auch wenn sich Ida Sand oft im Jazz-Umfeld bewegt, kommen die Stücke ohne lange Soli und Improvisationen aus. Es sind vielmehr die kleinen, spontanen Verzierungen und Variationen, der subtile Swing vieler Grooves und die harmonische Tiefe der Stücke, die dezent in Richtung Jazz weisen. Neben sieben Eigenkompositionen Ida Sands – darunter das Titelstück in zwei Versionen – mit einer Bandbreite von anrührenden Balladen bis zu feurigen Groove-Nummern finden sich auch zwei Interpretationen großer Songs auf dem Album: das dunkel schimmernde „Teardrop“ von Massive Attack und die englische Fassung des Jacques-Brel-Klassikers „Ne me quitte pas“.
Was alle Stücke des Albums verbindet, sind die musikalische Persönlichkeit Ida Sands – und die Virtuosität ihrer Mitmusiker. Diese zeigt sich jedoch nicht in instrumentalen Exzessen, sondern im genauen Gegenteil: in überragender rhythmischer Leichtigkeit und enormer Geschmackssicherheit in Sachen Dynamik, Sound und Phrasierung. Die Musik des Albums entstand im Studio praktisch live aufgenommen, oft in nur ein oder zwei Takes und ohne nennenswerte Overdubs – schlicht, weil es kaum etwas zu korrigieren oder hinzuzufügen gab. Das hat einen guten Grund: Die Kernband, bestehend aus Gitarrist – und Ida Sands Ehemann – Ola Gustafsson, Schlagzeuger Per Lindvall und Organist Jesper Nordenström, zählt zur Crème der international renommierten schwedischen Studiomusiker; Bassist Dan Berglund bildet schon das musikalische Fundament von e.s.t. Esbjörn Svensson Trio und fungiert auch bei Ida Sand, diesmal am E-Bass, als verbindendes, erdendes Element.
Ida Sand, so viel ist klar, ist ein „People Person“, ein Familienmensch – sowohl im Privaten als auch im Musikalischen. Es geht ihr nicht um Ego oder Profilierung, sondern darum, gemeinsam etwas zu schaffen, das das Leben anderer Menschen bereichert. Oder, wie sie selbst sagt: „Menschen, die andere Menschen brauchen, sind die glücklichsten der Welt“, sang Barbra Streisand so wunderschön – und ich könnte ihr nicht mehr zustimmen.“
Ida Sand, Gesang, Wurlitzer, Klavier
Ola Gustafsson, Gitarren, Banjo, Pedal-Steel-Gitarre
Jesper Nordenström, Hammond-Orgel, Synthesizer
Per Lindvall, Schlagzeug, Perkussion
Dan Berglund, E-Bass und Kontrabass
Pablo Cepeda, Perkussion
Ida Sand
wurde 1977 in Stockholm in eine äußerst musikalische Familie hineingeboren, deren Wurzeln in Piteå, einer Stadt weit im Norden Schwedens, liegen. Idas Vater war ein bekannter Opernsänger, der 30 Jahre lang an der Stockholmer Oper engagiert war. Ihre Mutter ist eine noch immer aktive Kirchenmusikerin. Beide waren eine wichtige Quelle der Inspiration für die junge Ida.
Im Alter von 8 Jahren begann Ida mit dem Cellospiel, aber das Instrument hinterließ keinen nachhaltigen Eindruck. Stattdessen verbrachte sie mehr und mehr Zeit singend am Klavier und probierte stundenlang an den Tasten herum. Von ihrer Mutter ließ sie sich nichts zeigen, sie wollte sich alles alleine beibringen – und das tat sie auch.
Mit 16 ging sie aufs Stockholmer Musikgymnasium, und zwei Jahre später dann an die Musikhochschule von Göteborg, wo sie sofort in die lebendige Jazzszene der Stadt eintauchte. So faszinierend der Jazz auch für sie war, ihre musikalischen Einflüsse waren und blieben Stevie Wonder, Donny Hathaway und Aretha Franklin. Nach ihrem Abschluss im Jahr 2000 begann sie sofort in Nachtclubs, Pianobars und Soulclubs aufzutreten. Stets aktiv, stets wissbegierig und offen für Neues.
Seit Beginn ihrer Karriere als freischaffende Sängerin und Keyboarderin hat Ida mit der crème de la crème der schwedischen Musikszene gearbeitet: Christian Waltz, Stephen Simmonds, Carola, Lisa Nilsson, Eric Gadd, Bo Kaspers, Jerry Wiliams, Uno Svenningsson, Jennifer Brown und Nils Landgren, um nur einige zu nennen.
Im Frühjahr 2007 wurde Idas Debütalbum „Meet Me Around Midnight“ (ACT 9716-2) veröffentlicht und überzeugte sowohl Kritiker als auch Musikfreunde in aller Welt. „Ida Sand singt mit Power und Gefühl – die beste weiße weibliche Soulstimme seit langem!“ urteilte das Jazz Podium.
2009 erschien Idas zweites Album „True Love“ (ACT 9481-2), nachdem sie in der Zwischenzeit Mutter einer kleinen Tochter geworden ist. Produziert wurde True Love von ihrem Mann, dem Gitarristen Ola Gustafsson. Fünf Eigenkompositionen, umrahmt von Coverversionen unterschiedlichster Herkunft – eine ganz persönliche Liebeserklärung an ihre Familie, an die Musik und an die Welt.
Mit dem im September 2011 erscheinenden dritten Album „The Gospel Truth“ (ACT 9725-2) erfüllt sich Ida Sand einen lange gehegten Traum: Ihre drei großen musikalischen Einflüsse, Jazz, Gospel und Soul, mit ihrer ganz eigenen Handschrift zu verbinden. Produziert wurde das Album von Nils Landgren, der auch als musikalischer Gast beteiligt ist – ebenso wie Gitarrist Raul Midón, Sängerin Rigmor Gustafsson Saxofonist Magnus Lindgren und Gitarrist und Ida Sand’s Ehemann Ola Gustafsson.
Booklet für I Will Be Right There
