Frisson Noir Tarja

Album Info

Album Veröffentlichung:
2026

HRA-Veröffentlichung:
12.06.2026

Label: earMUSIC

Genre: Rock

Subgenre: Metal

Interpret: Tarja

Das Album enthält Albumcover

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  • 1 Intro 00:45
  • 2 Frisson Noir 06:35
  • 3 The Eternal Return 04:51
  • 4 Leap of Faith 06:53
  • 5 At Sea 10:22
  • 6 Blaze Forever 06:31
  • 7 The Trace Outlives 05:00
  • 8 Tango 04:46
  • 9 Anemoia 05:18
  • 10 I Don't Care 05:26
  • 11 Against the Odds 06:27
  • 12 Outro 01:05
  • Total Runtime 01:03:59

Info zu Frisson Noir

Seit fast zwei Jahrzehnten bewegt sich Tarja als Solokünstlerin souverän zwischen Symphonic Metal, klassischer Musik, theatralischem Rock und cineastischen Experimenten. Doch auf „Frisson Noir“ kehrt sie zu dem Sound zurück, der sie einst zu einer der markantesten Stimmen des Metal machte – nur dass er diesmal noch mehr Wucht entfaltet. Von Tarja selbst als „das härteste Album“ ihrer Karriere beschrieben, fühlt sich das Album weniger wie eine Rückkehr an, sondern eher wie eine Bekräftigung dessen, wo sie hingehört.

Schon der Titel selbst deutet auf den emotionalen Kern des Albums hin. „Frisson“ bezieht sich auf jene körperliche Reaktion, die Musik auslösen kann – den Schauer, der einen überkommt, wenn Klang zu etwas Tieferem und Viszeralem wird. Tarja baut das Album um diese Idee herum auf und verbindet gewaltige Orchestrierung, dramatische Klavierpassagen und kantigen Metal zu etwas, das zugleich elegant und gnadenlos ist.

Es erscheint zudem nach einer der längsten Pausen zwischen Tarjas Metal-Alben. Seit „In The Raw“ aus dem Jahr 2019 hat sie sich mit Weihnachtsmusik, Orchesteraufführungen, immersiven Live-Aufnahmen und den elektronischen Klangwelten ihres Kollaborationsprojekts „Outlanders“ beschäftigt. Diese Umwege lassen „Frisson Noir“ umso stärker wirken, da es darin kein Zögern gibt. Das Album klingt vollkommen auf Kraft, Drama und Größe ausgerichtet.

Über zehn Tracks hinweg balanciert Tarja Erhabenheit mit Aggression aus. „At Sea“, das die Zehn-Minuten-Marke überschreitet, bewegt sich in progressives und cineastisches Terrain, während „I Don’t Care“ sie an der Seite von Dani Filth ins Chaos stürzt. „Leap of Faith“ vereint sie wieder mit ihrem ehemaligen Nightwish-Bandkollegen Marko Hietala und setzt damit eine kreative Partnerschaft fort, die in den letzten Jahren wieder an Fahrt gewonnen hat. An anderer Stelle verleiht Apocalyptica „Tango“ ihre unverkennbare Intensität, und Chad Smith treibt „Against the Odds“ mit muskulöser Kraft voran.

Abgemischt von Neal Avron, zu dessen Referenzen Linkin Park, Disturbed und Skillet gehören, hat „Frisson Noir“ moderne Durchschlagskraft, ohne Tarjas theatralische Instinkte zu verwässern. Die Gitarren klingen härter, die Orchestrierung wirkt düsterer, und ihre Stimme bleibt durchweg der Dreh- und Angelpunkt, der von opernhafter Eleganz zu voller Intensität wechselt, ohne die Kontrolle zu verlieren.

Vor allem klingt „Frisson Noir“ wie eine Künstlerin, die ihren Instinkten vertraut, nachdem sie sich jahrelang geweigert hat, in einer einzigen Schublade zu bleiben. Tarja hat einen Großteil ihrer Solokarriere damit verbracht, zu beweisen, wie viele verschiedene musikalische Welten sie bewohnen kann. Dieses Mal steht sie fest im Metal und lässt ihn gewaltig klingen.

Tarja hat ein Album geschaffen, das beweist, dass Musik den menschlichen Schöpfern gehört.

Tarja, Gesang, Klavier
Marko Hietala, Gesang (Track 3), Bass (Track 3)
Julián Bedmar, Akustikgitarre (Track 8)
Dani Filth, Gesang (Track 9)
Chad Smith, Schlagzeug (Track 10)
Alex Menichini, Schlagzeug
Julián Barrett, Gitarren
Doug Wimbish, Bass
Bart Hendrickson, Keyboards
Alex Scholpp, Gitarren
Fernando Scarcella, Schlagzeug
Guillermo de Medio, Keyboards
Jim Dooley, Keyboards
Peter Barrett, Bass
Kevin Chown, Bass
Roland Boeffgen, Gitarren
Budapest Art Choir
Panna Pejtsik, Chorleiterin
Budapest Art Orchestra
Gyorgy Gulyas Nagy, Dirigent




Tarja Turunen
Tarja Soile Susanna Turunen Cabuli wurde am 17. August 1977 in Kitee, Finnland, geboren. Außerhalb ihrer Heimat auch nur als Tarja bekannt, ist eine klassisch ausgebildete Sängerin. Sie war von 1996 bis 2005 Sängerin der finnischen Symphonic-Metal-Band Nightwish und widmet sich nun unter dem Künstlernamen Tarja ihrer Solokarriere. Sie singt in der Stimmlage Sopran und ihre Stimme hat einen Umfang von drei Oktaven.

Dieses Album enthält kein Booklet

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