Album Info
Album Veröffentlichung:
2026
HRA-Veröffentlichung:
02.10.2026
Label: JazzJazz
Genre: Jazz
Subgenre: Modern Jazz
Interpret: Caris Hermes & WDR Big Band
Komponist: Caris Hermes (1991)
Das Album enthält Albumcover
- 1 Delighted 07:31
- 2 Twelve For J. 05:57
- 3 Blues No. 1 06:53
- 4 Abeyance 05:12
- 5 A Special Living Soul 08:18
- 6 Caris Bounce 05:06
- 7 Wyan 07:33
- 8 Extraordinary People (Live) 05:22
Info zu Rise
JazzJazz veröffentlicht ein Album von großer klanglicher Eleganz, rhythmischer Energie und bemerkenswerter persönlicher Handschrift. Die Kontrabassistin Caris Hermes (WDR Jazzpreis 2024) und die WDR Big Band präsentieren 'Rise'.
Im Herbst 2022 veröffentlichte Caris Hermes ihr selbstbetiteltes erstes Album - ein eindrucksvolles Debüt, reich an Stimmungen, feinen Nuancen und melodischen Capricen. Ihr Trio mit Billy Test (Klavier) und Niklas Walter (Schlagzeug), ergänzt durch Gäste wie Martin Sasse, Andy Haderer und Paul Heller, präsentierte die Bassistin zugleich als virtuose Solistin, souveräne Teamplayerin und eigenständige Komponistin. Für ihr Debütalbum erhielt Caris Hermes viel Lob - und wurde 2024 mit dem renommierten WDR Jazzpreis ausgezeichnet. Die Jury würdigte insbesondere ihre stilistische Unvoreingenommenheit, ihre rhythmische Beweglichkeit sowie ihre Freude am Zusammenspiel". Nun folgt das nächste Kapitel: Bereits vor der offiziellen Preisverleihung am 14. März 2024 im Bonner Pantheon und der anschließenden Tour gingen Caris Hermes und die WDR Big Band ins Studio 4 des Westdeutschen Rundfunks in Köln. Das Ergebnis: das Big-Band-Album "Rise". "Dass ich die Tiefe meiner Bassposition nun in eine Big Band einfügen kann, ist eine sehr coole Kombination", sagt Caris Hermes. Zwar hatte sie bereits zuvor mit der WDR Big Band gespielt, doch diesmal war die Konstellation eine besondere. Gleich fünf ihrer Eigenkompositionen, die bereits auf ihrem Debütalbum zu hören waren, wurden von Steffen Schorn für das große Ensemble arrangiert - darunter mit "Abeyance" und "Twelve for J." zwei ihrer eindringlichsten Balladen.
Mit "Extraordinary People" kommt ein sechstes Stück hinzu, live aufgenommen in einem Arrangement der Posaunistin Carla Köllner. "Rise" ist in weiten Teilen das Gemeinschaftswerk von Caris Hermes und Steffen Schorn, der ihre Kompositionen in fein differenzierte orchestrale Klangwelten überführt."
Caris Hermes, Kontrabass
WDR Big Band
Caris Hermes
Seit nunmehr 15 Jahren entfacht die Bassistin Caris Hermes ihre leuchtende Klangwelt voller Bezüge, Verästelungen und sensibler Stimmungslagen. Alles scheint für sie möglich im Spannungsfeld von Swing, Groove, Straight Ahead und subtilem Modern Jazz.
„Ich fühle mich im Modern Jazz und im Straight Ahead besonders zu Hause – und auch am wohlsten. Das ist einfach die Musik, für die mein Herz schlägt.“
Längst schon hat sich Caris Herms als hochgeschätzte, virtuose Sidewoman etabliert, die mit ihrer rhythmischen und melodischen Vielfalt Mitspieler*innen wie auch das Publikum beeindruckt. Tatsächlich hat ihr Kontrabass seine ganz eigene Stimme: Ob einfühlsam singend oder summend, ob seelenvoll groovend oder ausgelassen walkend, mit delikater Raffinesse zelebriert Caris Hermes die immense Spannweite ihres Instruments. Ihre Fähigkeit, komplexe musikalische Visionen wechselnder Bandleader zu transformieren, macht sie in Deutschland zur bevorzugten Wahl in ihrer Kategorie.
„Die Liebe zum Kontrabass habe ich tatsächlich durch John Goldsby entdeckt. Ich habe bei ihm das Jugendstudium Kontrabass absolviert, und er ist der Grund dafür, dass ich das jetzt alles überhaupt mache.“
Caris Hermes studierte an der Folkwang Universität der Künste in Essen. Dort absolvierte sie von 2008 bis 2011 das Jungstudium Kontrabass bei John Goldsby (WDR Big Band).
„Für das Jungstudium, für das mir meine Schule freigegeben hat, bin ich von Lippstadt nach Essen-Werden gefahren, das sind mit dem Zug anderthalb Stunden. In jenen Jahren war John eine zweite Vaterfigur, er hat mir unendlich viel positiven Input gegeben. Natürlich hat er auch kritisiert, seine Kritik aber immer positiv verpackt, sodass ich nach jeder Stunde glücklich aus dem Unterricht herauskam. Beim Musik Lehren ist man nah an einer Person dran, das ist etwas sehr Persönliches, und dabei kritikfähig zu bleiben, ist gar keine einfache Aufgabe. Das aber hat John geschafft, sodass ich immer hochmotiviert war.“
„Wir sind in dieser Zeit nahezu die ganze Jazzgeschichte durchgegangen. John hat darüber drei Lehrbücher geschrieben, entsprechend haben wir viel mit Notenmaterial gearbeitet. Paul Chambers, Ron Carter, Ray Brown, all die wichtigen Bassisten dieser Welt sind wir durchgegangen, wobei wir stets nah am Straight Ahead waren, das ist Johns angestammtes Feld.“
Dieses Album enthält kein Booklet
