Album Info

Album Veröffentlichung:
2020

HRA-Veröffentlichung:
31.01.2020

Label: Yellowbird Records

Genre: Jazz

Subgenre: Big Band

Das Album enthält Albumcover

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Formate & Preise

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FLAC 96 $ 16,70
  • 1Bigband Intro Joint01:57
  • 2Matight Intro03:48
  • 3Nice Green Bo07:48
  • 4Eight Cylinder06:47
  • 5Gospel Song07:12
  • 6Home Cookin'08:41
  • 7Return the Source06:18
  • 8Dump the Goose.06:16
  • 9Sad Belt06:40
  • 10Mr. Scales05:12
  • 11Outro Blow03:01
  • 12Bolero04:06
  • Total Runtime01:07:46

Info zu Eight Cylynder Big Band

Wo die Ära der Jazz-Orchester in den Vierzigerjahren endete, da setzen heute erfreulich viele junge Bigbands neu an. Auch der Pianist, Keyboarder und Organist Matthias Bublath setzt seine musikalischen Leidenschaften jetzt im großen Maßstab um. Und da er es nun mal bullig mag, trägt sein Jazz Orchestra auch den passenden Namen: Eight Cylinder Bigband. Was diesem musikalischen Motor ungewöhnlich viel Hubraum, Drehmoment und Durchzugskraft verschafft, ist der Umstand, dass Bublath dieses Projekt nicht nur für die Bigband, sondern auch noch auf die Hammond Orgel zugeschnitten hat: die größte Besetzung im Jazz trifft auf das Instrument, das selbst schon fast ein eigenes Orchester ist.

Anders als frühere Hammond-Größen, die sich den Traum von der Bigband erfüllten, hat Bublath alle Stücke und Arrangements selbst geschrieben. Und die Bandbreite reicht dabei von Blues und Gospel über Soul und Funk bis zu Afrokaribischem und Latin – Hauptsache, es groovt. Ausdruck einer raren Vielseitigkeit, die sich der 41-Jährige mit einer ebenso seltenen Mischung aus Talent, Fleiß und Hingabe an die Musik angeeignet hat. Und mit einem Werdegang, der die Herausforderung nie gescheut hat, was auch Wettbewerbssiege beim „Montreux Solo Piano Competition” oder beim „Charlie Palmieri Latin Jazz Piano Competition“ belegen. Nach dem Studium am Linzer Bruckner-Konservatorium, am legendären Berklee College of Music in Boston und schließlich an der Manhattan School of Music lebte und arbeitete Bublath gut acht Jahre lang in New York, dem immer noch härtesten, aber auch lehrreichsten Pflaster der Welt für Musiker. Er spielte mit Stars wie Lionel Loueke, Zach Danziger, Tim Lefebvre oder Obed Calvaire, und legte die ersten eigenen Alben vor, bevor er ins heimatliche München zurückkehrte. Um auch hier schnell einer der umtriebigen Aktivposten der Szene zu werden - als Keyboard-Motor von Soul-, Blues- und Folkgrößen wie Max Merseny, San2 oder Claudia Koreck, bei Pop- Größen wie Sarah Connor, in Bühnenprojekten wie „Charlie and his Orchestra“ oder den Multimedia-Shows „Amazonas meets Jazz“ und „Oceans“ mit seinem Vater, dem Wissenschaftsjournalisten Joachim Bublath, vor allem aber mit vielen eigenen, auf inzwischen acht Alben dokumentierten eigenen Projekten.

Sein nicht nur zahlenmäßig größtes ist nun die „Eight Cylinder Bigband“, ein lange gehegter, mit dem Förderpreis der Initiative Musik für das Jahr 2019 ausgezeichneter Herzenswunsch, auf den er schon seit einigen Jahren hinarbeitet. Die Band ist dementsprechend handverlesen: Kernstück ist die dafür seit zwei Jahren untrennbar zusammengeschmiegte Rhythmusgruppe an Bublaths Seite, mit Patrick Scales am Bass, Christian Lettner am Schlagzeug (beide unter anderem langjährige Rhythmus-Garanten bei Klaus Doldingers Passport) und Ferdinand Kirner, dem aktuell vielleicht gefragtesten Gitarristen Deutschlands.

Und auch die in akkurater Bigband-Stärke besetzten Bläser- Sections sind mit den besten Bigband-Solisten der süddeutschen Szene bestückt: An den Trompeten sorgen Nemanja Jovanivic, Florian Jechlinger, Andreas Unterrainer und Reinhard Greiner für mächtigen High- Notes-Schalldruck und messerscharfe Licks; Jürgen Neudert, Jakob Grimm, Erwin Gregg und Hans Heiner Bettinger bilden einen Posaunen-Satz, der auch einen J.J. Johnson (als Erfinder des Posaunenquartetts im Jazz) glücklich gemacht hätte; und auch der sogar fünfköpfige Saxofon-Satz mit Moritz Stahl, Ulrich Wangenheim, Florian Riedl, Axel Kühn und Gregor Bürger ist nicht nur mit allen musikalischen Wassern (vom Hi-Fly Orchestra über die Earforce- und Jazzrausch- bis zu diversen anderen Bigbands) gewaschen, sondern machen bei Bedarf auch an Klarinetten und Flöten eine überragende Figur. Als „special guest“ ist der inzwischen in den USA zum „rising star“ aufgestiegene Trompeter Takuya Kuroda mit von der Partie, ein enger Weggefährte Bublaths, seit sich die beiden einst auf einer Jam Session in Harlem kennenlernten.

Ein Füllhorn der Extraklasse, das Bublath auch braucht für seine vor Tempo-, Rhythmus- und Harmonik- Wechseln und -Höchstschwierigkeiten strotzenden Stücke. Nie gibt sich Bublath mit dem Einfachen oder Bewährten zufrieden: Sein „Gospel Song“ etwa enthält alle Qualitäten der religiösen black music, aber auch unerwartete spitze Bläsereinwürfe und eine tänzerische Walzerlinie. Sein „Return To The Source“, einer der Ausflüge in den ebenso geliebten Latin-Kosmos, beginnt mit dem klassischen Clave-Rhythmus, um in ein mitreißendes Frage- und Antwortspiel der Bläsersätze zu münden. Vom Hochdruck-Funk mit verschmitzten James-Brown-Zitaten („Dump The Goose“ zum Beispiel) geht es über die Balladen wie „Sad Belt“ bis zum an einen schwarzen Gottesdienst erinnernden rasenden Finale.

So gibt diese „Eight Cylinder Bigband“ Gas wie wenige andere, nutzt wirklich alle verfügbaren Gänge und meistert jede noch so verwegene Kurve. Eine Tour de Force, bei der jeder gerne mitfährt.

Ulrich Wangenheim, Alto Saxophone
Florian Riedl, Alto Saxophone
Axel Kühn, Tenor Saxophone
Moritz Stahl, Tenor Saxophone
Gregor Bürger, Baritone Saxophone
Nemanja Jovanovic, Trumpet
Florian Jechlinger, Trumpet
Reinhard Greiner, Trumpet
Andi Unterrainer, Trumpet
Jürgen Neudert, Trombone
Erwin Gregg, Trombone
Hans Heiner Bettinger, Trombone
Jakob Grimm, Bass Trombone
Ferdinand Kirner, Guitar
Matthias Bublath, Hammond B3
Patrick Scales, Bass
Christian Lettner, Drums
Special Guest:
Takuya Kuroda, Trumpet




Matthias Bublath
ist Pianist, Organist und Komponist. Er trat weltweit auf verschiedenen Festivals und Veranstaltungen auf wie beispielsweise dem Montreux Jazz Festival, Kora Awards (Johannesburg ,Südafrika), dem Kennedy Center Of The Performing Arts ( Washington, USA) und tourte durch ganz Japan. Er lebte unter anderem über sieben Jahre als freischaffender Musiker in New York City und etablierte sich als einer der vielseitigsten Keyboarder der Stadt: Er tritt mit unterschiedlichsten Projekten auf, die von Jazz, Blues, Funk und Gospel bis hin zu lateinamerikanischen Rhytmen reichen. Neben dem Klavier und Keyboard ist Matthias ein Spezialist an der Hammond B3 Orgel, und arbeitet mit einem Orgeltrio sowie verschiedenen anderen Orgelprojekten.

Er veröffentlichte bisher acht CD’s unter eigenem Namen und präsentiert ein vielfältiges und immer groovendes Programm.

Matthias Bublath teilte die Bühne mit Jazzgrößen wie der Funklegende Mike Clark, dem Tower Of Power Saxophonisten Lenny Picket oder dem kubanischen Percussionisten Candido Camero.

Der Pianist, Keyboarder und Organist Matthias Bublath gibt mit seiner handverlesenen, motorstarken Bigband Gas und lebt seine musikalischen Vorlieben für Jazz, Latin, Funk, Blues, Soul und Gospel in einer explosiven Mixtur aus.

Seit der Pianist, Keyboarder und Organist Matthias Bublath nach neun aufregenden wie lehrreichen New Yorker Jahren wieder nach München zurück kehrte, mischt er die Szene mit verschiedenen eigenen Bands auf, präsentiert sich in Solo-Programmen, Trio- oder Quintett-Konstellationen. Sein neuestes Projekt ist die handverlesene, motorstarke „Eight Cylinder Bigband“, mit der er mächtig Gas gibt und seine musikalischen Vorlieben in einer explosiven Mixtur auslebt. Seine Eigenkompositionen und Arrangements bedienen sich bei Jazz, Latin, Funk, Blues, Soul und Gospel. Besonders wirkungsvoll setzt der vielseitige Tastenmann die Hammond B3-Orgel ein – ein charakterstarkes Instrument, auf das sich Matthias Bublath zunehmend spezialisiert hat. Für das Jahr 2019 hat die Eight Cylinder Bigband den Förderpreis der Initiative Musik gewonnen, und ihr Debutalbum wird diesen Herbst bei Enja Records erscheinen.



Dieses Album enthält kein Booklet

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