George in Our Minds (Live) Tony Lakatos

Album Info

Album Veröffentlichung:
2026

HRA-Veröffentlichung:
28.08.2026

Label: SKIP Records

Genre: Jazz

Subgenre: Contemporary Jazz

Interpret: Tony Lakatos

Das Album enthält Albumcover

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  • 1 Doctor, Lawyer, Indian Chief (Live) 06:37
  • 2 I Get Along Without You Very Well (Live) 07:50
  • 3 Georgia on My Mind (Live) 08:50
  • 4 Played Twice (Live) 08:05
  • 5 The Nearness of You (Live) 08:18
  • 6 Double Reality (Live) 08:08
  • 7 Stardust (Live) 07:20
  • 8 Vintage (Live) 10:02
  • Total Runtime 01:05:10

Info zu George in Our Minds (Live)

Tony Lakatos gilt seit fast einem halben Jahrhundert als profunde, originelle und umtriebige Stimme der Jazzszene. Für SKIP Records nahm der Frankfurter dabei neben zahllosen Aufnahmen als Sideman auch bislang insgesamt sieben Alben unter eigenem Namen auf, die sich einerseits mit seinen Wurzeln („Gypsy Colours“ und „Gypsy Tenors“), aber auch in besonderem Maße mit seinen großen amerikanischen Vorbildern beschäftigen. So huldigte er gemeinsam mit Kevin Mahogany John Coltrane und Johnny Hartman, zollte auf dem Bigband Album „Porgy And Bess“ George Gershwin Tribut, als er kurzfristig bei den Aufnahmen für den erkrankten Michael Brecker die Lead Stimme übernahm, fegte auf „Standard Time“ durch Klassiker von Sonny Rollins, Cole Porter oder Bill Evans und widmete dem großen Hoagy Carmichael mit „I Get Along With You“ ein ganzes Album. Zu seinen Mitspielern gehörten seinerzeit bei den Aufnahmen in Brooklyn auch Schlagzeuger Adam Nussbaum und Bassisten Legende George Mraz.

Aufnahmen von der folgenden Tournee zu diesem Album kann man nun – mehr als zwanzig Jahre später – in einem mitreißenden Mitschnitt aus dem slowakischen Trencin nachhören. Saxophone Ikone Joe Lovano schreibt in seinen Liner Notes zum Album: „This inspired live concert is a joyeus celebration of Love & Music. You feel as though you are in the room with them (Lakatos, Nussbaum and Mraz ) exploring each others spontaneous interpretations of some rarely heard material.“ Neben fünf Hoagy Carmichael Klassikern und zwei Tony Lakatos Originals kann man mit „Played Twice“ auch eine Komposition von Thelonius Monk genießen. Dabei bewegt sich das Trio mal halsbrecherisch und mutig, mal poetisch und versonnen durch dieses selten gespielte Material.

Der Titel „George In Our Minds“ ist ein Tribut an den 2021 in Prag verstorbenen Bassisten George Mraz, von dem Joe Lovano schreibt: „A heartfelt message in reference to the magnificent Goerge Mraz whose creative contributions through the years will inspire for generations. George was full of ideas that fueled every setting he was part of. His lyrical bass line was magical and full of beauty.

Ein Zeitdokument des Jazz, das nochmal eindrucksvoll die herausragende Rolle der Protagonisten im Jazz belegt.

Tony Lakatos, Tenorsaxophon
George Mraz, Kontrabass
Adam Nussbaum, Schlagzeug




Tony Lakatos
stammt aus der Lakatos-Dynastie, einer Familie bekannter Geiger (zu seinen Vorfahren gehört János Bihari), und begann daher seine musikalische Entwicklung mit Violinenunterricht. Mit siebzehn Jahren wechselte er zum Saxophon; während seines Studiums auf dem Bartok-Konservatorium begann er, mit eigenen Gruppen aufzutreten. 1979 spielte er in Athen seine erste Platte ein; seit 1980 trat er in Deutschland, insbesondere in der Band von Toto Blanke, aber auch mit Chris Beier und mit Milan Svoboda auf. 1993 wurde er Mitglied der hr-Bigband, mit der er etwa 2008 als Solist ein Doppelalbum mit neuen Arrangements von Porgy and Bess einspielte. Neben seiner Tätigkeit in der Bigband trat er weiterhin mit eigenen Gruppen auf, zu denen beispielsweise Randy Brecker, Joanne Brackeen oder Dick de Graaf als Co-Leader sowie George Mraz und Al Foster gehörten. Auch legte er mit einigen weiteren Solisten der hr Bigband (Heinz-Dieter Sauerborn, Axel Schlosser und Günter Bollmann) und der Rhythmusgruppe der Mingus Big Band das Album Let´s Get Lost vor.[1] Weiterhin spielte er mit Kenny Wheeler, Art Farmer, Chris Hinze, Kirk Lightsey, Joachim Kühn, Chris Beckers, Roberto Magris oder Jasper van’t Hof. Außerdem wirkte er auch an Aufnahmen von Philippe Caillat, Kitty Winter, Michael Sagmeister, Özay Fecht oder Dusko Goykovich mit.

Der Saxophonist verfügt über einen leuchtenden Ton mit kompakten Höhen und gilt Martin Kunzler zufolge als vorzüglicher Balladen-Interpret. Er war bisher (2009) an der Einspielung von mehr als 280 LPs und CDs beteiligt. Er ist der erste ungarische Musiker, dessen Platten die Gavin Report Top Ten der amerikanischen Jazz-Radiosender erreichten („Recycling“, 1993; „The News“).



Dieses Album enthält kein Booklet

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