World Tour (Remastered) Oscar Peterson
Album Info
Album Veröffentlichung:
2026
HRA-Veröffentlichung:
28.08.2026
Das Album enthält Albumcover
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- 1 Old Folks (Live at the Detroit Montreux Festival – August 30, 1980) 05:46
- 2 Ain't Misbehavin' (Live at the Detroit Montreux Festival – August 30, 1980) 03:57
- 3 Place St. Henri (Live at the Detroit Montreux Festival – August 30, 1980) 02:28
- 4 Blues of the Prairies (Live at the Detroit Montreux Festival – August 30, 1980) 04:00
- 5 Goodbye (Live at the Detroit Montreux Festival – August 30, 1980) 05:46
- 6 (Back Home Again In) Indiana (Live at the Detroit Montreux Festival – August 30, 1980) 04:56
- 7 City Lights (Live at the Detroit Montreux Festival – August 30, 1980) 07:30
- 8 Reunion Blues (Live at the Detroit Montreux Festival – August 30, 1980) 04:50
- 9 Medley: Body & Soul/Take the A Train/Mood Indigo/Rockin' in Rhythm/C-Jam Blues/Things Ain't What They Used To Be/Satin Doll/Caravan (Live at the Detroit Montreux Festival – August 30, 1980) 13:10
- 10 Kelly's Blues (Live in São Paulo, Brazil – April 23, 1996) 11:42
- 11 Sushi (Live in São Paulo, Brazil – April 23, 1996) 09:04
- 12 The Lamp Is Low (Live in Basel, Switzerland – November 8, 1969) 05:57
- 13 Triste (Live in Basel, Switzerland – November 8, 1969) 05:32
- 14 I Concentrate On You (Live in Basel, Switzerland – November 8, 1969) 04:13
- 15 Tristeza (Live in Basel, Switzerland – November 8, 1969) 04:30
- 16 L'il Darlin' (Live in Basel, Switzerland – November 8, 1969) 08:00
- 17 By The Time I Get To Phoenix (Live in Basel, Switzerland – November 8, 1969) 06:48
- 18 My Romance (Live in Basel, Switzerland – November 8, 1969) 05:10
- 19 Down Here On The Ground (Live in Basel, Switzerland – November 8, 1969) 09:59
- 20 L'Impossible (Live in Basel, Switzerland – November 8, 1969) 06:45
- 21 Let's Fall In Love (Live in Basel, Switzerland – November 8, 1969) 04:07
- 22 You Look Good To Me (Live in Basel, Switzerland – November 8, 1969) 07:46
- 23 Billie's Bounce (Live in Basel, Switzerland – November 8, 1969) 05:12
- 24 Fly Me To The Moon (Live in Basel, Switzerland – November 8, 1969) 04:32
- 25 Squeaky's Blues (Live in Basel, Switzerland – November 8, 1969) 05:24
- 26 Soft Winds (Live in New Zealand – April 12, 1972) 07:26
- 27 On A Clear Day (Live in New Zealand – April 12, 1972) 04:45
- 28 You Stepped Out Into A Dream (Live in New Zealand – April 12, 1972) 04:54
- 29 Noreen's Nocturne (Live in New Zealand – April 12, 1972) 05:09
- 30 A Child Is Born / Here's That Rainy Day (Live in New Zealand – April 12, 1972) 06:48
- 31 People (Live in New Zealand – April 12, 1972) 07:29
- 32 Cute (Live in New Zealand – April 12, 1972) 04:15
- 33 Mean To Me (Live in Toronto, Canada – September 1980) 03:31
- 34 L'il Darlin' (Live in Toronto, Canada – September 1980) 04:15
- 35 Stella By Starlight (Live in Toronto, Canada – September 1980) 06:13
- 36 Benny's Bugle (Live in Toronto, Canada – September 1980) 03:08
- 37 Sweet Georgia Brown (Live in Toronto, Canada – September 1980) 04:20
- 38 A Lovely Way To Spend An Evening (Live in Toronto, Canada – September 1980) 03:19
- 39 It's A Grand Night For Swinging (Live in Toronto, Canada – September 1980) 03:53
- 40 Willow Weep For Me (Live in Toronto, Canada – September 1980) 03:21
- 41 Groovin' High (Live in Toronto, Canada – September 1980) 04:58
- 42 My Man (Live in Toronto, Canada – September 1980) 03:56
- 43 Salute to Duke Ellington: Take The A Train/Things Ain't What They Used To Be/Lush Life/Satiin Doll/Caravan (Live in Toronto, Canada – September 1980) 08:03
Info zu World Tour (Remastered)
Um den bleibenden Einfluss zu würdigen, den Oscar Emmanuel Peterson seit 1925 auf die Welt ausgeübt hat, müssen wir zunächst einen Blick hinter die Kulissen werfen und all jenen, die von seiner Kreativität inspiriert wurden, ermöglichen, den Menschen auf einer persönlicheren Ebene kennenzulernen: seine Verletzlichkeit, sein Engagement, seine Leidenschaft und seine Familie. Begleiten Sie uns auf einer Weltreise durch Oscars Musik von 1969 bis 1996, begleitet von einem Blick hinter die Kulissen in Oscars Welt. Beides zielt darauf ab, die Freude und die Entdeckungslust wieder aufleben zu lassen, die das Erbe eines Giganten der Musikalität, Freundschaft und Mitmenschlichkeit ausmachen.
Oscar Peterson: „A World Tour“ erscheint als würdige Hommage an eine der einflussreichsten Persönlichkeiten des Jazz, während Mack Avenue den 100. Geburtstag von Oscar Peterson feiert. Der in Montreal geborene Pianist, bekannt für seine atemberaubende Technik, seinen makellosen Swing und seine scheinbar grenzenlose Kreativität, hat über sechs Jahrzehnte lang die Grenzen des Möglichen am Klavier neu definiert. Sein Einfluss ist bei Generationen nachfolgender Pianisten zu hören, während seine Aufnahmen nach wie vor zu den gefeiertsten in der Geschichte des Genres zählen.
Die Sammlung umfasst Aufnahmen aus den Jahren 1969 bis 1996 und begleitet Peterson über fünf Kontinente hinweg anhand einer Reihe bisher unveröffentlichter Live-Aufnahmen, die in Detroit, São Paulo, Basel, Auckland und Toronto entstanden sind. Zusammen dokumentieren diese Aufnahmen einen Künstler in verschiedenen Phasen seiner bemerkenswerten Karriere und zeigen die atemberaubende Geschwindigkeit, Eleganz und emotionale Tiefe, die ihn zu einem der beliebtesten Interpreten des Jazz machten.
Zwar steht die Musik im Mittelpunkt, doch „A World Tour“ möchte auch den Menschen hinter der Legende offenbaren. Das unter Mitwirkung von Petersons Familie entwickelte Projekt beleuchtet seine persönliche Seite und hebt die Hingabe, Leidenschaft, Verletzlichkeit und Großzügigkeit hervor, die sowohl sein Leben als auch seine Karriere geprägt haben. Die begleitenden Essays und Reflexionen tragen dazu bei, ein umfassenderes Porträt eines Musikers zu zeichnen, dessen Einfluss weit über die Konzertbühne hinausreichte.
Zur Freude langjähriger Fans und Neulinge gleichermaßen ist „Oscar Peterson: A World Tour“ eine Hommage an ein Leben, das ganz der Musik gewidmet war. Es fängt die Brillanz eines Pianisten ein, dessen Kunst Grenzen und Generationen überschritt, und vermittelt zugleich ein tieferes Verständnis für den Menschen hinter dem Klavier. Für alle, die das gesamte Ausmaß von Petersons außergewöhnlichem Vermächtnis würdigen möchten, bietet diese Veröffentlichung einen hervorragenden Einstieg.
Die Aufnahmen auf „World Tour“ stammen aus den besten verfügbaren Archivbeständen; sie wurden ursprünglich auf analogem Tonband aufgezeichnet und für die Restaurierung und das Mastering sorgfältig in hochauflösende digitale Formate übertragen. Je nach Quelle wurden die Originalaufnahmen auf 2-Zoll-Mehrspur-, 2-Spur- und ¼-Zoll-Masterbändern aufbewahrt; die Übertragungen wurden von renommierten Rundfunkarchiven und Toningenieurteams auf der ganzen Welt durchgeführt.
Die „Live in Toronto“-Aufnahmen wurden anhand von Übertragungen der originalen 2-Zoll-Mehrspur-Masterbänder neu abgemischt und gemastert, während die übrigen Aufnahmen anhand neu übertragener Stereomischungen gemastert wurden, die auf den originalen analogen Aufnahmen des Toningenieurs Blaise Barton basieren. Das Mastering erfolgte mit der Weiss Audio Mastering Suite und Wandlern von Digital Audio Denmark, die aufgrund ihrer außergewöhnlichen Transparenz und Klangtreue ausgewählt wurden.
Oscar Peterson
Digital remastert
Zur Info: wir bieten dieses Album in der nativen Abtastrate von 48kHz, 24-Bit an. Die uns zur Verfügung gestellte 96kHz-Version wurde hochgerechnet und bietet keinen hörbaren Mehrwert!
Oscar Peterson
Der kanadische Pianist und Komponist Oscar Emmanuel Peterson zählt zu den wichtigsten Persönlichkeiten des modernen Jazz-Mainstreams. Am 15. August 1925 als viertes von fünf Kindern karibischer Einwanderer in Montreal geboren, machte er seine ersten musikalischen Erfahrungen am Klavier im Alter von fünf Jahren. Aufgrund einer Tuberkulose-Erkrankung musste er das ursprünglich favorisierte Kornett zur Seite legen und konzentrierte sich, vom ehrgeizigen Vater massiv unterstützt, auf das Piano. Peterson entwickelte schnell eine individuelle Spieltechnik, die das Rhythmusgefühl von Teddy Wilson mit der Geläufigkeit Art Tatums, den Harmonisierungen Erroll Garners und dem swingenden Feeling des frühen Bebops verband. Er ignorierte konsequent die üblichen Fingersätze und passte die Abläufe am Klavier systematisch an seine eigenen motorischen Fertigkeiten an, wobei ihm sein absolutes Gehör dabei half, einen individuellen Zugang zur improvisierenden Musik zu finden. Mit 14 Jahren gewann Peterson einen lokalen Wettbewerb, konnte daraufhin regelmäßig im Radio auftreten und wurde von verschiedenen lokalen Orchestern engagiert. Von 1947 an hatte er einen Job mit eigenem Trio in der "Alberta Lounge" von Montreal, was es ihm ermöglichte, kontinuierlich an seinem Stil zu feilen.
Den internationalen Durchbruch schaffte Oscar Peterson im September 1949, als er im Rahmen der "Jazz At The Philharmonic"-Konzerte (JATP) des umtriebigen Impressarios Norman Granz in der New Yorker Carnegie Hall auftrat und nach diesem spektakulären Debüt Angebote von allen Seiten bekam. Er wurde zu einem der Stars der JATP-Reihe und reiste mit dem Musikertross von 1950 an regelmäßig durch die Welt. Peterson spielte in diesen Jahren unter anderem mit Billie Holiday, Louis Armstrong, Ella Fitzgerald, Dizzy Gillespie, Roy Eldridge, Lester Young, Ben Webster, Lionel Hampton, und begann darüber hinaus eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Bassisten Ray Brown. Zu seinen eigenen Formationen gehörte zunächst ein Trio mit Brown und wechselnden Gitarristen wie Barney Kessel und Herb Ellis, später dann mit den Schlagzeugern Ed Thigpen, Louis Hayes und Bobby Durham. Zu den wichtigsten Alben dieser Jahre zählt die Blues-Sammlung "Night Train" vom Dezember 1962 mit Brown und Thigpen, die sich zu einer seiner erfolgreichsten Aufnahmen entwickelte.
So brillant er als Live-Künstler war, so wenig Glück hatte Peterson zunächst mit seinen Plattenaufnahmen. Das von Granz gegründete Label "Verve" hatte aus Finanznöten an der Großkonzern MGM verkauft werden müsse, der sich jedoch wenig um die konsequente Vermarktung der Produkte kümmerte. Durch die deutsche Firma MPS entstanden Ende der Sechziger einige wegweisende Einspielungen wie die Zusammenstellung "Exclusively For My Friends" (1968), von 1973 an war Peterson wieder für Granz und dessen neues Label Pablo aktiv. Er traf auf Musiker wie den dänischen Bassisten Niels Henning Ørsted-Pedersen und den Gitarristen Joe Pass, die beide über Jahre hinweg zu seinen wichtigsten musikalischen Partnern in verschiedenen Konstellationen wurden. Es entstanden wichtige und ungewöhnliche Alben wie die Bearbeitung von Gershwins "Porgy & Bess" (1976) für Gitarre und Clavichord oder auch "Nigerian Marketplace" (1981), mit der Peterson seinen afrikanischen Wurzeln auf der Spur war.
Die achtziger Jahre waren auf der einen Seite von zahlreichen Preisen und Ehrungen wie der Wahl in die Hall of Fame 1984 der Szenezeitschrift Down Beat geprägt, und brachten Peterson auf den anderen Seite mit All-Star-Tourneen weiterhin in die großen Konzertsäle der Hochkultur. Anfang der Neunziger zwang ihn ein Schlaganfall, seine Technik komplett zu überarbeiten und eines seiner Markenzeichen, die rasanten Unisono-Läufe beider Hände, aufzugeben. Dafür wurden seine Kompositionen lyrischer und die Rückkehr auf die Bühne mit dem eigenen Quartett 1993/4 wurde weltweit euphorisch gefeiert. Oscar Peterson bekam 1993 als erster Jazzmusiker den renommierten Glenn-Gould-Preis verleihen und konnte um die Jahrtausendwende 16 Ehrendoktor-Würden, acht "Hall of Fame"-Ernennungen, mindestens sieben Grammys und zahlreiche weitere Ehrungen vorweisen. Sein musikalischer Einfluss auf die Entwicklung des swingboppenden Mainstream-Pianos ist immens, so wie er neben Louis Armstrong und Ella Fitzgerald zu den bekanntesten Jazzmusikern überhaupt gehört. (Quelle: JazzEcho)
Dieses Album enthält kein Booklet
