Simon Schembri & Quatuor Parisii


Biographie Simon Schembri & Quatuor Parisii


Simon Schembri
Die Gitarre ist ein äußerst populäres Instrument, als Simon Schembri sie mit sechs Jahren in seiner Heimat Malta für sich entdeckt. Mit neun gibt er bereits Konzerte. Und mit gerade 14 Jahren wird ihm das Lizenziat der Royal Schools of Music of London verliehen. Im Jahr darauf folgt die Aufnahme in die Klasse von Alexandre Lagoya am Pariser Conservatoire National Supérieur, an dem er dann den 1. Preis gewinnt. Als Preisträger internationaler Wettbewerbe (Montélimar, Guitar Foundation of America und Young Concert Artists of America) ist er Mitglied der Yehudi Menuhin und der Georges Cziffra Foundations. Der Malta Classical Music Award zollt seiner Karriere und seinem Beitrag zur maltesischen Musikszene Anerkennung. Simon Schembri interessiert sich ungemein für die Weiterentwicklung der Gitarre und des Gitarrenspiels. Er besorgte die Erstaufführungen verschiedener Stücke von Jacques Chailley, Erik Marchelie, Gordon Mizzi oder Karl Fiorini und arbeitete eng mit dem spanischen Gitarrenbauer Ignacio Rozas und mit dem Saitenproduzenten Savarez zusammen. Er hat eine Professur und gibt regelmäßig Meisterklassen an Sommerakademien für Musik: Académie internationale de musique de Lozère, des Pays de Loire und Musicalta.

Parisii Quartett
Von Studenten des Pariser Konservatoriums gegründet, die alle sowohl als Solisten als auch als Kammermusiker erste Preise gewonnen hatten, feierte das Parisii Quartett vor kurzem sein 30-Jahr-Jubiläum. Dieses markierte die außerordentlichen Leistungen eines drei Jahrzehnte währenden musikalischen und persönlichen Abenteuers, das von enormer Intensität und Vielfalt gekennzeichnet ist.

Die grundlegende Ausrichtung seines Weges, nämlich die Suche nach dem vollkommenen Klang sowie die tiefe Überzeugung, dass Musik von innen gelebt werden muss, wurde dem Parisii Quartett von seinem Meister Maurice Crut mitgegeben - dem brillanten Repräsentanten der franko-belgischen Tradition und Mitglied des berühmten Pascal Quartetts.

Die Diskografie des Quartetts spiegelt exakt seinen musikalischen »Fahrplan« und zeichnet sich durch Breite und Traditionsbewusstsein aus. Über die Gesamteinspielungen der Streichquartette Ludwig van Beethovens, Johannes Brahms' und Anton Weberns hinaus widmeten sich seine ersten Aufnahmen dem französischen Repertoire (Jacques Ibert, Albert Roussel, Germaine Tailleferre, Gabriel Pierné, César Franck, Gabriel Fauré) und brachten ihm überall in der Welt einhellige Anerkennung. Es nahm Werke der unmittelbaren Gegenwart auf, darunter Ersteinspielungen (Gilbert Amy, Gérard Pesson, Édith Canat de Chizy), und trug dazu bei, Schlüsselwerke des 20. Jahrhunderts neu zu entdecken - von Reynaldo Hahn, Pierre Menu und Pierre Boulez.



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