Peter Materna


Biographie Peter Materna


Peter Materna
geb. 1965, ist national und international bekannt für seine reife Saxophontechnik, sein dynamisch differenziertes Spiel, seine beinahe klassische Balance und seinen warmen Ton, den er auf allen Saxophonen besitzt. Sein melodischer, oft melancholischer Improvisations- und Kompositionsansatz wurde schon mit dem von Paul Desmond verglichen, besitzt aber auch Anleihen aus dem skandinavischem Jazz. Auf der anderen Seite überzeugt Peter Materna als aufregend virtuoser Spieler und kompromisslos moderner Improvisator.

In Köln(Musikhochschule) und Essen(Folkwang-Hochschule) studierte er klassisches und Jazz-Saxofon bis zu seinem Abschluss 1992. Im gleichen Jahr erschien sein erstes Album, „Jazz Contract“, dem acht weitere folgten. Materna gründete 1989 sein eigenes Quartett, mit dem er 20 Jahre zusammenblieb. Die letzte Quartett-CD, „Silent Session“ (Deutschlandfunk/ Jazzhaus), entstand 2008 im Großen Saal des Deutschlandfunks. 1998 begann er mit dem Kompositionsauftrag der Internationalen Beethoven-Stiftung, die eine Brücke zwischen Klassik und Jazz schlug, seine Trioarbeit und prägte maßgeblich den Begriff des „kammermusikalischen Jazz“. 2006 erschien seine Trio-CD „3“ (CMR/ timelock), 2010 die Trio-CD „The Dancer“ (Enja) mit Yayo Morales und Henning Sieverts, im Frühjahr 2013 erscheint die neue Trio-CD mit Florian Weber und Henning Sieverts bei Enja. Aktuell präsentiert Peter Materna sein Solo-Projekt mit seiner neuen CD „at arp museum Bahnhof Rolandseck“ (Jazzhaus).

Seit 2010 ist Peter Materna auch künstlerischer Leiter und Geschäftsführer des „Jazzfest Bonn“, ein neues Format, mit dem er vor allem kreativem, zeitgenössischem Jazz vor ausverkauften Häusern der Stadt am Rhein eine Bühne verleiht.

„…mit feingesponnenen, sangabren Themen, durchweg einem lyrisch-introvertierten, ausgesprochen europäischen Ideal verpflichtet, kann das Quartett eindringlich grooven und in tänzerischen Stimmungen schwelgen…“ - FonoForum

„Er gehört zu der Handvoll von jungen Musikern, die man zur Spitze zählen kann.“ - Peter Herbolzheimer

„Nein, nein, man muß nicht aus Skandinavien kommen und Jan Garbarek oder Terje Rypdal heißen, um solch wunderschön melancholisch-jazzige Dinge spielen zu können.“ - Journal am Sonntag

„Ein Lichtblick am deutschen Jazzhimmel!“ - Audio

„Da sind die überall waltenden Selbstbeschränkungen Peter Maternas, seine Liebe für einprägsame Melodien, seine dynamischen Delikatessen, sein warmer Ton, in dem man gleichsam baden möchte.“ - Bonner General-Anzeiger



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