Michael Forster


Biographie Michael Forster


Michael Forster
Aufgewachsen in einem gänzlich musikalisch geprägten familiären Umfeld, begann Tobias Forster im Alter von neun Jahren mit dem Klavierspiel. Bis dahin hatte das gemeinsame Singen und Zuhören die musikalischen Grundlagen gelegt.

Sein Großvater, der Konzertpianist Fritz Hübsch, unterrichtete ihn nun einige Jahre. Neben der pianistischen Ausbildung waren ihm Tonsatz und Harmonielehre ein besonderes Anliegen. Das hatte zur Folge, dass Tobias Forster zu Beginn seines Musikstudiums alle Prüfungen in diesen Fächern bereits im ersten Jahr abschließen konnte.

Neben dem vierhändigen Vom-Blatt-Spiel war auch das Transponieren, also das Spielen der Stücke in anderen Tonarten als notiert, ein wesentlicher Bestandteil des Unterrichts. So wird vor allem das Hören der Intervalle und der musikalischen Zusammenhänge trainiert, neben dem Trainieren des reinen „Fingergedächtnisses“.

Im Alter von sechzehn Jahren wechselte er zu der bulgarischen, damals in München lebenden Pianistin Galina Vratcheva. Einen unvergesslichen Eindruck hinterließ der Besuch eines Konzertes des Oscar-Peterson-Trios. Von da an war Tobias Forster von der Welt des Jazz fasziniert und Oscar Peterson wurde für viele Jahre sein leuchtendes Vorbild. Neben der großväterlichen Schule waren das Improvisieren und Suchen nach neuen Klängen seine eigentliche Hauptbeschäftigung am Klavier.

Ein Jahr studierte Tobias Forster nun in München am Richard-Strauß-Konservatorium Jazz-Klavier bei Leonid Chizhik. Als dieser an die Weimarer Franz-Liszt-Hochschule berufen wurde, wechselte er mit ihm dorthin. Neben dem Jazz-Klavier absolvierte er ein klassisches Klavierstudium bei Prof. Thomas Steinhöfel. Prägend waren für Forster auch der Unterricht bei dem Professor für Liedgestaltung, Ludwig Bätzel, ebenso wie der eindrückliche Gastunterricht und die Hospitationen bei der russischen Klavierlegende Lazar Berman.

Forsters künstlerischer Schwerpunkt liegt heute bei Solokonzerten und in der kreativen Zusammenarbeit mit Musikern unterschiedlicher Provenienz. Klassik und Jazz sowie deren Verschmelzung spielen eine wesentliche Rolle in seiner Tätigkeit. Frei von jedem Schubladendenken entstehen hierbei neue, spannende Kombinationen und Stilistiken.



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