Felix Klieser & I Solisti di Pavia


Biographie Felix Klieser & I Solisti di Pavia


Felix Klieser
ist in jeder Hinsicht ein außergewöhnlicher Künstler. Mit 5 Jahren nahm er den ersten Hornunterricht, mit 13 Jahren wurde er Jungstudent an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. 2014 erhielt er den ECHO-Klassik als Nachwuchskünstler des Jahres sowie den Musikpreis des Verbands der Deutschen Konzertdirektionen. Im selben Jahr erschien beim Patmos Verlag seine Lebensgeschichte „Fußnoten – Ein Hornist ohne Arme erobert die Welt“. 2016 wurde ihm der Leonard Bernstein Award des Schleswig-Holstein Musik Festival verliehen.

Im Sommer 2022 spielte er auf Einladung von Maestro Riccardo Muti sein Debüt beim Ravenna Festival. Als Abschluss seiner zwei jährigen Residenz beim Bournemouth Symphony Orchestra gab er im Sommer 2023 sein fulminantes Debut bei den BBC Proms in der Royal Albert Hall. Das Konzert wurde sowohl im Radio als auch im Fernsehen live übertragen.

Höhepunkte aus dem Spielplan von Felix Klieser für die Saison 2023/2024 umfassen unter anderem sein Debüt mit dem Royal Philharmonic Orchestra in London und im Concertgebouw Amsterdam. Ebenso wird er erstmalig gemeinsam mit dem National Arts Centre Orchestra in Ottawa, Kanada, unter der Leitung von Alexander Shelley auftreten. Ein weiteres Debüt erwartet ihn mit dem Royal Scottish National Orchestra unter der Leitung von John Butt. Des Weiteren wird Felix Klieser in renommierten Konzerthäusern wie der Berliner Philharmonie, der Kölner Philharmonie und dem Wiener Konzerthaus zu Gast sein.

Im Bereich Kammermusik steht eine ausgedehnte Tournee an, bei der er sein Septett-Programm zusammen mit renommierten Musiker:innen wie Sebastian Manz (Klarinette), Dag Jensen (Fagott), Franziska Hölscher (Violine), Wen-Xiao Zheng (Viola), Lionel Martin (Violoncello) und Dominik Wagner (Kontrabass) präsentieren wird. Diese Tournee führt sie unter anderem nach Innsbruck und München.

Felix Klieser wird auch auf bewährte Bühnen zurückkehren, darunter die Nürnberger Symphoniker sowie die Robert Schumann Philharmonie, wo er das ihm gewidmete Werk „Soundscape“ von Rolf Martinsson aufführen wird. Nach vielen Jahren arbeitet der Hornist erneut mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn zusammen und kehrt für ein Konzert in die Türkei zurück, wo er erstmalig mit dem Antalya State Symphony Orchestra auftreten wird.

Felix KlieserIm März 2019 veröffentlichte Felix Klieser bei Berlin Classics die Einspielung der gesamten Mozart-Hornkonzerte mit der Camerata Salzburg, die anschließend drei Monate lang in den Top 10 der deutschen Klassik-Charts vertreten war. Zuletzt erschien die gefragte Kammermusikaufnahme mit seinen Freunden des Zemlinksy Quartett mit Werken von Haydn und Mozart.

Seinem 2013 erschienenen und mit dem ECHO-Klassik ausgezeichneten Debütalbum Reveries mit Werken für Horn und Klavier folgte 2015 zunächst Horn Concertos, Kliesers erste Orchester-CD mit Werken von Mozart und den Brüdern Joseph und Michael Haydn, die er gemeinsam mit dem WKO Heilbronn und Ruben Gazarian aufnahm. 2017 erschien das beim BR produzierte Album Horn Trios, auf dem sich der Hornist mit seinen Kammermusikpartnern Andrej Bielow und Herbert Schuch nicht nur dem tiefgründigen Trio für Horn, Violine und Klavier von Johannes Brahms, sondern auch unbekannteren Werken für diese spannende Besetzung widmet. Seine Aufnahme mit CHAARTS Chamber Orchestra (Beyond Words, Arien für Horn und Orchester) entpuppte sich als großer digitaler Erfolg auf Plattformen wie Spotify und Apple Music.

Felix Klieser konzertierte in den vergangenen Jahren u.a. mit der Camerata Salzburg wie auch mit dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Orchestra Sinfonica Milano Giuseppe Verdi (Mailand), dem Orquesta Filarmónica de Gran Canaria, der Slovenska Filharmonija (Bratislava), dem Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, der Amsterdam Sinfonietta und der Kammerakademie Potsdam. Weiterhin gastierte er in kammermusikalischer Besetzung bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, der Essener Philharmonie, der Glocke Bremen, im Beethovenhaus Bonn, in der Tonhalle Düsseldorf, beim Oxford Chamber Music Festival, beim Gstaad Menuhin Festival und beim Schleswig-Holstein Musikfestival.

In den sozialen Medien lässt Felix Klieser sein Publikum gerne an seinem Künstleralltag teilhaben und auch bei Konzerten hinter die Kulissen blicken. Sein Horn „Alex“, ein Modell 103 der Gebr. Alexander (Mainz) führt auf Instagram und Facebook ein Eigenleben und ist dabei beim Kochen, Lesen und Urlauben zu sehen.

An der Musikhochschule Münster leitet Felix Klieser seit 2018 seine eigene Hornklasse. Sein Wissen gibt er regelmäßig in Meisterkursen weiter.

I Solisti di Pavia
Ein Kammerorchester, das für seine herausragenden Auftritte auf nationaler und internationaler Ebene bekannt ist. Am 9. Dezember 2001 übernahm der große russische Cellist Mstislaw Rostropowitsch die Ehrenpräsidentschaft des jungen Kammerorchesters I Solisti di Pavia, das aus der Leidenschaft von Enrico Dindo und dem Engagement der Stiftung Banca del Monte di Lombardia hervorgegangen war. Am 21. Dezember 2001 debütierte I Solisti di Pavia im Teatro Fraschini in Pavia. Seitdem konzertiert das Orchester in ganz Italien und weltweit und erntet großen Beifall von Publikum und Kritikern.

In seiner Gründungsstadt Pavia präsentiert das Orchester häufig dreiteilige Konzertzyklen im Herbst, die unter anderem Bachs sechs Brandenburgische Konzerte und die sechs Suiten für Violoncello solo, Mendelssohns dreizehn Streichersinfonien, Händels zwölf Concerto Grossi und Corellis zwölf Concerto Grossi op. 6 umfassen. 6, und Kammermusik von Ludwig van Beethoven und Johann Sebastian Brahms.

Als Sohn eines Cellisten begann Enrico Dindo im Alter von sechs Jahren Cello zu spielen. Er setzte sein Studium bei Antonio Janigro fort und gewann 1997 den Ersten Preis beim Rostropowitsch-Wettbewerb in Paris. Von da an verfolgte er eine Solokarriere, die ihn zu Auftritten mit renommierten Orchestern wie dem BBC Philharmonic Orchestra, den Rotterdamer Philharmonikern, dem Orchestre National de France, dem Orchestre du Capitole de Toulouse, der Filarmonica della Scala und den St. Petersburger Philharmonikern führte.



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