Biographie Paganini Ensemble Vienna


Paganini Ensemble Vienna
Mit dem Namen Niccolò Paganini verbinden wir außergewöhnliche Virtuosität und Intensität auf der Geige. Wir erinnern uns, gelesen zu haben, dass die Damen der Gesellschaft bei seinen Konzerten reihenweise in Ohnmacht fielen. Seine unglaubliche Bühnenpräsenz ist Legende. Das Wort „Teufelsgeiger“ fliegt uns an... Und doch – er war weit mehr! Nicht nur beherrschte er die Gitarre ebenso virtuos wie die Geige, er schrieb außerdem ein umfangreiches und außergewöhnliches kammermusikalisches Werk: Etwa 250 Werke in verschiedensten Besetzungen von Solo, Duo, Trio bis hin zum Quartett für Violine, Gitarre, Bratsche und Violoncello. Der großen Öffentlichkeit präsentierte er Werke für Violine und Orchester, für seine privaten Konzerte schuf er Komposition um Komposition für Violine Solo und Quartette mit Gitarre. Seine zeitgenössischen Kollegen wussten natürlich um diese Arbeiten und selbst der große Opernkomponist Rossini seufzte erleichtert, es sei ein Glück für die italienischen Tondichter, dass Paganini keine Opern komponiere, denn mit seinem Talent würde er alle in den Schatten stellen.

Das „Paganini Ensemble Wien“ widmet sich diesen selten gespielten Kompositionen. Die kammermusikalischen Kompositionen von Paganini verlangen ihren Interpreten extrem viel ab. Ob Violine, Gitarre, Bratsche oder Violoncello – es gibt keine reine „Begleitung“ zu spielen, denn jeder Musiker ist in diesen Stücken immer auch in Solopartien maximal gefordert. Das „Paganini Ensemble Wien“ hat sich zur Aufgabe gemacht, mit diesem selten gespielten Programm einen einzigartiges Einblick in Paganinis umfangreiches Oeuvre für Violine, Gitarre, Bratsche und Violoncello zu geben. Mit höchster Virtuosität sind stürmische Leidenschaften ebenso wie tiefste, zärtlichste Gefühle, Leiden und Freuden auszudrücken. Eine emotionale Komponente, ohne die Paganinis Musik nicht zu verstehen ist. „Wir müssen stark fühlen, um andere fühlen zu lassen“ (Niccolò Paganini)



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