Ensemble Fimmadur


Biographie Ensemble Fimmadur


Ensemble fimmadur
Im Jahr 2009 gründeten fünf damalige Mitglieder des Thomanerchores Leipzig das Ensemble fimmadur. Die Freude an der Musik und am gemeinsamen Musizieren verband die Sänger auch außerhalb ihres Choralltags. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Dabei ist den jungen Sängern das Überbringen einer Botschaft durch die Musik eine Herzensangelegenheit. Das Repertoire des Ensembles umfasst die ganze Bandbreite der Vokalmusik. Die Programme setzen sich aus Bearbeitungen einfacher Volksmelodien bis zu sanfter Popmusik, von polyphonen Werken der Renaissance bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen zusammen. Eigene Arrangements spielen dabei stets eine besondere Rolle.

Seine besondere Note erhielt das heutige Quintett seit dem Besetzungswechsel im Jahr 2012. Seither singt Maria Uhlemann als Mezzosopranistin gemeinsam mit den vier jungen Männern. Sie verleiht dem Ensemble seinen charakteristischen Klang. Diese seltene Besetzung ermöglicht es, Werke mit facettenreichen Klangfarben zu interpretieren und die Programme lebendig und abwechslungsreich zu gestalten. Nach dem Abitur nahm Maria ein Studium der Ernährungswissenschaften in Potsdam auf.

Als Altus gehört Oskar Didt seit 2009 zum Ensemble fimmadur, übernimmt aber auch gelegentlich Aufgaben als Bariton. Er ist kompositorisch tätig und hat bereits einige Stücke für das Ensemble geschrieben. Seit Oktober 2015 studiert Oskar Psychologie in Leipzig. Sein Bruder Konrad Didt erhielt seine ersten musikalischen Erfahrungen ebenfalls im Thomanerchor Leipzig. Das Angebot, sich an der Gattung des Vocal Pop auszuprobieren, nahm er dankend an und gehört seit 2009 zum Ensemble fimmadur. Konrad singt Tenor und ist wie sein Bruder kompositorisch tätig.

Julius Sattler und Johannes Gründel teilen sich die musikalische Leitung des Ensemble fimmadur. Bereits im Thomanerchor hatten die beiden eng zusammengearbeitet: Als Präfekt Ensemble fimmadur hatten sie seit der 11. Klasse gemeinsam musikalische Leitungsaufgaben bei den Thomanern übernommen. Julius fand zudem schon frühzeitig Freude daran, selbst zu komponieren. Nach dem Abitur studierte Julius in Dresden Maschinenbau und verfolgt weiterhin sein Ziel, Pilot zu werden.

Bereits als Knabenstimme übernahm Johannes Gründel solistische Aufgaben, unter anderem als dritter Knabe in der „Zauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart. Im Herbst 2015 begann Johannes Gründel ein Musik- und Religionsstudium in Leipzig. Seit 2019 studiert er Kirchenmusik in Halle (Saale). Seine unverwechselbare Bassstimme gibt dem Ensemble ein musikalisches Fundament. Zu den Höhepunkten in der nunmehr zehnjährigen Geschichte des Ensemble fimmadur gehört die Debüt-CD „Porträt“, die im Jahr 2012 erschienen ist. Im selben Jahr absolvierten die jungen Sänger ihren ersten Fernsehauftritt bei „Waldis EM-Club“. Neben zahlreichen Konzerten, Gottesdiensten und privaten Auftritten im In- und Ausland führte sie 2016 eine Konzertreise nach Großbritannien. Dort sang das Ensemble unter anderem in der Winchester Cathedral und in Great St. Marys Cambridge. Im Jahr 2017 war das Ensemble als Teilnehmer beim Internationalen a-cappella-Wettbewerb Leipzig zugelassen, unter anderem mit einem Auftritt im Leipziger Gewandhaus.



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