Queen Rock Montreal (Remastered) Queen
Album info
Album-Release:
2014
HRA-Release:
30.06.2026
Album including Album cover
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- 1 Intro (Live) 01:58
- 2 We Will Rock You (Fast) (Live) 03:06
- 3 Let Me Entertain You (Live) 02:48
- 4 Play The Game (Live) 03:57
- 5 Somebody To Love (Live) 07:53
- 6 Killer Queen (Live) 01:59
- 7 I'm In Love With My Car (Live) 02:03
- 8 Get Down, Make Love (Live) 04:45
- 9 Save Me (Live) 04:14
- 10 Now I'm Here (Live) 05:31
- 11 Dragon Attack (Live) 03:11
- 12 Now I'm Here (Reprise) (Live) 01:53
- 13 Love Of My Life (Live) 03:54
- 14 Under Pressure (Live) 03:49
- 15 Keep Yourself Alive (Live) 03:29
- 16 Drum And Tympani Solo (Live) 03:00
- 17 Guitar Solo (Live) 05:11
- 18 Flash (Live) 02:11
- 19 The Hero (Live) 01:51
- 20 Crazy Little Thing Called Love (Live) 04:15
- 21 Jailhouse Rock (Live) 02:32
- 22 Bohemian Rhapsody (Live) 05:28
- 23 Tie Your Mother Down (Live) 03:52
- 24 Another One Bites The Dust (Live) 04:00
- 25 Sheer Heart Attack (Live) 03:53
- 26 We Will Rock You (Live) 02:09
- 27 We Are The Champions (Live) 03:27
- 28 God Save the Queen (Live) 01:25
Info for Queen Rock Montreal (Remastered)
„Queen Rock Montreal“ fängt die legendärste Rockband der Welt auf dem absoluten Höhepunkt ihrer Live-Leistung ein. Aufgenommen im Jahr 1981 und nun als HiRes-Remaster veröffentlicht.
„Queen Rock Montreal“ präsentiert Freddie Mercury, Brian May, Roger Taylor und John Deacon in ihrer aufregendsten und mitreißendsten Form. Wie Brian May es ausdrückt: Das ist Queen „live und gefährlich“.
Queen waren in absoluter Topform, als sie im November 1981 zum vierten Mal nach Montreal, Kanada, zurückkehrten, um zwei riesige Konzerte im Forum mit 18.000 Plätzen zu geben.
Diese beiden Konzerte in Montreal markierten einen historischen Moment für Queen. Nach ihrem gewaltigen Erfolg in den 1970er Jahren startete die Band größer denn je in die 80er Jahre: Das äußerst erfolgreiche Album „The Game“ brachte mit „Another One Bites The Dust“ und „Crazy Little Thing Called Love“ ihre beiden größten US-Singles aller Zeiten hervor (beide auf Platz 1 der Billboard-Charts), gefolgt von der britischen Nummer-1-Single „Under Pressure“.
Queens Rückkehr nach Montreal erfolgte nach fast zwei Jahren auf Tournee, darunter ihre allerersten Tourneen durch Süd- und Mittelamerika, bei denen die Band zwei Abende lang im Morumbi-Stadion in São Paulo vor mehr als 150.000 begeisterten Fans auftrat. Als die Band im November 1981 in Kanada ankam, war sie daher in mitreißender Form.
„Montreal ist eine unserer Lieblingsstädte, das Publikum dort ist großartig und voller Energie“, sagt Brian May. „Wir hatten bereits mehrmals in diesem Veranstaltungsort, dem Forum, gespielt, und es war immer voller wirklich begeisterter Menschen, die uns viel Energie zurückgaben.“
Die ursprünglichen Konzerte, die am 24. und 25. November 1981 stattfanden, waren wahrhaft bahnbrechend. Sie wurden speziell dafür inszeniert, für einen abendfüllenden Konzertfilm gefilmt zu werden, um ihre Live-Show zu dokumentieren. Regisseur Saul Swimmer plante, sie mit modernstem doppelt anamorphotischem 35-mm-Filmmaterial aufzunehmen, das die Projektion auf eine gigantische, fünf Stockwerke hohe Leinwand ermöglichte. Die Spannungen hinter den Kulissen zwischen den Mitgliedern von Queen und Swimmer hätten zu Problemen führen können, trieben die Band jedoch stattdessen zu neuen Höhen.
„Wir waren total, total aufgeputscht, einige der Tempi sind wirklich schnell, es gibt viel sehr prägnantes, wütendes Spiel“, sagt May.
„Queen Rock Montreal“ zeigt eine rauere Version der Band, die ein halbes Jahrzehnt zuvor „Bohemian Rhapsody“ veröffentlicht hatte, und präsentiert ihre beispiellose Musikalität, ihre überwältigende Stimmkraft und ihre unaufhaltsame Live-Energie. „Außer uns ist niemand auf der Bühne“, sagt May.
Taylor sagt: „Es ist faszinierend, jetzt zu erkennen, wie frei wir 1981 auf der Bühne waren. Es ist eine Viererbesetzung, nur wir vier von Queen, und Freddie zu sehen. Es ist, als stünde man mit der Band auf der Bühne, weil die Kameras für die damalige Zeit sehr hochwertig waren. Ich habe noch nie etwas gesehen, bei dem man sich so sehr in die Darbietung einbezogen fühlt.“
Von Freddie Mercurys Eröffnungsruf „Hello Montreal… long time no see. You wanna get crazy?“ bis hin zum mitreißenden Höhepunkt mit „We Will Rock You“, „We Are The Champions“ und „Love Of My Life“.
Mercurys kraftvolle Gesangsakrobatik, Mays umwerfende Sechs-Saiten-Pyrotechnik, Deacons felsenfester Herzschlag-Bass, Taylors unaufhaltsames rhythmisches Spiel und nicht zu vergessen die einzigartige Kombination aller vier Stimmen – „Queen Rock Montreal“ zeigt den perfekten Zusammenhalt und die individuellen Stärken von vier Musikern, die, wie Brian May sagt, „in Höchstform“ waren.
Freddie Mercury, Leadgesang, Klavier, akustische Rhythmusgitarre, Tamburin, Hintergrundgesang
Brian May, Gitarren, Klavier, Synthesizer, Harmonie- und Hintergrundgesang
Roger Taylor, Schlagzeug, Percussion, Harmonie- und Hintergrundgesang, Leadgesang (Track 7)
John Deacon, Bass, Hintergrundgesang
Digital remastered
Queen
40 Jahre nach Bandgründung und zwanzig Jahre nach dem Tod von Freddie Mercury sind Queen in England erfolgreicher als die Beatles und Elvis. An die 1400 Wochen haben sie bisher in den britischen Charts verbracht. Vom titellosen Debüt über Queens erstes #1-Album 'A Night At The Opera' bis hin zu 'Made In Heaven' von 1995 - dem letzten Album, auf dem Mercury zu hören ist - spannt sich eine Karriere der Superlative, gehighlightet von zwei Best Of-Alben, die im Januar 2011 neu aufgelegt worden sind, neben dem gesamten Backkatalog von Queen, der nun in neuer Auflage bei Island Records erscheint.
Kann sich heute noch jemand eine Sportveranstaltung ohne 'We Will Rock You', 'We Are The Champions' oder 'Another One Bites The Dust' vorstellen? Legionen Bands und Künstler späterer Dekaden verneigen sich vor Queen: Metallica, Nirvana und Anthrax genau so wie wie Lady Gaga, Mika, Muse, Radiohead, Trent Reznor oder Robbie Williams (die Liste ist lang). Neben ihren stilistischen Erben hält seit 2002 das Queen-Musical 'We Will Rock' den Sound der Londoner im kollektiven Gedächtnis, gerade hat eine neue Spielzeit von 'We Will Rock You' am Berliner Theater des Westens begonnen. In London begeht man Ende Februar das 40jährige Queen-Jubiläum mit der Ausstellung 'Stormtroopers in Stilettos', die voraussichtlich danach auch in Berlin zu sehen sein wird.
Anders als ihre Zeitgenossen der Glamrock-Ära verbindet man Queen heute nicht mehr mit der popmusikalischen (von Punk ikonoklastisch eliminierten) Dekadenz der 70er. Stadionhymnen und Musical-Mehrwert haben Queen eine zeitlose Aura beschert. Wäre es bei ihrem frühen Hit 'Seven Seas Of Rhye' geblieben, dann würde man Queen heute zwischen Status Quo und Yes verorten. Dadurch, dass immer neue Basketball- und Eishockey-Athleten zu 'We Will Rock You' et cetera ins Stadion schreiten, haben Queen gut drei Dekaden Popkultur mühelos überbrückt. Nichtzuletzt hebt ihr Sinn für Humor Queen vom Retro-Stigma der Glam-Bands entscheidend ab. Was bei anderen pompös und pathetisch anmutete, kompensierten Queen mit einer konsenstiftenden Schlitzohrigkeit. Die Doors begruben sich unter düsteren ödipalen Geschichten. Queens seifenoperige 'Bohemian Rhapsody', ihre barock abrockende 'Killer Queen' bringen einen dagegen zum Grinsen. Wegweisend: ihre Kombination von theatralischem Pomp mit dröhnendem Heavy Metal, die ihnen Fans sowohl im Pop- als auch im Lager der Metaller beschert hat. Als eine der wenigen Rockbands der frühen 70er brachten Queen auch R&B-Einflüsse in ihre Songs. In seinem Bombast verfolgte das Quartett immer einen ehrlichen Rocker-Anspruch, mit Live-Aufnahmen ohne nennenswerte Nachbearbeitung, als roter Faden zieht sich die Pose durch den Plot von 'We Will Rock You', dem Musical.
Eindeutig beruht ihre Legende auf dem Charisma ihres Leadsängers Freddie Mercury, neben Mick Jagger der größte Rampen-Pfau der Rockgeschichte. Respekt vor Paul Rodgers, Ex-Sänger von Free und Bad Company, der vor einigen Jahren mit Brian May und Drummer Roger Taylor auf Tour ging, sich dabei jedoch jeden Vergleich mit Mercury verbat, dementsprechend nannte man sich Queen + Paul Rodgers. Adam Lambert, Gewinner der achten Staffel von 'American Idol', fiel 2009 als potentieller nächster Queen-Frontmann durch. Zu groß die Plateau-Schuhe Freddie Mercurys, auf dessen Grab 1991 David Bowie, Elton John oder U2 Blumen ablegten. 'Von allen theatralischen Rock-Performern ging Freddie am weitesten', sagte Bowie (der 1981 mit Queen den Song 'Under Pressure' einspielte) in einem späteren Interview. 'Er ging über die Grenze.' Immer habe er Männer bewundert, die auf der Bühne Strumpfhosen tragen können, so Bowie. 'Mercury hatte das Publikum auf seiner Handfläche, er konnte jedes Klischee zu seinen Gunsten überhöhen.' 'Freddie war irgendwo da draußen im Left-Field', sagte Joe Smith, der Präsident von Capitol/EMI, der Queen auf ihrem Zenith betreute. 'Er war zügellos, außergewöhnlich, wahnsinnig, sowohl auf der Bühne als auch dahinter, ein unglaublich kreativer Mensch.' Für seinen 41. Geburtstag ließ Mercury achtzig Freunde nach Ibiza einfliegen, bot ihnen ein Schauspiel mit Feuerwerk, Flamenco und einer überdimensionalen, rund sechs Meter langen Torte, die weißgold-livrierte Kellner servierten. 'Es war alles eine nicht aufhörende Party', erinnert sich der Produzent Roy Thomas Baker, der auf 5 Queen-Alben mitgewirkt hat, darunter ihrem Debüt und ihrem epochalen 'A Night At The Opera'. Mercury ist der erste asiatische Rockstar Englands. 'Time Asia' hat ihn zum 'einflussreichsten asiatischen Helden der letzten 60 Jahre' gekürt. Das Musikmagazin Blender, MTV und das Classic Rock Magazin wählten Mercury zum größten Rocksänger aller Zeiten; der 'Rolling Stone' listet ihn auf Platz 18 der 100 größten Sänger aller Zeiten. AllMusic nennt ihn einen der dynamischsten und charismatischsten Frontmänner der Rockgeschichte.
Sacha Baron Cohen, das Gesicht von Bruno und Borat, wird in einem von Robert de Niro produziertem Freddie Mercury-Biopic die Hauptrolle spielen, das die Bandgeschichte Queens von der Bandgründung bis zu ihrem fulminanten Comeback-Auftritt 1985 bei Live-Aid nachzeichnet. Als Frederick Bulsara kam Freddie Mercury 1946 in Sansibar zur Welt, er wuchs dort und in Indien auf. Seine Eltern waren Parsis, gehörten zur persischen Minderheit, die die indische Kultur, namentlich Bollywood stark geprägt hat. 1959 zog die Familie nach London. Von seiner ersten Band Wreckage wechselte Mercury 1970 zu Queen, während er noch Design studierte und einen Stand im Kensington Market betrieb. Seine musikalischen Vorbilder waren Jimi Hendrix und Liza Minnelli. In den drei Jahren zwischen der Bandgründung von Queen und ihrem Debütalbum verfolgte Mercury verschiedene Soloprojekte, nahm als Larry Lurex den Beach Boys-Song 'I Can Hear Music' auf, später sollte Mercury mit Dave Clark und Montserrat Caballé kollaborieren. Hinter der Wimperntusche, unter den Ballett-Leggins oder der Sturm-Uniform war er das außergewöhnlichste musikalische Talent Englands. Bereits 1975 gewann Mercury für 'Killer Queen' einen Ivor Novello-Award, im Folgejahr noch einen, für die semi-symphonische 'Bohemian Rhapsody'. 1990, ein Jahr vor Mercurys von AIDS-verursachtem Tod, holten Queen sich den Award des britischen Phonoverbands ab, für 18 Alben, die die Rockgeschichte verändert haben. (Quelle: Universal Music)
This album contains no booklet.
