Beethoven: The Late Piano Sonatas Igor Levit

Album Info

Album Veröffentlichung:
2013

HRA-Veröffentlichung:
05.05.2015

Label: Sony Classical

Genre: Instrumental

Subgenre: Piano

Das Album enthält Albumcover

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  • Ludwig van Beethoven (1770–1827): Piano Sonata No. 28 in A Major, Op. 101
  • 1I. Etwas lebhaft, mit der innigsten Empfindung (Allegretto, ma non troppo)04:27
  • 2II. Lebhaft, marschmäßig (Vivace alla marcia)06:07
  • 3III. Langsam und sehnsuchtsvoll (Adagio, ma non troppo, con affetto)03:28
  • 4IV. Geschwind, doch nicht zu sehr und mit Entschlossenheit (Allegro)07:11
  • Piano Sonata No. 29 in B-Flat Major, Op. 106 -Große Sonate für das Hammerklavier-
  • 5I. Allegro10:18
  • 6II. Scherzo. Assai vivace02:34
  • 7III. Adagio sostenuto17:13
  • 8IV. Largo - Allegro risoluto11:37
  • Piano Sonata No. 30 in E Major, Op. 109
  • 9I. Vivace ma non troppo03:51
  • 10II. Prestissimo02:18
  • 11III. Gesangvoll, mit innigster Empfindung (Andante molto cantabile ed espressivo)12:26
  • Piano Sonata No. 31 in A-Flat Major, Op. 110
  • 12I. Moderato cantabile molto espressivo06:44
  • 13II. Allegro molto02:13
  • 14III. Adagio ma non troppo - Fuga: Allegro ma non troppo10:31
  • Piano Sonata No. 32 in C Minor, Op. 111
  • 15I. Maestoso - Allegro con brio ed appassionato09:27
  • 16II. Arietta. Adagio molto semplice e cantabile18:02
  • Total Runtime02:08:27

Info zu Beethoven: The Late Piano Sonatas

Seit drei Jahren wird sein Name an vorderster Stelle genannt, wann immer von den aufregendsten Pianisten der jungen Generation die Rede ist. An Igor Levit überrascht nicht nur die Reife seiner Interpretationen, sondern auch sein unbändiger Appetit auf neues Repertoire – so schwierig und fordernd wie nur möglich. Nicht umsonst hat DIE ZEIT den 26-Jährigen als Vielfraß am Klavier portraitiert. Für das lang erwartete Platten-Debüt hat der bekennende Maximalist neue Höhen erklommen: die fünf späten Beethoven-Sonaten.

"Schon das klangliche Gestaltungsvermögen lässt aufhorchen: Bezaubernd, wie Igor Levit den lyrisch-zarten Kopfsatz von op. 110 erblühen lässt, mitreißend, wie er im Finale der ‚Hammerklaviersonate' stellenweise geradezu derb zupackt. Bei seinen Interpretationen scheint jedes Detail durchdacht zu sein, und emotional spürt man die Dringlichkeit, die diese Musik für den 25-Jährigen hat. Einer der überzeugendsten Beethoven-Pianisten der jungen Generation." (Fono Forum)

„Levit musiziert mit einer Selbstverständlichkeit und Natürlichkeit, die in Atemhält […]. Die Reife, mit der er zum Beispiel die sperrigste aller Beethoven-Sonaten, die Hammerklavier-Sonate spielt, ist verblüffend. […] Sein wunderbar abgerundeter, ausbalancierter, immer differenziert gestalteter Ton, sein Gespür für architektonische Dimensionen bei den anspruchsvollen Werken sind schlicht bestechend. […] So will man Beethoven hören.“ (NDR Kultur)

„Er ist ein Einzeltäter, zu jeder Zeit extrem: Für die Kunst des jungen Pianisten Igor Levit muss man gewappnet sein. Sie wirft existentielle Fragen auf und scheut auch die Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod nicht. Ein Glück, dass es solche Musiker gibt. […] Es ist eine brutale Schönheit, die hier aufreißt, die Wolken teilt und die Sonne dahinter versengt alles. Beethoven klopft mit diesen Sonaten ans Haus des Lebens, das klingt toll, das klingt hohl, das klingt verzweifelt […] – aber so, wie Levit das spielt, herrscht trotz allem keine Angst, er nimmt den Tod mit Bewunderung fast und mit Respekt, er spielt ihn jung.“ (Spiegel Online)

"Igor Levit hat mit dieser Debut-Einspielung eine deutliche Visitenkarte seines Könnens abgeliefert, dass man jetzt schon gespannt auf Weiteres wartet." (Piano News)

"Ab Takt 243 gerät die Fuge endgültig aus den Fugen. Es kracht, einige Achtel glühen, andere trillern noch, man sieht Ludwig van B.s zusammengebissene Zähne hinterm Visier, ehe rasch eine Idylle eingeblendet wird. So hört sich das an, wenn Igor Levit das Finale der Hammerklaviersonate spielt."(Die Zeit)

„Bezaubernd, wie Levit den lyrisch-zarten Kopfsatz von op. 110 erblühen lässt, mitreißend, wie er im Finale der ›Hammerklaviersonate‹ stellenweise geradezu derb zupackt. Bei ihm scheint jedes Detail durchdacht zu sein, und emotional spürt man die Dringlichkeit, die diese Musik für den 25-Jährigen hat. Einer der überzeugendsten Beethoven-Pianisten der jungen Generation.“ (Stereo)

„Der Respekt und die Hingabe des Pianisten sind in jedem Ton zu hören, seine Musikalität und Gestaltungswille sind allgegenwärtig, und das Ganze ist klanglich wunderbar räumlich-plastisch eingefangen.“ (Audio)

"[Ein] fulminantes CD-Debüt." (Stern)

Igor Levit, Klavier


Igor Levit
beginnt die Saison 2014-15 mit Rezitalen, in denen er Schwerpunkte seines Repertoirs, – Bach, Beethoven, Busoni und Schostakowitsch – zur Aufführung bringt und zwar unter anderen in der Alten Oper Frankfurt, im Münchner Prinzregententheater, in der Laeiszhalle Hamburg, im Konzerthaus Berlin, in Kopenhagens Black Diamond, in der Town Hall in Birmingham und in der Tonhalle Zürich. Die Wigmore Hall in London widmet Igor Levit mit drei Solo-Rezitalen eine Portrait-Reihe, deren Finale im Juli 2015 ein Abend mit Musik von Cornelius Cardew und Frederic Rzewski bildet. In London konzertiert Igor Levit desweiteren mit Skrabins Klavierkonzert mit dem London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Vladimir Jurowski. Im Frühjahr 2015 tritt Igor Levit wieder im Rahmen des Heidelberger Frühlings auf und setzt seine Arbeit als Künstlerischer Leiter der Kammermusik-Akademie des Festivals fort. Im April und Mai 2015 gibt er seine Orchester-Debüts mit San Francisco Symphony (Heras-Casado), dem Cincinnati Symphony Orchestra (Norrington) sowie mit dem hr-Symphonieorchester und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (Bringuier). Rezital-Debüts stehen an bei den renommierten Reihen der Performing Arts Society in Washington und The Gilmore in Michigan. Im Sommer 2015 ist Igor Levit wieder bei Staatskapelle Dresden (V. Jurowski) sowie bei Deutschlands wichtigsten Festivals zu Gast: den Festspielen in Mecklenburg-Vorpommern, beim Kissinger Sommer, dem Klavierfestival Ruhr, bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen sowie beim Rheingau Festival. Bei der Schubertiade in Österreich setzt er seinen im Herbst 2013 begonnen Beethoven-Sonatenzyklus fort.

Seit 2012 ist Igor Levit Exklusivkünstler bei Sony Classical. Seine erste Einspielung für das Label, die fünf letzten Beethoven Sonaten, erschien im August 2013. Igor Levit wurde dafür im Frühjahr 2014 mit dem BBC Music Magazine Newcomer of the Year Award, den Young Artist Award der Royal Philharmonic Society und dem ECHO Klassik 2014 in der Kategorie „Solistische Einspielung des Jahres (19. Jh.)/Klavier ausgezeichnet. Sein zweites Album für das Label, die Sechs Partiten von Johann Sebastian Bach erschien im August 2014.

Im März 2014 gab Igor Levit sein von Publikum und Kritikern gefeiertes US-Rezitaldebüt in der Park Avenue Armory in New York. Ein weiteres fulminantes Debüt folgte fünf Tage später: als Einspringer für Helene Grimaud spielte Igor Levit Beethovens Viertes Klavierkonzert mit dem City of Birmingham Symphony Orchstra unter der Leitung von Andris Nelsons im Goldenen Saal des Wiener Musikvereins. In derselben Saison gab Igor Levit Debüts mit dem Konzerthausorchester Berlin, dem Royal Scottish National Orchestra und der Königlich Flämischen Philharmonie Antwerpen. Solorezitale führten ihn in die Berliner und die Kölner Philharmonie, das Prinzregententheater München, die Alte Oper Frankfurt, die Queen Elizabeth Hall in London, in das Conservatorio Sala Verdi in Mailand sowie zur Tonhalle Zürich. Im Frühjahr 2014 kehrte Igor Levit zu den Ludwigsburger Schlossfestspielen und dem Schumannfest Düsseldorf zurück sowie zum Festival Heidelberger Frühling. Im Sommer 2014 war er Artist-in-Residence beim Kissinger Sommer sowie beim Festival Mecklenburg-Vorpommern – wo er u.a. sein Debüt mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Tugan Sokhiev gab und mit der Kremerata Baltica sowie mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen konzertierte.

Weitere erfolgreiche Debüts der jüngeren Zeit haben Igor Levit zu den Wiener Symphonikern, dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg, dem WDR Sinfonieorchester und Danish National Symphony Orchestra geführt. Rzewski widmete Igor Levit acht Sonaten seines Zyklus “Nano-Sonaten” und komponierte den Zyklus “Dreams II” für ihn, den Igor Levit beim Heidelberger Frühling 2015 uraufführen wird. Darüber hinaus debütierte Igor Levit mit Solorezitalen in der Saison 2012-13 im Rahmen der Konzertreihe „ECHO Rising Stars“ in führenden Konzertsälen Europas und war von 2011 bis 2013 „BBC New Generation Artist“. In diesem Rahmen präsentierte er unter zahlreichen anderen Projekten Frederic Rzewskis Variationswerk „The People United Will Never Be Defeated“, das er darüber hinaus auch in Berlin, Heidelberg, Ludwigsburg, Hannover und Lugano aufführte. Rzewski widmete Igor Levit acht Sonaten seines Zyklus „Nano Sonaten“ und komponiert derzeit ein neues Werk für Igor Levit, das 2015 uraufgeführt werden soll.

Zu Igor Levits Kammermusikpartnern gehören Lisa Batiashvili, Simon Bode, Ning Feng, Julia Fischer, Sol Galbetta, Christiane Karg, Valeriy Sokolov, Jörg Widmann, Maxim Vengerov und Tabea Zimmermann.

Geboren 1987 in Nizhni Nowgorod, übersiedelte Igor Levit im Alter von acht Jahren mit seiner Familie nach Deutschland. Sein Studium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, absolvierte er mit der höchsten Punktzahl in der Geschichte des Instituts. Zu seinen Lehrern gehören Karl- Heinz Kämmerling, Matti Raekallio, Bernd Goetzke, Lajos Rovatkay und Hans Leygraf. Als jüngster Teilnehmer gewann Igor Levit beim 2005 ausgetragenen International Arthur Rubinstein Wettbewerb in Tel Aviv die Silbermedaille, den Sonderpreis für Kammermusik, den Publikumspreis und den Sonderpreis für die beste Aufführung des zeitgenössischen Pflichtstücks. Igor Levit lebt in Hannover.

Dieses Album enthält kein Booklet

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