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Love & Hyperbole Alessia Cara
Album Info
Album Veröffentlichung:
2025
HRA-Veröffentlichung:
14.02.2025
Das Album enthält Albumcover
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- 1 Go Outside! 03:40
- 2 Left Alone 02:46
- 3 Dead Man 03:23
- 4 Subside 04:29
- 5 Run Run 02:54
- 6 Drive 02:50
- 7 Get To You 03:08
- 8 (Isn’t It) Obvious 03:51
- 9 Garden Interlude 02:26
- 10 Nighttime Thing 02:24
- 11 Feels Right 03:07
- 12 Fire 03:46
- 13 Slow Motion 03:23
- 14 Clearly 03:29
Info zu Love & Hyperbole
Grammy Award-gekrönter kanadischer Popstar Alessia Cara veröffentlicht ihr 4. Studioalbum, Love & Hyperbole. Alessia hat im Laufe ihrer Karriere über 12,5 Mrd. Streams angesammelt und hat sich auch den ersten Platz in den USA gesichert.
„Love and Hyperbole“ erforscht die Liebe auf eine Weise, die sich für sie neu anfühlt. „Es gibt einen Song namens ‚Fire‘, der mir besonders am Herzen liegt, weil ich darin zum ersten Mal über die Liebe geschrieben habe, ohne dass Angst oder Negativität damit verbunden sind“, erklärte sie. „Es ist einfach ein Liebesbrief – kein Überdenken, kein Zögern. Das war beängstigend für mich, aber auch wirklich befreiend.“
Der Titel des Albums spricht die großen Gefühle der Liebe an – sowohl die Höhen und Tiefen, den Humor als auch den Herzschmerz. Cara erklärte, dass sie Übertreibungen sowohl als Mittel zum Geschichtenerzählen als auch als Möglichkeit zur Verarbeitung von Emotionen verwendet hat. „Liebe kann sich dramatisch anfühlen, als wäre sie das Ende der Welt oder das Einzige, was zählt. Ich wollte diese Intensität einfangen, aber auch Humor verwenden, um die Last dieser Gefühle zu mildern“, (Alessia Cara)
Für ihr 2018 erschienenes Album The Pains of Growing wurde sie mit dem Juno Award für das beste Album und die beste Songwriterin des Jahres ausgezeichnet, was ihren Status als hochkarätige Singer/Songwriterin unterstreicht. Ihr neuestes Album In The Meantime wurde von Pitchfork, Billboard, Rolling Stone und der New York Times hoch gelobt. Letztere lobte sie dafür, dass sie Popstarsein mit einer therapeutischen, introspektiven Seite verbindet.
Alessia Cara
Alessia Cara
Sie ist die neueste Vertreterin jener Generation von Musikern, die kein Blatt vor den Mund nehmen, auf Genrekonventionen pfeifen, ja fast schon subversiv die gängigen Klischees aushebeln und genau deshalb die Leute berühren: Die 19-jährige Alessia Cara aus Kanada hat mit ihrer ersten Single 'Here' bewiesen, dass man auch mit einer klaren Party-Absage einen internationalen Hit landen kann – denn 'Here' verzeichnete bereits in der Woche nach der Premiere bei The Fader eine halbe Million Streams...
Allerdings war das nur der Anfang: Seither hat Alessia mit 'Here' die internationalen Spotify-Charts erobert (#1 in USA & Kanada, 2# in UK, #3 der Spotify Viral Charts in Deutschland und der Schweiz, um nur eine Auswahl zu nennen), die Hype-Machine-Charts dominiert und sie selbst wurde von der New York Times bereits als die Nachfolgerin von Taylor Swift und Lorde gefeiert. Nachdem der britische NME das von Pop & Oak und Sebastian Kole produzierte Stück als 'einen der Songs des Jahres' und Alessia von MTV USA als 'definition of cool' bezeichnet worden war, ist die Ironie an der Geschichte, dass ihre Anti-Party-Hymne tatsächlich ab sofort auf etlichen Partys laufen dürfte – und Alessia sich wohl schon mal mit der Idee anfreunden muss, wie Pitchfork schrieb, 'demnächst sicher häufiger auf Partys gehen zu müssen...'
'Here' bringt dabei ganz klar Alessias Sichtweise zum Ausdruck: 'Ja, das ist eine wahre Geschichte', so die 18-Jährige. 'Es ist ein Party-Song, wobei es genau genommen das exakte Gegenteil davon ist. Die Single bringt auf den Punkt, was der eine Partygast denkt, der sich in die Ecke zurückgezogen hat und das ganze Treiben misstrauisch beäugt. Es geht also eher um die Perspektive des Mauerblümchens.'
Genial ist 'Here', weil sie nie zu ernst den Zeigefinger hebt: Stattdessen erzählt sie einfach davon, wie es ist, wenn man die Minuten abzählt, bis man endlich dieses leidige Party-Treiben hinter sich lassen und wieder nach Hause gehen darf. Ihre Seitenhiebe auf die ganzen oberflächlichen Spielchen sind dabei dermaßen treffend und schneidend, dass es fast schon wehtut: 'I’m sorry if I seem uninterested / Or I’m not listenin’, or I’m indifferent / Truly I ain’t got no business here', lautet eine der Zeilen; eine andere, ebenfalls mit entschuldigenden Worten eingeläutet: 'Excuse me if I seem a little unimpressed with this / An antisocial pessimist, but usually I don’t mess with this'. So verwundert es auch nicht, dass sie sich sogleich nach Hause wünscht: 'Really I would rather be at home all by myself / Not in this room with people who don’t even care about my well-being'.
Klare Worte von einem Teenager, der diesen Zeilen, wie die New York Times feststellte, dermaßen 'gewichtig auf jeder einzelnen Silbe' betont, 'als ob sie ihr gesamtes Gewicht von einer Hüfte auf die andere verlagern würde'. Ihre Stimme klingt dabei dermaßen beweglich, dermaßen punktgenau und kontrolliert, aber auch verspielt, dass man jetzt schon auf ihr Debütalbum 'Know-It-All' gespannt sein darf. Hinzu kommt noch ihre Nominierung für die BBC 'Sound of 2016' Liste. Diese Newcomer-Liste gilt als eines der sichersten Trendbarometer für Neuentdeckungen in der Musikwelt und Alessia tritt mit ihrer Nominierung in die Fußstapfen von Größen wie Sam Smith, Jessie J, Ellie Goulding und Adele.
Selbst wenn sie allen Grund dazu hätte, mit viel Selbstbewusstsein in die Zukunft zu blicken, ist Alessia Caracciolo (so steht’s in ihrem Pass) immer noch eher das schüchterne Kleinstadt-Mädel – auch wenn sie inzwischen in der Metropole Toronto gelandet ist und Ende Mai auch ihre ersten Interviews gegeben hat (The Fader, Teen Vogue): 'Ja, wenn man aus Kanada, genauer gesagt aus Brampton in Ontario kommt, dann rechnet man einfach nicht damit, dass man hier irgendwann landet', so die Sängerin, die mit 10 Jahren Amy Winehouse für sich entdeckte und ihre erste Gitarre bekam, um mit 13 ihre ersten Akustik-Coverversionen bei YouTube hochzuladen, wo ihr Channel inzwischen über 2 Millionen Views verzeichnet. 'Man denkt eher: Wer wird mich schon hören da draußen? Und ich kann immer noch nicht so ganz fassen, was alles passiert ist: Diese perfekte Chemie mit Sebastian, mit meinen Produzenten, mit dem Label. Die bei Def Jam haben wirklich verstanden, was mir vorschwebt: Meine Musik soll einfach cool sein und meine Einflüsse durchschimmern lassen – Drake, Amy Winehouse, Ed Sheeran –, aber sie soll eben auch vollkommen neu klingen. Sie haben mir die Chance gegeben, etwas Bedeutendes und Positives loszuwerden, ohne dabei moralisierend zu klingen. Ich hätte ehrlich gesagt niemals damit gerechnet, dass sich das alles so organisch entwickeln könnte. Und ich kann immer noch nicht fassen, wie schnell das alles passiert ist.'
Dieses Album enthält kein Booklet