Nacht Reworks Martin Kohlstedt

Album Info

Album Veröffentlichung:
2015

HRA-Veröffentlichung:
18.11.2015

Das Album enthält Albumcover

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  • 6EXA05:30
  • 7YAL04:13
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  • Total Runtime37:31

Info zu Nacht Reworks

„Für wen mache ich Musik? Das ist die Frage, die für mich am Anfang stand.“ „Zuerst erarbeite ich Themen für mich allein, wenn ich zu Hause in meinem Studio sitze. Da kommuniziere ich mit Teilen von mir, die ich nur über das Klavier erreiche oder bei denen ich es nur ertrage, sie sprechen zu lassen wenn es über Musik geschieht. Das ist der absolut intime Teil, die große Blase.“ „Danach spielst du für ein Publikum. Plötzlich öffnet sich alles, ich reagiere auf den Raum und die Menschen. Das verändert die Musik, ihren Charakter, ihren Inhalt. Ich spiele anders und improvisiere, arrangiere neu, breche aus. Das geht nur weil ich merke: Da kommt etwas zurück. In dem Moment ist alles nicht nur in meinem Kopf, es ist real! Wie ein Spiegel - aber das Spiegelbild ist natürlich nicht das Original. Es ist etwas vollkommen eigenes, jede reflektierende Oberfläche ist anders.“ “Dann hat mich eine ganz andere Sache interessiert: Da sind all diese wunderbaren Musiker und Bands, zu denen ich als Hörer eine persönliche Beziehung habe. Sie entwickeln ihre eigene musikalische Sprache, ihre eigene Blasen. Verstehen sie mich? Können sie dasselbe sagen wie ich, würden sie das überhaupt wollen?“ „Plötzlich wusste ich einfach: das muss ich in Erfahrung bringen, ich schreibe denen jetzt einfach. Sowas fühlt sich gefährlich an, die Reaktion ist um einiges konkreter als bei einer Gruppe von Menschen in einem Konzertsaal. Aber ich will keine unbeweglichen Monumente schaffen. Ich möchte emotionale Werkzeuge komponieren. Für mich, für ein Publikum, für andere Musiker.“ sagt Martin Kohlstedt – angesprochen auf seine Motivation die ‘Nacht Reworks‘ zu sammeln. Ziemlich genau ein Jahr ist nun seit der Veröffentlichung seines letzten Albums ‘Nacht’ vergangen. Seitdem hat Martin Kohlstedts Mut, den Dialog zu suchen, anscheinend überzeugt, denn das Resultat sind acht sehr unterschiedliche Stücke von Künstlern aus Deutschland, Island, Großbritannien und den USA. Manche wirken wie ein feinfühliger Kommentar zum Original, andere sind komplett verschiedene Perspektiven auf das Ausgangsmaterial. Und einige sind zum Anlass für gemeinsame Projekte geworden, in denen man sich auf Augenhöhe etwas vollkommen Neuem widmet – allesamt der Idee folgend, dass Kohlstedts Musik nicht fest geschrieben ist, sondern fortwährend in Verhandlung.


Martin Kohlstedt
Intuitively Martin Kohlstedt feels his way through this body of wood, felt hammers and steel strings. The young composer, who grew up in the forests of Thuringia, doesn’t just put on an anonymous fingerplay - he perpetually opens himself up with each and every moment, with every stroke of the keys. An attempt to create something close and personal - beyond sophisticated classics or artificial pathos. Kohlstedt isn’t reenacting a play, he’s holding a musical conversation with his instruments. At times he might even lose his self-control and get carried away. Particularly in a concert setting, one might take note of this kind of aggressive straightforwardness, perhaps making him seem vulnerable. If you were standing off to the side, you could even find it cheesy. Nevertheless, the argumentation between character and piece is so fierce, that you just can’t get around it. Consider yourself lucky under these circumstances - because that’s exactly what Martin Kohlstedt needs, this soundbox, his audience.

This exchange was captured within his two albums “Nacht“ (2014) and “Tag“ (2012) (Night and Day respectively), published by himself. Besides solo performances, he is part of the electronica bands Marbert Rocel and Karocel and also melodizes motion pictures.

Dieses Album enthält kein Booklet

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