Controlling Crowds Part IV (2024 Remastered Deluxe Edition) Archive

Album Info

Album Veröffentlichung:
2009

HRA-Veröffentlichung:
24.01.2025

Label: [PIAS] Recordings Catalogue

Genre: Rock

Subgenre: Adult Alternative

Interpret: Archive

Das Album enthält Albumcover

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Formate & Preise

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FLAC 44.1 $ 12,20
  • 1 Pills (2024 Remaster) 04:12
  • 2 Lines (2024 Remaster) 06:04
  • 3 The Empty Bottle (2024 Remaster) 07:03
  • 4 Remove (2024 Remaster) 04:05
  • 5 Come on Get High (2024 Remaster) 04:40
  • 6 Thought Conditioning (2024 Remaster) 03:39
  • 7 The Feeling of Losing Everything (2024 Remaster) 04:47
  • 8 Blood In Numbers (2024 Remaster) 03:05
  • 9 To the End (2024 Remaster) 03:55
  • 10 Pictures (2024 Remaster) 03:54
  • 11 Lunar Bender (2024 Remaster) 03:24
  • 12 Never Felt This Sad (2024 Remaster) 04:35
  • 13 All The Pretty Lights (2024 Remaster) 03:04
  • 14 A Dying Man (2024 Remaster) 03:48
  • Total Runtime 01:00:15

Info zu Controlling Crowds Part IV (2024 Remastered Deluxe Edition)

Controlling Crowds IV by Archive is a captivating album released by Pias Recordings Catalogue. This limited edition vinyl record is a must-have for any music enthusiast looking to expand their collection with a unique and powerful listening experience. With Controlling Crowds IV, Archive delivers a mesmerizing blend of electronic, rock, and trip-hop sounds that create an atmospheric and immersive journey for the listener. The album showcases the band's signature style of haunting vocals, intricate instrumentation, and thought-provoking lyrics that will leave you spellbound from start to finish.

Although this album is presented as the fourth instalment of Controlling Crowds, it is neither the conclusion nor the epilogue to the absolutely masterful work released in the spring. Rather, it's a collection of songs written before or during the sessions for episodes I to III, but which didn't find their place there. It's also guitarist Dave Pen's songs, which were submitted late for the first episodes because he was too absorbed by his separation to finish them.

After this necessary clarification, we focus on this new collection of dark, down tempo songs, where Archive and his guests make us hover in dark clouds. The first three chapters had a political and social dimension, this one is more intimate. Recorded with fewer resources, in less time and with personal pain, these songs lock you in a narrow room with the malaise of their protagonists. Released in the spring, I-III was full of cynicism and criticism; IV, released in the autumn, is an invitation to depression without return, to unconditional surrender.

A sequel to the previous album, this one is also the presentation of a band on the side and without pressure. Most of the tracks follow the typical format developed by the band: catchy rhythms over ethereal layers, loops that open onto each other to create the progression that gets the music and its listener off the ground.

Archive

Digitally remastered




Archive
wurde 1994 in London von Darius Keeler und Danny Griffiths gegründet. Die beiden Musiker entstammen der elektronischen Underground-Szene der frühen 90er-Jahre und waren stark von der Trip-Hop-Welle aus Bristol beeinflusst.

Während Acts wie Massive Attack oder Portishead den Ton angaben, suchten Keeler und Griffiths von Anfang an nach einem eigenen Zugang zu diesem neuen, düsteren Sound zwischen Hip-Hop, Electronica und orchestralen Elementen.

Für ihr Debütalbum holten sie sich die Sängerin Roya Arab und den Rapper Rosko John ins Studio. Das Resultat, Londinium, erschien 1996 bei Island Records und gilt bis heute als ein unterschätzter Klassiker des Genres. Die Mischung aus atmosphärischer Elektronik, Streichern und politischen Texten kam bei der Kritik gut an, fand aber nur ein kleines Publikum. Nach dem Album kam es zur Trennung von Arab und Rosko John, woraufhin Archive sich neu formierten – eine Dynamik, die sich über die gesamte Bandgeschichte hinweg fortsetzen sollte.

Mit dem zweiten Album Take My Head (1999) vollzogen Archive eine radikale stilistische Wende. Suzanne Wooder übernahm den Gesang, der Sound war deutlich melodischer, zugänglicher und poppiger als noch beim Debüt.

ARCHIVE - YOU MAKE ME FEEL Stücke wie „You Make Me Feel“ (aktuell zu hören in der neuen Renault Werbung) erreichten größere Aufmerksamkeit, vor allem in Frankreich und Deutschland. Trotz des Erfolgs war auch diese Phase nur eine Momentaufnahme. Wooder verließ die Band, Keeler und Griffiths zogen sich erneut ins Studio zurück und entwickelten den Sound, der Archive langfristig prägen sollte: eine epische, cineastisch angelegte Klangarchitektur, die elektronische Elemente mit Post-Rock, Prog und orchestralen Arrangements verband.

2002 erschien You All Look The Same To Me, das bis heute als eines ihrer wichtigsten Alben gilt. Mit dem irischen Sänger Craig Walker fand die Band eine Stimme, die das neue Klangbild perfekt ergänzte. Der über 16 Minuten lange Opener „Again“ wurde zum Signature Track der Band, Songs wie „Numb“ oder „Meon“ verbanden melancholische Melodien mit ausufernden Spannungsbögen. Archive entwickelten sich in dieser Phase von einem Studioprojekt zu einer festen Liveband, die vor allem in Frankreich und Osteuropa schnell eine wachsende Fangemeinde fand.

Die folgenden Alben Noise (2004) und Lights (2006) führten den eingeschlagenen Weg konsequent weiter. Auf Noise dominierte eine dunkle, fast aggressive Stimmung. Der Song „Fuck U“ wurde zu einem ihrer bekanntesten Stücke – düster, verletzlich, intensiv. Lights setzte stärker auf elektronische Flächen, komplexe Songstrukturen und atmosphärische Spannungsbögen. Archive etablierten sich in dieser Zeit als feste Größe im europäischen Raum, ohne je in den Mainstream abzurutschen.

Mit Controlling Crowds, einem in vier Teilen veröffentlichten Konzeptalbum aus dem Jahr 2009, erreichte die Band einen kreativen Höhepunkt. Die erste Veröffentlichung bestand aus den Teilen I bis III, Teil IV wurde einige Monate später nachgereicht. Das Gesamtwerk ist geprägt von einer düsteren Gesellschaftsanalyse, in der Themen wie Überwachung, Entfremdung und digitale Kontrolle zentral sind. Die Tracks changieren zwischen elektronischem Minimalismus und monumentaler Opulenz. Archive zeigten sich hier als musikalisches Kollektiv, in dem wechselnde Stimmen, Klangfarben und Stimmungen zu einem dichten Gesamtkonzept verwoben wurden.

Archive - The Empty Bottle (Official Video) Nach dem Ausstieg von Craig Walker wurde Rosko John erneut Teil der Band. Auf dem 2012 erschienenen Album With Us Until You’re Dead übernahm er gemeinsam mit Maria Q, Dave Pen und Pollard Berrier die Vocals. Auch dieses Album setzte stark auf thematische Kohärenz, vermied aber einfache Songstrukturen zugunsten von Spannungsaufbau und Atmosphäre. Die Band klang fokussierter und zugleich experimenteller als je zuvor.

2014 erschien Axiom, ein Projekt zwischen Soundtrack und Album. Die Musik wurde parallel zu einem Kurzfilm geschrieben, der die visuelle Dimension der Band weiter auslotete. Archive dachten Musik und Bild seit jeher zusammen, mit Axiom wurde dieses Prinzip konsequent umgesetzt. Der Film wurde bei ausgewählten Konzerten live mit der Musik aufgeführt und unterstrich die Ambitionen der Band jenseits klassischer Albumformate.

Mit Restriction (2015) legten Archive ein politisch aufgeladenes Album vor, das sich zunehmend tanzbaren Rhythmen öffnete, ohne die für sie typische emotionale Tiefe aufzugeben. Stücke wie „Kid Corner“ oder „Ruination“ griffen soziale Themen auf, die sich in den folgenden Jahren noch zuspitzen sollten.



Dieses Album enthält kein Booklet

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