Oeo Alma

Album Info

Album Veröffentlichung:
2017

HRA-Veröffentlichung:
16.06.2017

Label: col legno

Genre: World Music

Subgenre: Worldbeat

Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)

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Formate & Preise

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FLAC 44.1 $ 12,80
  • 1Möderndorfer Sommervalsen04:55
  • 2Hep!04:19
  • 3Oeo04:49
  • 4Danske Valse04:01
  • 5Kiahmelcher und Landler03:57
  • 6Tracking Schmalnauer01:59
  • 7Questa Mattina04:20
  • 8Lima Lama03:47
  • 9Ruhe04:12
  • 10Bruckner Rewind06:06
  • 11Tranquilla05:52
  • 12Unknown Peace05:28
  • Total Runtime53:45

Info zu Oeo

Oeo ... gehören diese Laute zur Welthilfssprache der Musik, handelt es sich also um eine Art Weltmusik-Esperanto? Oder bloß um Jodeln ohne -h, eine Essenz der längst verbrauchten Jodelsilbe Ho-e-ho?

Wenig andere sind wie Alma in der Lage, die Musik der verschiedenen Gegenden, Zeiten und Stile spielerisch und souverän zu einer neuen Welt zu vereinen – die Musik der eigenen Herkunft inklusive. Von Dänemark nach Lima führt uns der vorliegende Soundtrack und von Apulien ins Traunviertel, wo Anton Bruckner, Imogen Heap und die Jungs von Bilderbuch hitzig über den Rhythmus beim Landler debattieren. Die Betonungen bei dieser dreivierteltaktigen Urform der Volksmusik liegen auf den Taktzeiten eins und drei. Der Rhythmus gleicht dem eines gesunden, pochenden Herzmuskels: bumm-bumm, bumm-bumm, bumm-bumm. Alma spielen Seelenmusik, wie ihr Name nahelegt – und Herzensmusik.

Alma haben der traditionellen Volksmusik ein modernes, lässiges Gewand übergeworfen, ohne sie dabei zu verkleiden: Julia, Matteo, Marlene, Evelyn und Marie-Theres spielen Geige, Bass und Akkordeon, sie singen und jodeln, beschwingt und humorvoll, gefühlvoll und melancholisch. Almas Musik löst Emotionen aus, sie kommt direkt aus der Seele und möchte Menschen dort erreichen, wo deren eigene Wurzeln schlummern. Seit 2011 verbindet Alma volksmusikalische Bodenständigkeit spielerisch mit komplexen Arrangements und tourt damit durch die Weltgeschichte. Weil ganz selbstverständlich Klassik und Volksmusik, Ländler und Polka, Jodler und Walzer, Bourrée und Musette Seite an Seite erklingen, weil alles, ob Freude, Glück oder Melancholie, echt ist, weil hier jeder Ton mit großem Respekt gesetzt und der Inspiration immer genügend Raum gelassen wird, sprengt Almas Musik Grenzen, ohne mit musikalischen Traditionen zu brechen. 2013 erschien ihr Debütalbum Nativa bei col legno, ihr zweites Album Transalpin folgte im Mai 2015.

Julia Lacherstorfer, Violine, Gesang
Evelyn Mair, Violine, Gesang, Tamburin
Marie-Theres Stickler, Akkordeon, Gesang
Matteo Haitzmann, Violine, Gesang
Marlene Lacherstorfer, Kontrabass, Gesang, Tamburin




Alma
Hoe-ho! Jodeln – frei gedeutet ist es das Esperanto der alpenländischen Musik. Eine Welthilfesprache, die der internationalen Kommunikation dient, hat im Alpenraum eine Schwesternsprache? Ja. Die wohlklingende Sprachmelodie des Jodelns kann Botschaften unmissverständlich weiterleiten, denen die Hochsprache nie nachkommt, Gefühlsstimmungen ausdrücken und Sprachbarrieren überwinden.

Befreit man die oben erwähnte Jodelsilbe ihrer Konsonanten, ergibt sich „Oeo“, das programmatische Titelstück. Einmal mehr bringen ALMA „Zeitgenössische Volksmusik“ zu Gehör. Diesmal aus einem neuen Blickpunkt: Das furchtbare, jedoch unübersehbare Zeitgeschehen für kurze Zeit ausblenden, eintauchen in eine heile Welt, dabei aber nicht die Schrecken und Missstände in der Welt vergessen, das versuchen ALMA in ihren neuen Kompositionen. Wenn dabei ein Gefühl von Heimat aufkommt, ist das nur erfreulich. Womöglich zeigen sich sogar Gefühle einer Sozialisation ohne Raumbezug – nur im Herzen. ​

Apropos Herz: Der Landler – Urform der österreichischen Volksmusik. Darin verpackt befindet sich der Herzschlag – wirklich! Die Betonungen in dieser dreivierteltaktigen Gattung liegen auf den Taktzeiten eins und drei. Daraus ergibt sich ein Rhythmus, der einem gesunden, pumpenden Herzmuskel ähnelt: bumm-bumm. bumm-bumm. Schlussfolgerung: ALMA spielen nicht nur Seelenmusik, es geht noch näher: Herzensmusik!



Booklet für Oeo

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