Rameau: Suites from "Zoroastre" & "Les indes galantes" L'Orfeo Barockorchester & Michi Gaigg
Album Info
Album Veröffentlichung:
2026
HRA-Veröffentlichung:
06.03.2026
Label: CPO
Genre: Classical
Subgenre: Orchestral
Interpret: L'Orfeo Barockorchester & Michi Gaigg
Komponist: Jean Philippe Rameau (1683-1764)
Das Album enthält Albumcover Booklet (PDF)
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- Jean-Philippe Rameau (1683 - 1764): Suite from "Zoroastre, RCT 62" (1749 Version):
- 1 Rameau: Suite from "Zoroastre, RCT 62" (1749 Version): I. Ouverture 03:57
- 2 Rameau: Suite from "Zoroastre, RCT 62" (1749 Version): II. Gavotte (Pour la suite d’Amélite) 01:23
- 3 Rameau: Suite from "Zoroastre, RCT 62" (1749 Version): III. Ballet figuré: Gigue (Pour les sauvages indiens et indiennes) 01:26
- 4 Rameau: Suite from "Zoroastre, RCT 62" (1749 Version): IV. Rigaudon (Pour les sauvages indiens et indiennes) 00:59
- 5 Rameau: Suite from "Zoroastre, RCT 62" (1749 Version): V. Menuets I-II (Pour les sauvages indiens et indiennes) 02:31
- 6 Rameau: Suite from "Zoroastre, RCT 62" (1749 Version): VI. Contredanse (Pour les mages, les sauvages indiens et indiennes) 00:50
- 7 Rameau: Suite from "Zoroastre, RCT 62" (1749 Version): VII. Ouverture (Reprise) 03:56
- 8 Rameau: Suite from "Zoroastre, RCT 62" (1749 Version): VIII. Entracte: Air (Entrée des mages) 02:17
- 9 Rameau: Suite from "Zoroastre, RCT 62" (1749 Version): IX. Ballet figuré: Sarabande (Pour les esprits élémentaires) 01:53
- 10 Rameau: Suite from "Zoroastre, RCT 62" (1749 Version): X. Gavotte en rondeau (Pour les esprits élémentaires) 01:33
- 11 Rameau: Suite from "Zoroastre, RCT 62" (1749 Version): XI. Loure (Pour les esprits élémentaires) 02:26
- 12 Rameau: Suite from "Zoroastre, RCT 62" (1749 Version): XII. Passepieds I-II (Pour les esprits élémentaires) 02:16
- 13 Rameau: Suite from "Zoroastre, RCT 62" (1749 Version): XIII. Ballet figuré: Air (Pour la Haine et le Désespoir) 02:18
- 14 Rameau: Suite from "Zoroastre, RCT 62" (1749 Version): XIV. Air (Pour les démons) 01:46
- 15 Rameau: Suite from "Zoroastre, RCT 62" (1749 Version): XV. Air I (Pour les esprits élémentaires) 02:48
- 16 Rameau: Suite from "Zoroastre, RCT 62" (1749 Version): XVI. Air II en rondeau (Pour les esprits élémentaires) 01:46
- 17 Rameau: Suite from "Zoroastre, RCT 62" (1749 Version): XVII. Ballet figuré: Entrée des bergers et bergères, des castres et pastourelles 03:07
- 18 Rameau: Suite from "Zoroastre, RCT 62" (1749 Version): XVIII. Air en rondeau (Pour les esprits élémentaires, les bergers et bergères, les castres et pastourelles) 00:46
- 19 Rameau: Suite from "Zoroastre, RCT 62" (1749 Version): XIX. Gavottes I-II (Pour les bergers et bergères, les castres et pastourelles) 02:09
- 20 Rameau: Suite from "Zoroastre, RCT 62" (1749 Version): XX. Contredanse (Reprise) 00:55
- Suite from "Les indes galantes, RCT 44" (1736 Version):
- 21 Rameau: Suite from "Les indes galantes, RCT 44" (1736 Version): I. Ouverture 04:32
- 22 Rameau: Suite from "Les indes galantes, RCT 44" (1736 Version): II. Tambourins I-II 02:44
- 23 Rameau: Suite from "Les indes galantes, RCT 44" (1736 Version): III. Air pour les esclaves africains 01:23
- 24 Rameau: Suite from "Les indes galantes, RCT 44" (1736 Version): IV. Air pour les esclaves africains 02:17
- 25 Rameau: Suite from "Les indes galantes, RCT 44" (1736 Version): V. Musette en rondeau 02:44
- 26 Rameau: Suite from "Les indes galantes, RCT 44" (1736 Version): VI. Rigaudons I-II (Pour les matelots provençaux etmMatelotes provençales) 01:22
- 27 Rameau: Suite from "Les indes galantes, RCT 44" (1736 Version): VII. Danse du grand calumet de la paix en rondeau pour les sauvages 02:01
- 28 Rameau: Suite from "Les indes galantes, RCT 44" (1736 Version): VIII. Tambourins I-II (Reprise) 01:23
Info zu Rameau: Suites from "Zoroastre" & "Les indes galantes"
Jean-Philippe Rameau war als Komponist und Theoretiker eine der bedeutendsten Erscheinungen des 18. Jahrhunderts, wobei er seine praktischen und wissenschaftlichen Aktivitäten so sorgfältig auseinanderhielt, dass man den musikalischen Schöpfungen nichts von den Erwägungen des »Klangphysikers« anmerkt. Etwas anderes ist es mit den Stoffen seiner Bühnenwerke: Da profitieren Die verliebten Indianer etwa von den jüngsten ethnologischen Erkundungen Asiens und Amerikas, und die große Oper Zoroastre ruht auf der Erforschung des persischen Religionsgründers Zarathustra, der nach schweren Prüfungen die Hand der Liebsten und den Königsthron von Baktrien erringt. Wie wirkungsvoll und dennoch dezent sich diese exotischen Sujets in den etablierten Tanzformen des Barock niederschlugen und dass Rameau sogar einen indianischen Regentanz inszenieren konnte – das ist einer der verblüffendsten Aspekte dieser exquisiten Produktion.
L'Orfeo Barockorchester
Michi Gaigg, Dirigent
L'Orfeo Barockorchester
Das in Linz beheimatete L’Orfeo Barockorchester gehört seit 30 Jahren zu den markantesten Stimmen der Alten Musik. Die Neue Zürcher Zeitung attestiert dem Ensemble rund um Orchestergründerin und Dirigentin Michi Gaigg einen „individuellen Charakter abseits globalisierter Einheitsklanglichkeit“, der auf ein fruchtbares Zusammenwirken unterschiedlicher musikalischer Wurzeln zurückzuführen ist. Hingabe, Kontinuität und ein wertschätzender Ensemblegeist, der auch große Lust auf Neues in sich trägt, sind die Basis, auf der Michi Gaigg ihre farbenreiche, klangsinnliche wie temperamentvolle Handschrift entwickelt.
Die umfangreiche Diskografie (an die 50 CDs!), darunter einige Opern- und zahlreiche Ersteinspielungen, wurde mehrfach ausgezeichnet: u. a. von Diapason, Le Monde de la Musique, BBC Music Magazine, Gramophone, Forbes, Fono Forum, Pizzicato, ORF Ö1 sowie mit je einem ECHO- und OPUS KLASSIK-Preis.
2021 – zum 25. Geburtstag des Orchesters – ist unter der Leitung von Michi Gaigg eine bei Publikum und Presse hochgelobte Gesamteinspielung aller Schubert-Sinfonien und der dazugehörigen Fragmente erscheinen. Sie ist ein Glanzstück des vielschichtigen Repertoires – von der Suite des französischen, deutschen und österreichischen Barocks über die Sinfonia der Mannheimer Schule bis hin zur Wiener Klassik und Frühromantik.
L’Orfeo begeistert aber auch als Opernorchester, wie mit Joseph Haydns „Türkenoper“ L’incontro improvviso und dem Album „MoZart. From Zero to Hero“ mit Tenor Daniel Behle. Raritäten und Meisterwerke der Bühnenkunst von Georg Friedrich Händel, Georg Philipp Telemann, Jean-Philippe Rameau, Georg Anton Benda, Christoph Willibald Gluck sowie eine Trilogie früher Operneinakter von Gioachino Rossini sind hier zu nennen.
Bisherige Stationen: Salzburger Festspiele, Lucerne Festival, Beethovenfest Bonn, Innsbrucker Festwochen der Alten Musik, Schwetzinger SWR Festspiele, MDR Musiksommer, Händel-Festspiele Halle, Tage Alter Musik Regensburg, Oslo Internasjonale Kirkemusikkfestival, Barocktage Stift Melk, Herbstgold Festival Eisenstadt, Schubertiade Hohenems & Schwarzenberg, EXPO 2015 Mailand, Festival Bach de Lausanne, Kölner Fest für Alte Musik, Intern. Gluck-Opern-Festspiele Nürnberg, Mozartfest Würzburg, Palau de la Música Catalana, Festkonzert Vatikan (Sixtinische Kapelle), Tourneen nach Frankreich, Spanien, Südafrika und Namibia, Brucknerhaus Linz, Theater an der Wien, Musikverein Wien, Wiener Konzerthaus u. v. m.
2019 feierte das L’Orfeo Barockorchester, geleitet von Michi Gaigg, sein erfolgreiches Debüt in der Elbphilharmonie Hamburg (Wiedereinladung 2022).
Education: Euridice Barockorchester der Anton Bruckner Privatuniversität, eine Initiative des L’Orfeo Barockorchesters – Mitglieder von L’Orfeo coachen projektmäßig die Probenarbeit der Studierenden in verschiedenen Instrumentalgruppen und wirken bei den Aufführungen mit.
Michi Gaigg
wurde in Schörfling am Attersee (Salzkammergut) geboren. Entscheidende Impulse für ihren musikalischen Werdegang erhielt die Musikerin während ihres Violinstudiums am Salzburger Mozarteum durch die Begegnung mit Nikolaus Harnoncourt. Anschließend studierte Michi Gaigg Barockvioline bei Ingrid Seifert und Sigiswald Kuijken. Bevor sie 1983 mit L’Arpa Festante München ihr erstes eigenes Orchester ins Leben rief (Leitung bis 1995), sammelte Michi Gaigg viele wertvolle Erfahrungen in international renommierten Ensembles und arbeitete u. a. unter Frans Brüggen, Alan Curtis, Christopher Hogwood, René Jacobs, Ton Koopman und Hermann Max.
Gemeinsam mit der Oboistin und Blockflötistin Carin van Heerden gründete Michi Gaigg 1996 das L’Orfeo Barockorchester. Unter ihrer Leitung feiert der Klangkörper internationale Erfolge und wurde mehrfach für seine Diskografie (an die 50 CDs!) ausgezeichnet: u. a. von Diapason, Le Monde de la Musique, BBC Music Magazine, Gramophone, Forbes, Fono Forum, Pizzicato, ORF Ö1 sowie mit einem ECHO- und OPUS KLASSIK-Preis.
2021 – zum 25. Geburtstag des L’Orfeo Barockorchesters – ist eine akklamierte Gesamteinspielung aller Schubert-Sinfonien und Fragmente erschienen.
Eine besondere Leidenschaft von Michi Gaigg gilt dem französischen Barock. Die Innovationskraft dieser visionär gesetzten Musik, insbesondere von Jean-Philippe Rameau, ist Ausgangspunkt ihrer Interpretationen der Opern- und Orchesterliteratur der Vorklassik und Wiener Klassik, mit welchen sie und das L’Orfeo Barockorchester Publikum wie Presse immer wieder zu überraschen vermögen und für Furore sorgen. Zu neuen Hörerfahrungen führt auch ihre Sicht auf sinfonische Werke der frühen Romantik von Franz Schubert und Felix Mendelssohn Bartholdy.
Neben ihrer umfangreichen Konzerttätigkeit als Geigerin und Dirigentin lehrte Michi Gaigg zunächst am Conservatoire National de Strasbourg und von 1994 bis 2017 am Institut für Alte Musik und Historische Aufführungspraxis an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz. Michi Gaigg war 22 Jahre (bis 2024) Intendantin der donauFESTWOCHEN im Strudengau und wurde mit dem Kulturehrenzeichen des Landes OÖ in Gold, dem Großen Bühnenkunstpreis und der Kulturmedaille des Landes OÖ, dem Heinrich-Gleißner-Preis und mit dem Kunstwürdigungspreis der Stadt Linz ausgezeichnet.
Booklet für Rameau: Suites from "Zoroastre" & "Les indes galantes"
