X&Y (Remastered) Coldplay

Album Info

Album Veröffentlichung:
2005

HRA-Veröffentlichung:
19.07.2016

Label: Parlophone UK

Genre: Rock

Subgenre: Adult Alternative

Das Album enthält Albumcover

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  • 1Square One04:47
  • 2What If04:57
  • 3White Shadows05:28
  • 4Fix You04:55
  • 5Talk05:11
  • 6X & Y04:34
  • 7Speed of Sound04:48
  • 8A Message04:45
  • 9Low05:32
  • 10The Hardest Part04:25
  • 11Swallowed in the Sea03:59
  • 12Twisted Logic04:32
  • 13Til Kingdom Come04:11
  • Total Runtime01:02:04

Info zu X&Y (Remastered)

Es heißt das dritte Album ist die Feuertaufe für eine Band. Das britische Quartett Coldplay hat sich für diesen kritischen Karriereschritt lange Zeit gelassen. Ist X & Y mit 12 neuen Songs (und einem Hidden Track) der gewollte, große Wurf? Beim ersten Hören nicht unbedingt, aber Vorsicht! Das galt auch für die ersten beiden Alben der Briten, sie sind keine ad-hoc-Ohrwurm-Band. Ihre Songs sind wie Nervengas, das langsam, aber dafür umso nachhaltiger wirkt. Demnach hat sich auch für mich noch nicht das optimale Lieblingsstück herauskristallsiert, was nichts zur Sache tut. Coldplay besitzen drei Trümpfe, die wenige Bands dieser Tage vereinen können: mit Sänger Chris Martin eine melancholische Stimme, der man sich nicht entziehen kann, unwiderstehliche Melodien, sowie eine Gefühlsstärke, die niemals in Kitsch ausartet. Was auch an den bisweilen nachdenklichen, sehr reflektierten Texten liegt.

„Ausserdem leugnet die Band ihre Vorbilder von Beatles („What If“) bis Depeche Mode („White Shadows“) nicht, ohne sie zu kopieren, der Gitarrenrocker „Square One“ als Auftakt trifft zB. den Nerv von U2 in ihren besten Zeiten. Doch die große Stärke der Band zeigt sich wieder in sanften Liebesballaden, etwa „Fix You“ - einer Feuerzeug-Stadion-Hymne - „A Message“ und dem elegischen „Swallowed In The Sea“. Beispiel für die Tatsache, dass auch die Elektronik ein bisschen Einzug gehalten hat, ist „Talk“, mit heftigen Gitarren und einem irrlichternen Sample von Kraftwerks „Computerliebe“. Warm, herzlich, infektiös - spätestens nach dem dritten Anhören.“ (Ingeborg Schober)

Chris Martin, vocals, piano
Jonny Buckland, guitars
Guy Berryman, bass
Will Champion, drums, percussion
Additional musicians:
Susan Dench, strings
Audrey Riley, strings
Brian Eno, synthesizer
Robert Smith, computer programming
Mark Pythian, computer programming
Carmen Rizzo , computer programming


Recorded January 2004 – January 2005 at AIR Studios, London; Parr Street, Liverpool; Sarm West Studios, London; Townhouse Studios, London; CRC, Chicago, Illinois; The Hit Factory, New York, New York
Engineered and mixed by Ken Nelson, Michael Brauer
Produced by Coldplay, Ken Nelson, Danton Supple

Digitally remastered


Coldplay
ist eine englische Rockband aus dem Bereich Alternative, die zu den stilbildendsten und international erfolgreichsten ihres Genres gehört. Der Sound der Band ist geprägt von Klavier, Gitarren und der einfühlsamen Stimme von Sänger Chris Martin, der seit 2003 mit der Schauspielerin Gwyneth Paltrow verheiratet ist. Coldplay wurden 1996 von vier Studenten in London gegründet. Ihre musikalischen Wurzeln hat die Band im Britpop der damaligen Zeit. Als wichtigsten Einfluss benennt Chris Martin Travis, aber auch Bands wie a-ha, U2 und Jeff Buckley haben ihre Spuren im Sound der Briten hinterlassen. Vier der bisher von Coldplay veröffentlichten fünf Studioalben schafften es auf Platz eins der deutschen Album Charts.

Mit dem Debütalbum "Parachutes" aus dem Jahr 2000 belegten Coldplay auf Anhieb Platz eins der britischen Album Charts. Die hymnischen Singles "Yellow", "Shiver" und "Trouble" begründeten den guten Ruf der Band in der Szene und zeigten erstmals ihre emotionalen und lyrischen Qualitäten. International markierte das Nachfolgealbum "A Rush Of Blood To The Head" den endgültigen Durchbruch der Londoner. Mit 13 Millionen verkauften Einheiten markiert die 2002 erschienene Platte bis heute den größten kommerziellen Erfolg von Coldplay. Die Single-Auskopplungen "The Scientist", "Clocks" und "In My Place" erreichten außerhalb Großbritanniens wegen des großen Erfolgs des Albums zwar nur mäßige Platzierungen in den Single Charts, waren im Radio aber außergewöhnlich erfolgreich.

Mit dem 2005 erschienenen Album "X & Y" konnten Coldplay nahtlos an die älteren Erfolge anknüpfen und erreichten erstmals auch in den amerikanischen Album Charts Platz eins. Seit 2007 arbeiten Coldplay in London mit dem einflussreichen Produzenten Brian Eno zusammen, der auch das 2008 erschienene "Viva La Vida Or Death And All His Friends" betreute. Der Titelsong "Viva la Vida" erreichte in den deutschen Single Charts Platz fünf und ist damit bislang das erfolgreichste Lied der Band. Brian Eno entwickelte die eingängigen Melodien der Briten in eine experimentellere Richtung, die von Kritikern oft mit Radiohead verglichen wurde. Auch das 2011 erschienene Studioalbum "Mylo Xyloto" ist von diesem Sound geprägt. Im März 2014 gaben Coldplay bekannt das sechste Studioalbum "Ghost Stories" im Mai desselben Jahres zu veröffentlichen.

Neben der Musik sind Coldplay vor allem bekannt für ihr soziales Engagement. Sie waren an zahlreichen Charity-Konzerten wie Live 8 und Band Aid 20 beteiligt und treten unter anderem als Botschafter von Amnesty International in Erscheinung. Ihr Privatleben halten Chris Martin und Gwyneth Paltrow dagegen in der Regel aus der Öffentlichkeit heraus. Im März 2014 machte das Paar jedoch Schlagzeilen, als es plötzlich seine Trennung bekannt gab.

Neben den Studioalben haben Coldplay bislang insgesamt drei Livealben veröffentlicht. Die Band ist berühmt für ihre starken Liveauftritte und spielte in der Vergangenheit mehrere ausgedehnte Welttourneen, die Fußballstadien und Festivalauftritte gleichermaßen umfassten.

Dieses Album enthält kein Booklet

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